Batteriefertigung E-Ketten von Igus erhalten Trockenreinraum-Zertifikate

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Einige E-Ketten von Igus haben ihre Tauglichkeit für den Trockenreinraum im Langzeittest des Fraunhofer IPA bewiesen. Sie bieten eine hohe Reinheit über zehn Monate und 15 Millionen Doppelhübe.

Die E-Ketten haben ihre Tauglichkeit für den Trockenreinraum nun auch im Langzeittest bewiesen und dafür zwei neuartige Zertifikate des Fraunhofer IPA erhalten.(Bild:  Igus)
Die E-Ketten haben ihre Tauglichkeit für den Trockenreinraum nun auch im Langzeittest bewiesen und dafür zwei neuartige Zertifikate des Fraunhofer IPA erhalten.
(Bild: Igus)

Bereits vor zwei Jahren präsentierte Igus mit der E6.29 die erste zertifizierte Energiekette für den Trockenreinraum. Um seinen Kunden auch langfristige Sicherheit bieten zu können, beauftragte der Motion-Plastics-Spezialist das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA mit einem Test zur Untersuchung des Alterungsverhaltens seiner E-Ketten im Trockenreinraum – mit positivem Ergebnis. Jetzt hat das Unternehmen gemeinsam mit dem IPA neuartige Zertifikate entwickelt, welche die Tauglichkeit der Energieketten E6, e-skin flat, e-skin soft und easy chain E14 für den Trockenreinraum im Langzeittest bestätigen.

Eine hohe Reinheit ist essenziell in der Halbleiter- und Batteriefertigung. Da diese Technologien immer mehr Leistung bringen müssen, und das bei möglichst kleiner Größe, werden sie empfindlicher. Somit steigen auch die Anforderungen an die Produktionsumgebungen, die durch die Kombination von Trocken- und Reinraum erzielt werden. Doch nicht alle Maschinenkomponenten halten diesen anspruchsvollen Umgebungsbedingungen stand. „Im Trockenreinraum haben viele Systeme eine kurze Lebensdauer und müssen nach zwei bis drei Monaten ausgetauscht werden“, erklärt Kira Weller, Produktmanagerin E-Ketten bei Igus. „Besonders die Partikelemission kann wegen der Trockenheit stark zunehmen, da die Materialien oft nicht für die Trockenheit ausgelegt sind und spröde werden.“ Aus diesem Grund hat der Hersteller das Portfolio der reinraumtauglichen Energieketten wie die e-skin soft, e-skin flat und E6 in dieser trockenen Umgebung getestet. „Gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA haben wir nun zwei neuartige Zertifikate entwickelt, die die Langlebigkeit und Reinheit dieser E-Ketten in einer trockenen Umgebung mit einer relativen Luftfeuchte von unter einem Prozent verifizieren“, so Kira Weller.

E-Ketten bieten hohe Reinheit über zehn Monate und 15 Millionen Doppelhübe

Die zwei neuartigen Zertifikate sind unterteilt in „Pre-aging“ und „Aging behavior“. Für das „Aging behaviour“-Zertifikat wurden zwei der Energieführungssysteme, E6.J und das e-skin flat-System, über einen Zeitraum von zehn Monaten im Trockenraum getestet. Dabei absolvierten sie über 15 Millionen Doppelhübe. Alle zwei Monate wurden die Systeme auf ihre ISO Klasse untersucht und zertifiziert. Die e-skin flat überstand die Doppelhübe problemlos und erhielt die bestmögliche Zertifizierung der ISO Klasse 4. Eine höhere Zertifizierung ist nicht möglich, da die Testumgebung (Trockenreinraum der ISO Klasse 3 mit einer relativen Feuchtigkeit von unter einem Prozent, entsprechend einem Taupunkt von -40 Grad Celsius) dies nicht erlaubt. Auch die E6.J konnte dieses Ergebnis über vier Monate halten, schloss jedoch am Ende mit ISO Klasse 5 ab, was für die Batteriefertigung ein sehr gutes Ergebnis ist.

Das „Pre-aging“-Zertifikat, das für die Energieführungssysteme e-skin soft und easy chain E14 beauftragt wurde, zertifiziert die Systeme nach 15 Millionen Doppelhüben und zehn Monaten im Trockenraum. Auch hier erhielten die E-Ketten die bestmögliche Zertifizierung ISO Klasse 4. Dank dieser Langzeitstudien und Zertifizierungen des Fraunhofer IPA konnte das Unternehmen bestätigen, dass die Energieführungssysteme eine sehr geringe Partikelemission aufweisen und somit für die Automatisierung im Trockenreinraum sicher sind.

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