E-Mobilität: VW setzt auf Chip-Partner Infineon

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

E-Mobilität: VW setzt auf Chip-Partner Infineon

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Infineon ist Partner im strategischen Lieferantennetzwerk des Volkswagen Konzerns. Der Halbleiterhersteller soll nach eigenen Angaben einen wesentlichen Beitrag zur Antriebswende beim Automobilkonzern VW leisten. Der Münchner Chiphersteller liefert Leistungsmodule für den Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) von Volkswagen, diese steuern den elektrischen Antrieb.

volkswagen-ag_volkswagen-id-design-sketch

Infineon ist Partner im strategischen Lieferantennetzwerk des Volkswagen Konzerns. Der Halbleiterhersteller soll nach eigenen Angaben einen wesentlichen Beitrag zur Antriebswende beim Automobilkonzern VW leisten. Der Münchner Chiphersteller liefert Leistungsmodule für den Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) von Volkswagen, diese steuern den elektrischen Antrieb.

Der Volkswagen Konzern hat angekündigt, in den nächsten zehn Jahren nahezu 70 neue E-Modelle auf den Markt bringen und 22 Millionen E-Fahrzeuge bauen zu wollen. Ein Großteil davon basiert auf dem MEB, darunter die neue ID.-Familie der Marke Volkswagen sowie Modelle von Audi, Seat und Škoda.

Chips und E-Mobilität

Chips sind ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Mobilität. Zum Beispiel senken Leistungshalbleiter den Energieverlust bei der Umwandlung des Stroms zwischen Ladesäule, Batterie und Elektromotor. Außerdem gewinnt das Auto mit ihnen beim Bremsen mehr Energie zurück. Sensoren überwachen zum Beispiel den Zustand der Batteriezellen. Und Mikrocontroller steuern daraufhin das Laden und Entladen so, dass Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Batterie maximiert werden.

Infineon ist nach eigenen Angaben Markt- und Technologieführer bei Leistungshalbleitern für die Elektromobilität. 2018 nutzten demnach 15 der 20 weltweit meistverkauften Elektroautos und Plug-in-Hybride seine Bausteine. Der Chiphersteller verfügt über das breiteste Halbleiterangebot für Elektromobilität: vom einzelnen Chip über diskrete Komponenten, in Leiterplatten eingebettete Chips bis hin zu kompletten Modulen. Dabei setzt Infineon sowohl auf das Halbleitermaterial Silizium als auch auf Siliziumkarbid. Somit kann das Unternehmen sehr flexibel auf die jeweiligen Anforderungen der Kunden eingehen.

Infineon baut Fabriken aus

Um die steigende Nachfrage nach Leistungselektronik in der Automobilindustrie und anderen Branchen auch künftig bedienen zu können, erweitert Infineon seine Fertigungskapazitäten in den bestehenden Werken in Dresden sowie in Kulim (Malaysia). Darüber hinaus investiert das Unternehmen im österreichischen Villach über die kommenden Jahre 1,6 Milliarden Euro in eine neue hocheffiziente Fabrik zur Fertigung von Leistungshalbleitern. Sie soll 2021 in Betrieb gehen.

„Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir dazu beitragen, dass die E-Mobilität im Alltag der Menschen ankommt,“ sagt Peter Schiefer, Präsident der Automotive Division von Infineon. „Zusammen mit Volkswagen können wir Anforderungen frühzeitig erkennen und damit Innovationen schaffen, die zum Beispiel die Reichweite von Elektroautos erhöhen oder die Ladezeiten verringern.“

„Die Zusammenarbeit mit starken Partnern ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für unsere Elektro-Offensive“, sagt Michael Bäcker, Leiter Beschaffung Connectivity, eMobility und Fahrerassistenz des Volkswagen Konzerns. „In unseren E-Modellen stecken die Technologien und Ideen der innovativsten Unternehmen unserer Branche.“

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Turnkey Manufacturing Solutions GmbH (TMS) aus dem österreichischen Linz gehört zu den führenden Herstellern von Produktionslösungen für den Automobilbereich. Um effiziente Karosseriebauanlagen und während des Betriebs erweiterbare Produktionslinien mit großer Modellvielfalt entwickeln und zu können, setzt TMS auf Lösungen für PLM und Fabrikplanung. 

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Neue Software-Plattform für die Messtechnik

GOM Inspect Suite

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.