Elektrotankstellen – Warum Mitsubishi die größte Elektrotankstelle Hessens eröffnet

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Mitsubishi Motors in Deutschland hat an seinem neuen Firmensitz in Friedberg eine Elektrotankstelle eröffnet, an dem auch Nutzer von Fremdfabrikaten tanken dürfen. Was steckt hinter einer der größten Elektrotankstellen Deutschlands?
Elektrotankstellen in Hessen

Quelle: Ambiento/Shutterstock

Mitsubishi Motors in Deutschland hat an seinem neuen Firmensitz in Friedberg eine Elektrotankstelle eröffnet, an dem auch Nutzer von Fremdfabrikaten tanken dürfen. Was steckt hinter einer der größten Elektrotankstellen Deutschlands?

Der Strom fließt nun auch offiziell: Der größte Ladepark Hessens für Elektroautos und Plug-in Hybridfahrzeuge wurde an der Unternehmenszentrale von Mitsubishi Motors in Deutschland im hessischen Friedberg eröffnet. Mit insgesamt 64 Ladestationen ist es die größte der öffentlichen Elektrotankstellen in Hessen. Entsprechend weihten Hessens Finanzminister, Dr. Thomas Schäfer, und Dr. Kolja Rebstock, Geschäftsführer von Mitsubishi Motors in Deutschland (MMD Automobile GmbH) den E-Tankpark ein.

Mit den Ladesäulen, die mit Unterstützung des Landes Hessen errichtet wurden, beendet der Importeur der japanischen Automobilmarke die letzten Baumaßnahmen vor Ort. Erst im Dezember 2017 hatte Mitsubishi Motors den neuen Firmenstandort in Friedberg bezogen. Finanzminister Dr. Thomas Schäfer konnte sich bei seinem Besuch selbst ein Bild von dem 7.800 Quadratmeter großen Areal machen, auf dem rund 130 Personen arbeiten.

Warum baut Mitsubishi Elektrotankstellen in Hessen?

Wichtig ist zu beachten, dass Mitsubishi Deutschland in Form der MMD Automobile GmbH seit Anfang 2014 mehrheitlich zur Emil Frey Gruppe Deutschland gehört. Das könnte beim Bau einer öffentlichen Elektrotankstelle im hessischen Friedberg eine Rolle gespielt haben.

Neben einem modernen, zweigeschossigen Gebäude mit Büros umfasst es unter anderem Werkstätten, ein hauseigenes Trainingszentrum sowie eine Kantine. Auch das zentrale Ersatzteillager der Emil Frey Gruppe befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Hessen investiert 70.000 Euro in den Elektrotankstellen-Bau

„Ich freue mich, dass Mitsubishi Motors hier in Friedberg ein modernes, zukunftsfähiges Zuhause gefunden hat und sich damit klar zum Standort Hessen bekennt. Der neue Firmensitz zeigt einmal mehr, dass Hessen im Automobilbereich ein attraktives Bundesland ist. Von dieser Standortentscheidung wird auch die hessische Wirtschaft in Mittelhessen weiter profitieren“, sagte der Finanzminister, der zudem erklärte: „Das Land Hessen hat sich mit fast 70.000 Euro am Aufbau dieses Ladeparks für Elektro- und Hybridfahrzeuge beteiligt. Die Investitionen sind nachhaltige Investitionen in die Zukunft von Mensch, Umwelt und Verkehr. Ziel ist es, dass mehr Elektroautos – sowohl privat als auch von Unternehmen – genutzt werden. Wichtig dafür ist, dass auch die Lade-Infrastruktur kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Deshalb möchten wir auch in Zukunft weiter konsequent Anreize zur Nutzung von E-Fahrzeugen schaffen.“

Elektromobilität ist entscheidend für Mitsubishi

Das Thema Elektromobilität spielt bei Mitsubishi eine entscheidende Rolle. „Mit dem Mitsubishi Plug-in Hybrid bieten wir das meistverkaufte Plug-in Hybridmodell Deutschlands an. Die nunmehr 64 Ladestationen, die Autofahrer unabhängig vom Fabrikat ihres E-Mobils kostenlos nutzen können, leisten einen wichtigen Beitrag, um die Akzeptanz für elektrifizierte Fahrzeuge weiter zu fördern. Ich freue mich, dass wir die Ladesäulen jetzt zusammen mit dem Minister in Betrieb nehmen durften“, sagte Dr. Kolja Rebstock.

Mitsubishi mit langer Tradition in der Elektromobilität

Mitsubishi Motors hat eine lange Tradition bei elektrifizierten Antrieben und Fahrzeugen: Schon vor 50 Jahren starteten die ersten Arbeiten an alternativen Antrieben und vor 40 Jahren präsentierte der Automobilhersteller in Japan das erste vollelektrische Modell. 2010 folgte mit dem i-MiEV ein Elektropionier auf dem deutschen Markt. Aktuell unterstützt Mitsubishi den Kauf des Outlander Plug-in Hybrid mit einem Elektrobonus: Die staatliche Prämie in Höhe von 1.500 Euro, die bis Ende Dezember 2020 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden kann, stockt das Unternehmen um weitere 6.500 Euro auf.

Mehr zu Elektromobilität.


Über Mitsubishi Motors

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölfmal die Rallye Paris–Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Outlander Plug-in Hybrid ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Seit Anfang 2014 gehört die MMD Automobile GmbH mehrheitlich zur Emil Frey Gruppe Deutschland. Die Deutschland-Zentrale der MMD Automobile GmbH (MMDA), des deutschen Importeurs von Mitsubishi Fahrzeugen, ist seit Dezember 2017 in Friedberg angesiedelt. Das europäische Entwicklungs- und Designzentrum von MMC ist sesshaft in Trebur.

1977: Wie alles begann

Im Jahre 1977 begann in Rüsselsheim die Auslieferung der ersten Fahrzeuge mit den drei Diamanten im Kühlergrill. In der mittlerweile 40-jährigen Firmengeschichte von Mitsubishi Motors in Deutschland wurden insgesamt mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge verkauft. Heute sind rund 500.000 zugelassene Mitsubishi Modelle auf deutschen Straßen unterwegs. Die Mitsubishi Modelle werden in Deutschland von Händlern an mehr als 600 Vertriebs- und Servicestandorten angeboten.

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