17.03.2022 – Kategorie: Hardware & IT, Komponenten & Systeme

Füllstandssensoren überwachen den Wassergehalt in Beatmungsgeräten

Quelle: stock.adobe.com/Nenov Brothers

Der Aufbau von Beatmungsgeräten ist hochkomplex. Zum einen müssen diese den Gasaustausch aufrechterhalten, zum anderen darf der eingesetzte Respirator die Lunge nicht schädigen. Um dies zu gewährleisten, bietet EBE zuverlässige Füllstandssensoren.

Bei der maschinellen Beatmung ist grundsätzlich eine Atemgaskonditionierung notwendig, bevor das Atemgas dem Patienten zugeführt wird. Diese beinhaltet die Erwärmung, Reinigung und Befeuchtung des Atemgases. Die hierbei eingesetzten Komponenten müssen exakt arbeiten und dennoch Einsatzzeiten von mehreren zehntausend Stunden standhalten. Für alle eingesetzten Behältnisse ist zudem eine ständige Füllstandsmessung mittels Füllstandssensoren und besondere Hygiene notwendig.

Füllstandssensoren messen kontaktlos

Unabhängig davon, ob Vernebler, Verdunster oder Sprudler zur Befeuchtung des Atemgases zum Einsatz kommen, immer ist es essentiell, dass der richtige Wasserfüllstand eingehalten wird. Bei Über- oder Unterschreitung dessen kann der optimale Wassergehalt in der zugeführten Luft nicht gewährleistet werden und die Lunge des Patienten zu Schaden kommen. Daher ist eine zuverlässige Füllstandsmessung unerlässlich. In der Medizintechnik, wo Sicherheit und Sterilität höchste Priorität haben, ist Kontakt mit dem Medium unerwünscht. Hier setzen die Technologien von EBE an. Die kapazitiven Sensoren des Herstellers sind in der Lage, kontaktlos zu messen. Dabei können diese als kontinuierlich messende Sensoren wie auch als Füllstandsschalter umgesetzt werden.

Verschiedene Ansätze zur Füllstandsmessung

Zur Füllstandsmessung im Atemgasbefeuchter können kontinuierliche Füllstandssensoren eingesetzt werden, die einen Wert ausgeben, wie viel Flüssigkeit sich noch im Tank befindet. Es können aber auch Füllstandsschalter verwendet werden, die ein digitales Signal senden, wenn der Füllstand ein bestimmtes Level erreicht oder eben kein Signal mehr senden, wenn dieses Level über- oder unterschritten wird. Alle Sensoren sitzen völlig kontaktlos außerhalb des Behälters direkt im Gerät hinter einer Schutzwand oder in einem dichten und dadurch einfach zu reinigenden Gehäuse. Dort kann sie nichts berühren oder beschädigen. Das Beatmungsgerät kann einfach gereinigt und desinfiziert werden, ohne störende Fugen und Kanten durch die verbaute Sensorik.

Die Form und Fläche der Füllstandssensoren können an die Gegebenheiten und Anforderungen der individuellen Anwendung beziehungsweise des Tanks angepasst werden. Dabei lassen sich auch besonders kleine Grundflächen oder außergewöhnliche Geometrien umsetzen. Ebenso sind kundenspezifische Schnittstellen und Ausgabeparameter jederzeit individuell umsetzbar, um die Sensorik optimal an die Gerätetechnik anpassen zu können.

Lesen Sie auch: Sensor+Test endlich wieder live


Teilen Sie die Meldung „Füllstandssensoren überwachen den Wassergehalt in Beatmungsgeräten“ mit Ihren Kontakten:

Zugehörige Themen:


Scroll to Top