Festo: Forschen und Qualifizieren für Industrie 4.0

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Die Umsetzung von Industrie 4.0 bedeutet neue Technologien intensiv zu erforschen und Mitarbeiter heute für die Produktion der Zukunft zu qualifizieren. Ein Beispiel wie das funktionieren kann stellt Festo gemeinsam mit Didaktik-Tochter Festo Didactic auf der Hannover Messe 2014 anhand der herstellerunabhängigen Initiative SmartFactoryKL heraus.

Ziel der Initiative SmartFactoryKL ist es, neue Technologien und Konzepte in das Umfeld der Fabrikautomation zu übertragen. 2013 sind die Festo AG und Festo Didactic gemeinsam der Initiative beigetreten. „Die Mitgliedschaft bei SmartFactoryKL ermöglicht es uns, eng mit anderen Industrieunternehmen und der  Wissenschaft zu kooperieren. Gleichzeitig haben wir einen hohen Praxiswert:  Wir können die Zusammenarbeit intelligenter Komponenten verschiedener Hersteller und ihre Vernetzung untereinander unter realen Bedingungen entwickeln und testen“, sagt Prof. Peter Post, Leiter Corporate Research and Technology bei Festo. Eines der Module der SmartFactoryKL wird von Festo Didactic bereitgestellt. Es beinhaltet verschiedene Aspekte von Industrie 4.0, die teilweise in der Forschung von Festo entwickelt wurden.

Modul für SmartFactoryKL von Festo Didactic

Bei SmartFactoryKL arbeitet die Festo Forschung eng mit Festo Didactic zusammen. Das Tochterunternehmen des Festo Konzerns bietet mit Lernfabriken, Laboreinrichtungen, E-Learning und Trainingsprogrammen Bildungslösungen für eine zukunftsorientierte Qualifizierung in Mechatronik und Automatisierungstechnik. In Hannover werden auf dem Messestand der SmartFactoryKL beispielhaft Etuis für Visitenkarten hergestellt. Festo Didactic hat ein Modul für die Anlage entwickelt, das die Rohlinge für das Werkstück bereitstellt und eine Gravur anbringt.

Aspekte von Industrie 4.0 umgesetzt

Das Modul setzt wichtige Aspekte von Industrie 4.0 um: Es bringt einen Funkdatenträger auf RFID-Basis an jedem Werkstück an. Auf ihm sind die Daten gespeichert, mit denen alle weiteren Bearbeitungsschritte in der gesamten Anlage beauftragt werden. Die beiden Werkstückmagazine mit den Rohlingen für das Visitenkartenetui sind mit kompakten CoDeSys-Steuerungen (so genannten Effektuatoren) ausgestattet und können dadurch völlig autonom arbeiten. Sie kommunizieren sowohl miteinander, als auch mit der  Hauptsteuerung der Anlage.

Entwickelt wurden die miniaturisierten Rechner vom Projektpartner Elrest im Verbundforschungsprojekt OPAK (Offene Engineering-Plattform für autonome, mechatronische Automatisierungskomponenten in funktionsorientierter Architektur), an dem sich die  Forschung von Festo maßgeblich beteiligt. Die Vernetzung der Anlage mit dem übergeordneten Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) erfolgt einheitlich über die Schnittstellenbeschreibung OPC UA, die zunehmend zum Standard in diesem Bereich wird.

Qualifikationen für Industrie 4.0 vermitteln

Neben der Erforschung und Entwicklung neuer Technologien spielt für Festo die Ausbildung und Qualifizierung für die Produktion der Zukunft eine entscheidende Rolle. Mit den steigenden Ansprüchen vor allem in der Informationstechnik muss auch das Know-how der Mitarbeiter entsprechend wachsen. Technische Entwicklungsziele der Industrie 4.0 müssen auf neue Arbeitsorganisationen und neue Qualifizierungsbedürfnisse abgestimmt werden.

Die Lernsysteme von Festo Didactic leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Dr. Theodor Niehaus, Geschäftsführer Festo Didactic, betont: „Die breite Umsetzung von Industrie 4.0 wird in den nächsten Jahren neue Qualifikationen erfordern. Festo Didactic trägt dem durch die Entwicklung und Bereitstellung geeigneter Lehr- und Forschungsplattformen Rechnung. Durch die Mitgliedschaft bei SmartFactoryKL ist zu einem wesentlichen Teil gewährleistet, dass die relevanten Inhalte erkannt werden und methodisch und didaktisch aufbereitet in die Aus- und Weiterbildung einfließen.“

SmartFactoryKL auf der Hannover Messe 2014

Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos der Hannover Messe “Integrated Industry – Next Steps ”  wird auf dem Stand der DFKI-SmartFactoryKL (Halle 8, Stand D20) erstmals eine einzigartige, modulare, herstellerübergreifende Produktionsanlage präsentiert, die die Visionen zum Thema Industrie 4.0 Realität werden lässt. Gemeinsam mit rund einem Dutzend namhafter Industriepartner und Branchengrößen hat die SmartFactoryKL erstmalig eine vollständige Produktionslinie realisiert, in der die einzelnen Module unterschiedlicher Hersteller mit verschiedenen Steuerungsarchitekturen nahtlos zusammenarbeiten. Die dezentral gesteuerten Abläufe in der Fertigung werden durch digitale Produktgedächtnisse erreicht und ermöglichen die kundenindividuelle Fertigung verschiedener Produktvarianten.

Durch die Beschränkung auf wenige Standards und die Entwicklung einer intelligenten Infrastruktur werden bestehende Hersteller- und Systemgrenzen gesprengt. Die automatische Erkennung der Anlagentopologie ermöglicht eine hochflexible Produktionsanlage, die im laufenden Betrieb umgebaut – oder durch neue Module erweitert werden kann – und innerhalb von Minuten wieder einsatzfähig ist.

Weitere Informationen zur Festo Didactic finden sich am Festo Stand in Halle 15, Stand D7.

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