Einstieg in eigene IoT-Services für OEMs

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Einstieg in eigene IoT-Services für OEMs

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Viele Maschinen- und Anlagenbauer sind noch unsicher, was Industrie 4.0 und das Internet der Dinge (IoT) für ihr Geschäftsmodell bedeuten. Nur wenige haben dafür eine eigenständige Strategie gefunden. Für Partner des Automatisierungsspezialisten Lenze öffnet sich nun ein einfacher Weg hin zu einem eigenen digitalen Geschäft mit datenbasierenden Mehrwerten.

lenze_digitale_services

Viele Maschinen- und Anlagenbauer sind noch unsicher, was Industrie 4.0 und das Internet der Dinge (IoT) für ihr Geschäftsmodell bedeuten. Nur wenige haben dafür eine eigenständige Strategie gefunden. Für Partner des Automatisierungsspezialisten Lenze öffnet sich nun ein einfacher Weg hin zu einem eigenen digitalen Geschäft mit datenbasierenden Mehrwerten.

Maschinen- und Anlagenbauer, die auf Automatisierungstechnik von Lenze setzen, können künftig noch einfacher Online- und Remote-Services anbieten. Der Hersteller ist eine Kooperation mit dem Datenexperten ei3 eingegangen, der eine Kombination aus Fernanalyse und Fernwartung als White-Label-Produkt bereitstellt. Für den Kunden bleibt ei3 unsichtbar, das Angebot erscheint im Namen und unter dem Logo des OEMs.

Maschinenbauer kann sämtliche Daten sammeln

Im Rahmen eines Service-Vertrags kann der Maschinenbauer sämtliche Daten sammeln, auf die Lenze-Controller Zugriff haben, diese auswerten und dem Kunden zur Verfügung stellen. Sei es als aktuelles Dash-Board, in Form von Reportings und Kennzahlen oder als Grundlage einer Beratung zur Optimierung von Anlagen und Prozessen. Darüber hinaus eignet sich die Lösung auch zu Ferndiagnosen und -services, bis hin zu Fernwartung und Predictive-Maintenance-Angeboten.

„Wir wollen unseren Partnern ermöglichen, schnell und komfortabel ein eigenes digitales Geschäft aufzubauen, die Beziehung zu ihren Kunden zu festigen und diesen Mehrwerte anzubieten, die ihre Marge verbessern““, erläutert David Krampe, Senior Marketing Manager bei Lenze. Mit ei3 habe man dafür einen kompetenten, zuverlässigen Partner gefunden. Der Datenspezialist mit Sitz in New York ist seit 1999 im Geschäft mit der Industrie. Mehr als 15.000 Anlagen in über 90 Ländern laufen mit seiner Lösung.

Hoher Sicherheitsstandard

Die Daten von der Maschine werden per OPC UA an eine Appliance innerhalb des Produktionsnetzwerks übertragen. Von nun an läuft die Kommunikation ausschließlich verschlüsselt auf einem hohen Sicherheitsniveau. Gespeichert werden die Daten in ei3-eigenen, regionalen Datencentern. Davon gibt es bislang drei, je eines in den USA, in Europa und in Asien. Ein viertes kommt demnächst am Standort Deutschland hinzu, so dass die Daten der lokalen Kunden das Land nicht verlassen. Dieses Datencenter wird sämtliche europäische Datenschutz-Standards erfüllen; deren Einhaltung bestätigt eine Zertifizierung der Dekra.

Einfache Anwendung

Faktisch handelt es sich somit um eine Private Cloud, in der Big-Data-Services angeboten werden. Der Zugang dazu ist jedoch besonders einfach: „Unser Partner ei3 hat Lösungen, die seit vielen Jahren erfolgreich genutzt werden. Für die OEMs stellt er diese vorkonfiguriert zur Verfügung“, lobt Applikations-Ingenieur Jurgen Rijkers das Modell der Amerikaner. Der Maschinenbauer muss also keinerlei IT- oder Big-Data-Kenntnisse mitbringen. Er konfiguriert lediglich die gewünschten Datenpunkte in der benötigten Applikation, und schon beginnt die Datensammlung.

„Natürlich braucht es einen gewissen Datenbestand, bevor man zu Erkenntnissen aus Big-Data-Analysen kommt“, so Rijkers weiter. Wichtig sei jedoch, dass die Datensammlung schnell beginnen kann und die üblichen Kennzahlen und Auswertungen wie OEE, Auslastung und Verfügbarkeit oder Track&Trace sofort zur Verfügung stehen. Ebenso einfach kann der OEM nach der Einrichtung die Ferndiagnose und die Fernwartung nutzen. Vor-Ort-Einsätze können dadurch nach den Erfahrungen des Ingenieurs um bis zu 80 Prozent reduziert werden.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die neue Version der 3D-Simulationssoftware fe.screen-sim der F.EE GmbH soll helfen, Inbetriebnahmezeiten erheblich zu reduzieren. Der Hersteller hat die Software auf die Integration der VR-Brille „Oculus Rift“ vorbereitet, mit der sich in die Simulationen eintauchen lässt.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, ein Auto in Einzelteilen zu kaufen, um es dann händisch zusammenzusetzen? Es wäre eine Herausforderung, der wohl nur die wenigsten gewachsen sind. Denn sich um jedes einzelne Teil zu kümmern, genaue Pläne zu erstellen und die Wechselwirkungen zwischen Einzelteilen einzukalkulieren, ist aufwendig und zudem hochgradig anfällig für Fehler.

Top Jobs

Experienced Consultant Strategy (w/m/d)
Siemens Advanta Consulting, München
Experienced Consultant Digital Transformation (w/m/d)
Siemens Advanta Consulting, München
› weitere Top Jobs

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: App SIMATIC Robot Integrator VON SIEMENS

Roboter schnell und einfach integrieren

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.