Industrial-Metaverse Fraunhofer IAO: Industrial Metaverse Reallabor startet

Von Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO 2 min Lesedauer

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Fraunhofer IAO, Fraunhofer IPA, ARENA2036 und Filmakademie BW bündeln ihre Kompetenzen für praxisnahe Industrial-Metaverse-Anwendungen und digitale Transformation.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) übergab am 4. März 2026 den Förderbescheid für das Industrial Metaverse Reallabor. Vor Ort dabei waren außerdem (von links): Benjamin Schneider, Oliver Schöllhammer, Moritz Hämmerle, Andreas Bareiss, Alexander Kreische, Volker Helzle, Peter Froeschle, Georg Schnauffer und Heike Wohlfeld. (Bild:   Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) übergab am 4. März 2026 den Förderbescheid für das Industrial Metaverse Reallabor. Vor Ort dabei waren außerdem (von links): Benjamin Schneider, Oliver Schöllhammer, Moritz Hämmerle, Andreas Bareiss, Alexander Kreische, Volker Helzle, Peter Froeschle, Georg Schnauffer und Heike Wohlfeld.
(Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg)

Mit dem neuen „Industrial Metaverse Reallabor Baden-Württemberg“ entsteht in Stuttgart ein zentraler Anlaufpunkt für Unternehmen, die das Potenzial von Industrial-Metaverse-Technologien wie Digitalen Zwillingen, Virtual und Augmented Reality sowie Künstlicher Intelligenz für ihre digitale Transformation nutzen möchten. Das Projekt, initiiert von Fraunhofer IAO, Fraunhofer IPA, ARENA2036 und Filmakademie Baden-Württemberg, bietet praxisnahe Formate, um den Zugang zu Metaverse-Technologien zu erleichtern und konkrete Anwendungsfälle für und mit Industrieunternehmen sichtbar und erlebbar zu machen. Unternehmen aus Baden-Württemberg können sich jetzt im Rahmen des Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus S-TEC um Quick Checks bewerben und gemeinsam mit den Expertinnen und Experten ihre Ideen entwickeln oder bestehende Ideen auf ihre Machbarkeit prüfen. Dazu Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus:

Immersive Technologien entscheiden heute über die Zukunftsfähigkeit und die technologische Souveränität von einem Standort. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ergreift daher die Initiative und stärkt konsequent den Aufbau eines leistungsfähigen Metaverse-Ökosystems.

Partnerschaften und Synergien im Industrial Metaverse

Technologien wie das Industrial Metaverse, Digitale Zwillinge, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz wecken branchenübergreifend großes Interesse. Der Weg von einer abstrakten Idee zur konkreten Umsetzung erweist sich jedoch insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen als steinig, denn technische Komplexität und wirtschaftliche Risiken bremsen die Einführung. Es fehlen passende Anwendungsfälle, niederschwellige und praxisnahe Zugänge zu innovationsrelevanten Metaverse-Technologien und verlässliche Methoden für deren Transfer in die wirtschaftliche Anwendung. 

Hier setzt das Industrial Metaverse Reallabor Baden-Württemberg an. Die Projektpartner Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, ARENA2036 und die Filmakademie Baden-Württemberg unterstützen Unternehmen vor Ort dabei, digitale Technologien gezielt und risikoarm zu erproben und in die eigene Wertschöpfung zu integrieren. Die Partner bündeln dazu vorhandene Kompetenzen über Technologie-, Branchen- und Institutionsgrenzen hinweg und arbeiten gemeinsam an der Konzeption und Realisierung von neuartigen Anwendungsfällen.

Praxisnahe Formate: Quick Checks, Exploring Projects und Demonstratoren

Fraunhofer IAO und Fraunhofer IPA kombinieren erprobte Methoden, Technologie- und Branchenwissen sowie den S-TEC Innovationstrichter, der aus drei Stufen besteht: Mit Quick Checks werden Ideen auf ihre Machbarkeit geprüft, in Exploring Projects entstehen prototypische Lösungen und Demonstratoren machen erfolgreiche Use Cases im Reallabor erlebbar. So erhalten Unternehmen direkten Zugang zur Expertise der Projektpartner und profitieren von Austauschformaten wie den jährlichen Open Lab Days. Die Formate richten sich an Unternehmen mit Sitz oder mindestens einer Niederlassung in Baden-Württemberg.

Fraunhofer IAO und IPA: Der S-TEC Innovationstrichter besteht aus drei Stufen.(Bild:  Fraunhofer IAO)
Fraunhofer IAO und IPA: Der S-TEC Innovationstrichter besteht aus drei Stufen.
(Bild: Fraunhofer IAO)

Ideen einreichen und Innovationen umsetzen

Unternehmen aus Baden-Württemberg sind eingeladen, ihre Ideen für Industrial Metaverse-Anwendungen einzureichen und mit Unterstützung der Expertinnen und Experten in einem Quick Check zu bewerten.
Das Industrial Metaverse Reallabor Baden-Württemberg wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Die Projektlaufzeit ist auf zwei Jahre angesetzt.

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