Euromold: Kalkulations-Software für den Werkzeugbau

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Auf der Euromold (27. bis 29. November in Frankfurt) präsentiert HSi mit HSkalk/WZB eine Lösung für den Werkzeugbau. Die Software ermöglicht eine effektive Vorkalkulation von Schnitt-, Stanz-, Zieh- und Biegewerkzeugen sowie Folgeverbundwerkzeugen. Lediglich die Geometrie des herzustellenden Teils sowie die Daten zum Wirkprinzip (Methode) sind einzugeben.


Von den Teiledaten wird automatisch auf die Dimension der Werkzeugkomponenten geschlossen. Es erfolgt die Generierung der Komponentenliste und die Ermittlung der Materialkosten. Weiterhin wird aufgrund des Komponententyps und der Dimension die mechanische Bearbeitung ausgewählt, so dass mit dem entsprechenden HSi-Verfahrensbaustein die Fertigungszeit und die Fertigungskosten ermittelt werden. Konstruktions-, Programmier- und Montageaufwände werden über hinterlegte Tabellen ebenfalls berechnet. Auf diese Weise können erfahrungsgemäß innerhalb von wenigen Minuten Werkstatt taugliche Arbeitspläne mit exakten Zeiten, auch für umfangreiche beziehungsweise mehrschichtige Bearbeitungsprozesse, zur Verfügung stehen.


Eine Durchlaufsimulation, Terminierung, Kapazitätsbetrachtung und Nachkalkulation ergänzen die Lösung. Der Anwender ist somit in der Lage, die Machbarkeit zu prüfen und rechtzeitig auf Kapazitätsengpässe zu reagieren. Für gesicherte Terminaussagen steht mit HSauftrag eine handhabbare Auftragssteuerung zur Verfügung. Neben mittelständischen Betrieben setzen auch Großunternehmen unterhalb eines ERP-Systems wie SAP in abgegrenzten Bereichen wie im Werkzeugbau diese HSi-Lösung ein. Sie dient zur Terminierung, Kapazitätsplanung, Rückmeldung, Auftragsverfolgung und Nachkalkulation. Den Arbeitsvorbereitern und dem Werkstattleiter bieten sich damit die Möglichkeiten, die Aufträge zu terminieren und die Fertigungskapazitäten gleichmäßig auszulasten. Hier liefert insbesondere das Modul „Plantafel“ eine informative und aussagekräftige Darstellung von Terminen und Kapazitäten, indem arbeitsplatz- und auftragsbezogen der aktuelle Stand der Fertigungsplanung dargestellt wird. Auf einen Blick sieht der Anwender alle Über- und Unterkapazitäten und kann schnell die notwendigen Umplanungen vornehmen. Die Feinsteuerung erfolgt im HSi-System. Die für das Management bzw. Controlling relevanten Daten werden an das übergeordnete ERP-System übergeben.

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