Elektroautos smart laden: Conrad Connect bietet Platform-as-a-Service

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Elektroautos smart laden: Conrad Connect bietet Platform-as-a-Service

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Conrad Connect, ein Spin-off von Conrad Electronic, hat einen neuen Service entwickelt, mit dem Kunden Elektroautos intelligent laden und deren Funktionen aus der Ferne überwachen können.
Elektroautos smart laden

Quelle: Conrad Connect

Alle Conrad Connect-Kunden können seit dem 9. November ihre Elektroautos der Marken Tesla, Volkswagen, BMW und Audi mit der IoT-Projektplattform verknüpfen. Auf dem Conrad Connect-Dashboard können sie sich Daten rund ums E-Auto übersichtlich anzeigen lassen und Alarme einrichten. Gerade wenn im Winter die Temperaturen einbrechen und sich die Batterie schneller entlädt als gedacht, kann man sich beispielsweise per SMS, Whatsapp, Slack oder Telegram alarmieren lassen, sobald das E-Auto dringend Strom benötigt. Basierend auf dem Standort des angeschlossenen Fahrzeugs kann der Nutzer auch Automatisierungen erstellen. So öffnet sich beispielsweise das Garagentor automatisch, sobald das Auto in die Nähe des Hauses kommt. Man nennt das Geofencing.

Elektroautos laden, wenn’s am günstigsten ist

Im Alltag und im Haushalt spielen E-Autos und IoT-Geräte eine immer größere Rolle. Beispielsweise kann sich die Heizung dem Nutzungsverhalten der Bewohner anpassen und dabei die Wetterprognosen berücksichtigen. Das spart Energie. Auch das Elektroauto sollte „intelligent“ geladen werden will, um Ressourcen zu schonen. Hier ist ein schlaues Energiemanagement sinnvoll.

Conrad Connect hat bereits einen speziellen Service für das norwegische Energieunternehmen Fjordkraft entwickelt: das smarte Laden. Der Strompreis ändert sich in Norwegen stündlich. Die Idee: Eine App, die den Ladeprozess dynamisch steuert. Um zur richtigen Zeit den günstigsten Strom abzugreifen, passt die Software den Ladevorgang automatisch an. Sie tankt das E-Auto dann auf, wenn es am günstigsten ist.

Conrad im Wandel zur Service-Plattform

Mit dem Wandel von Conrad Electronic zur Sourcing Platform geht es dem Unternehmen nicht nur darum, als Business-Händler für Technik und Elektronik wahrgenommen zu werden. Es geht nicht mehr nur um Produkte, sondern vielmehr um Services und individuelle Lösungen. “Unternehmen müssen sich nicht zu einem Tech-Konzern entwickeln, um im Zuge der digitalen Transformation ihre IT agiler zu gestalten, Prozesse zu automatisieren oder smarte Geschäftsmodelle zu entwickeln. Hier will Conrad anknüpfen und bietet neue Services an“, so Ralf Bühler, derzeit noch CSO B2B, ab 1. Januar 2021 CEO bei Conrad. Er fügt an: „Gerade das Thema Energiemanagement von IoT-Geräten ist für Energieunternehmen wie Fjordkraft wichtig. Aber ein Energieunternehmen ist kein Softwaredienstleister.“

Digitale Infrastrukturen als Baukastensystem

“Unternehmen wie Fjordkraft haben mal nicht eben eine vollumfängliche IoT-Plattform im Keller. Derartige digitale Infrastrukturen selbst aufzubauen, braucht Jahre und kostet Zeit und viele Ressourcen. Ganz davon abgesehen, diese ständig einwandfrei am Laufen zu halten. Aus diesem Grund greifen immer mehr Unternehmen auf fertige Lösungen wie die von Conrad Connect zurück,” so Andreas Bös, Vice President von Conrad Connect.

Wenn sie die digitale Infrastruktur einfach buchen, statt selbst aufzubauen, sind sie sofort startklar. Conrad Connect bietet Unternehmen mit seinem “Platform-as-a-Service” die Technologie, die sie dafür brauchen. Die Plattform funktioniert wie ein Baukastensystem. Mit ihr lassen sich unzählige smarte Geräte und Dienste unterschiedlicher Hersteller miteinander vernetzen. Je nachdem, was Kunden wie Fjordkraft benötigen.

Plattform läuft im Hintergrund und passt sich Bedürfnissen an

Fjordkraft integriert die Funktionen der Conrad Connect-Plattform per API-Schnittstelle in das Backend der App. Dieses Angebot von Conrad Connect nennt man Platform-as-a-Service. Es ist ein Service Modell des Cloud Computing Markets und kombiniert klassische Infrastrukturdienste mit Anwendungssoftware aus der Cloud. In einem PaaS-Modell lassen sich per API-Schnittstellen, Funktionen per Code steuern und nutzen. “Wir stellen Fjordkraft gewissermaßen eine Ready-to-use Programmierschnittstelle zur Verfügung. Die Applikation von Fjordkraft schickt uns Anfragen und die Logiken unserer Plattform erweitert die App. Die Schnittstelle zum Kunden, also das User Interface der App gestaltet Fjordkraft selber”, sagt Bös.

Lesen Sie auch: Wie sich mit Conrad Connect die Luftqualität überwachen lässt

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Rund um den Globus steigt der Bedarf an professioneller Computer-Grafik immens. Wie sich der Grafikkarten-Anbieter AMD immer wieder neu erfindet und wie die richtige Grafikhardware hilft, selbst auf der Rennstrecke gegen die Konkurrenz zu bestehen. Von Warren Eng

Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas startete mit einer Keynote des Nvidia-CEOs und Mitbegründer Jen-Hsun Huang, in der er die Zukunft von künstlicher Intelligenz – insbesondere im Transportsektor – beleuchtet hat. Dabei ging es um neue Partnerschaften mit Audi, ZF, Bosch, Here und Zenrin. Weitere Themen waren das autonom fahrende Auto BB8 und das neurale Netzwerk Pilotnet.

Top Jobs

Experienced Consultant Strategy (w/m/d)
Siemens Advanta Consulting, München
Experienced Consultant Digital Transformation (w/m/d)
Siemens Advanta Consulting, München
› weitere Top Jobs

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: App SIMATIC Robot Integrator VON SIEMENS

Roboter schnell und einfach integrieren

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.