Edge Computing: Datenverfügbarkeit in Echtzeit – so sparen Unternehmen

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Edge Computing: Datenverfügbarkeit in Echtzeit – so sparen Unternehmen

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Die zunehmende Digitalisierung der Fabriken bringt eine wesentliche Entwicklung mit sich: Die Transformation vom Produzenten zum produzierenden Dienstleister. Die täglich in den Fabriken ent­stehenden Daten­mengen sind die Basis für neue Wertschöpfungsmodelle – vorausgesetzt, die Daten werden zeit- und ortsnah erfasst, gespeichert, vera­rbeitet und intelligent ausgewertet.
Edge Computing was ist das?

Quelle: G-Stock Studio/shutterstock

Minimale Latenz­zeiten sind für die Umsetzung vieler Industrie 4.0-Anwendungen – wie zum Beispiel die echtzeit­fähige und daten­souveräne industrielle KI – unerlässlich. Der Schlüssel zur schnellen Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Daten ist Edge Computing.

Beim Edge Computing wird die Ver­arbeitung der Datenmengen an den Rand (Edge) des Netzwerks verlagert. Die Datenverarbeitung findet somit möglichst nah am Ent­stehungsort statt, was die Verfügbarkeit von Daten in nahezu Echtzeit ermöglicht. Somit werden Übertragungszeiten und Antwortzeiten bis auf ein Minimum reduziert, wodurch eine sehr schnelle Prozessierung der Daten mög­lich ist. Sie müssen keine weiten Strecken zu zentralen Rechenzentren oder Cloud-Data-Centern zurücklegen.

„Die minimalen Latenzzeiten bilden die Voraus­setzung für neue Techno­logien wie Virtual/Augmented-Assistenzsysteme oder industrielle Analytics- und KI-Anwen­dungen. Unternehmen können Prozesse automatisieren und Engpässe erkennen, bevor sie entstehen. Daraus ergeben sich Kostenvorteile sowie neue Daten- und Service-basierte Geschäftsmodelle. Edge Computing gilt bereits als uner­lässliche Kerntechnologie für IoT- und Industrie 4.0-Anwendungen sowie autonomes Fahren, erklärt Dr. Sebastian Ritz, CEO der German Edge Cloud (GEC).

Edge Computing vs Cloud Computing: Zentraler Vorteil Datensouveränität

Edge Com­puting knüpft als dezentrale Netzarchitektur dort an, wo Latenzzeiten und Daten­vo­lumen der Cloud-Dienste nicht mehr ausreichen. Im Gegensatz zum Cloud Computing handelt es sich dabei um eine Cloud in Form einer „Box“ vor Ort. Das Rechenzentrum steht direkt in der Produk­tions- bzw. Werkshalle. Alle gesammelten Daten bleiben dort, der Anwender behält die volle Kontrolle und entscheidet selbst, ob er die verar­bei­teten Daten an andere Clouds oder Supply-Chain-Partner übermittelt.

Die Notwendigkeit der Datensouveränität unterstreicht auch Dr. Sebastian Ritz anhand einer Aufgabe, der aktuell die Automobilzulieferer gegenüberstehen: „Die Automobil­hersteller wie BMW und VW bauen derzeit digitale Produktionsplattformen auf Basis globaler Public Cloud-Anbieter wie Amazon und Microsoft auf. Zu­lieferer müssen daher ihre Daten entsprechend aufbereiten, wollen aber gleichzeitig ihr Know-how schützen. Daher empfiehlt sich der Einsatz einer datensouveränen, offenen Edge-Plattform.“

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Schneller und einfacher Zugang zur Nutzung von Industrie-Daten

Die German Edge Cloud stellt Kunden und Partnern private Edge-Cloud-Infrastrukturen (IaaS), Plattformen für Datenanalyse (PaaS) und industriespezifische KI-Anwendungen (SaaS) in einer fertigen Industrial Edge Cloud Appliance zur Verfügung – inklusive voll­um­fänglichem Service. Die Lösung beinhaltet eine komplette On Premise Edge-Infra­struk­tur – d.h. Rechenzentrum-Appliance mit IT-Hardware – sowie eine fertig vorbe­reitete industrielle Edge Cloud-Plattform und die gewünschten industriellen IoT-Anwen­dungen. Alles wird inklusive komplettem Service (as a Service) angeboten. GEC stellt die Edge Cloud vor Ort, auf dem Shop-Floor oder near Shop-Floor bereit.

Edge Computing – was ist das? Volle Datenkontrolle beim Kunden

„Wir möchten jedem Unternehmen den schnellen, einfachen und gesamtheitlichen Zugang zu wertvollen Industrie-Daten und deren Nutzung ermöglichen. Dies ist – ein­her­gehend mit der vollen Datenkontrolle beim Kunden, der offenen Plattform-Archi­tektur und der Einbeziehung von IIoT-Lösungen von Partnern auf der Plattform – die intelligente Antwort auf die steigende Komplexität in der Verarbeitung von Produktions­daten“, fasst Dr. Sebastian Ritz zusammen. „Dazu werden wir Vertretern der Industrie und der Presse am 10. Oktober ein neues Produkt vorstellen, eine Industrial Edge Cloud Appliance, die wir gemeinsam mit bekannten deutschen Industrie-Partnern und der Fraunhofer Gesellschaft auf den Markt bringen“, ergänzt Ritz.

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