GE-Lösungen für Cloud, Big Data und Industrie 4.0 in der Produktion

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GE Intelligent Platforms präsentierte anlässlich des Industrie 4.0 und Industrial Internet Summit (20. und 21. Oktober 2015 in München) neue und erweiterte Cloud-Dienste für Industriekunden. Die Cloud-Dienste vervollständigen die lokale Erfassung und Verarbeitung von Produktionsdaten; dies soll es Unternehmen erlauben, vollen Nutzen aus Big Data zu ziehen und die Leistung von Anlagen und Prozessen durch kontinuierliche Datenanalyse zu optimieren.
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GE Intelligent Platforms präsentierte anlässlich des Industrie 4.0 und Industrial Internet Summit (20. und 21. Oktober 2015 in München) neue und erweiterte Cloud-Dienste für Industriekunden. Die Cloud-Dienste vervollständigen die lokale Erfassung und Verarbeitung von Produktionsdaten; dies soll es Unternehmen erlauben, vollen Nutzen aus Big Data zu ziehen und die Leistung von Anlagen und Prozessen durch kontinuierliche Datenanalyse zu optimieren.

Enabler ist der „GE Field Agent“, ein vorkonfigurierter Industrie-PC, der mittels Sensoren die Rohdaten an einer Maschine erfasst und die Daten kennzahlengerecht aufbereitet in die Cloud sendet. In der Cloud werden dann die zuvor festgelegten Leistungsparameter berechnet, einschließlich der Gesamtanlageneffizienz (OEE), und dort hinterlegt. Über den Webbrowser auf dem PC oder mobile Endgeräte kann dann auf die visualisierten Daten zugegriffen werden, um einzelne Komponenten oder die gesamte Anlage zu überwachen.

Die Brilliant Manufacturing Suite

Zudem hat GE nun die „Brilliant Manufacturing Suite“ vorgestellt, eine Fertigungslösung, deren Konzept es ist, einen „digitalen roten Faden“ durch den gesamten Produktionsprozess zu legen und alle Prozessschritte miteinander zu verbinden. Daten aus Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, von Zuliefern sowie von Service und Vertrieb fließen zu einem intelligenten System zusammen und können im Kontext betrachtet und analysiert werden.

Das besondere an der GE-Lösung ist, dass das Unternehmen die Systeme nicht nur entwickelt hat, sondern diese bereits in den eigenen Fabriken einsetzt und testet. GE nennt dabei das, was wir entweder als Smart Factory oder Industrie 4.0 bezeichnen würden, „Brilliant Factory“. Gemeint ist immer eine intelligente Fabrik.

Die Brilliant Manufacturing Suite besteht insbesondere aus folgenden Komponenten:

  • Dem OEE Performance Analyzer: übersetzt Maschinendaten in Echtzeit in Angaben zur Gesamtanlageneffizienz und stellt so der Werksleitung die Information bereit, die sie braucht, um die Anlagenauslastung zu optimieren und die Anzahl ungeplanter Stillstände zu minimieren
  • Dem Production Execution Supervisor: digitalisiert Bestellungen, Prozessschritte und Dokumentationen anhand von Informationen direkt aus dem ERP- und PLM-Systemen. Informationen stehen schneller zur Verfügung; die Produktion kann nach Dringlichkeit priorisieren, Produkteinführungen gehen schneller, die Produktqualität steigt.
  • Dem Production Quality Analyser: liefert Echtzeitinformation über Qualitätsabweichungen anhand von Anomalien in den erfassten Daten; Fehler können behoben werden, bevor sie zu Qualitätsmängeln führen, die Qualitätskontrolle wird effizienter.
  • Dem Product Genealogy Manager: zeichnet den Entstehungsprozess eines Produkts auf anhand von Informationen über das beteiligte Personal, die verwendeten Rohstoffe und die eingesetzten Maschinen. Service-Mitarbeiter können auf Anfrage von Kunden oder Aufsichtsbehörden Auskunft geben über das Wer, Was, Wann, Wo und Wie in Bezug auf jede einzelne Lieferung.

Im Zusammenspiel mit den Asset-Performance-Management-Lösungen von GE (Präventives Instandhaltungsmanagement) soll sich eine deutlich verbesserte Transparenz in der Produktion ergeben, die von der vorbeugenden Wartung einer einzelnen Anlagekomponente bis zur Überwachung der Gesamtanlage reicht.

Big Data in der Produktion

„In der Produktion werden schon lange Daten gesammelt. Historisch jedoch meist isoliert in Silos. Die Daten werden genutzt, um ein einzelnes Anlagenteil, wie ein Ventil oder eine Pumpe, zu optimieren. So läuft vielleicht die Pumpe besser, aber nicht notwendigerweise die ganze Anlage. Jetzt können wir die Datensilos aufbrechen, so dass alle Daten in der industriellen Cloud zusammenfließen; Echtzeit-Daten ergänzen dabei historische Daten. Die Datenanalyse wird dadurch immer besser. Wir blicken sozusagen ständig aus der Helikopterperspektive mit Röntgenblick in eine Anlage“, kommentiert Peter Hoffmann, Technical Director Germany, GE Intelligent Platforms.

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