Digitale Brüche in den Produktionsprozessen beseitigen

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Wo Informationen noch auf Papier erfasst oder manuell von einem System in andere übertragen werden müssen, ist keine Produktionssteuerung auf Basis von Echtzeitdaten möglich und bleibt die Tür zu Industrie 4.0 verschlossen. Die Felten Group hat deshalb eine strategische Roadmap zur Beseitigung der digitalen Brüche in der Informationslogistik entwickelt.

Wo Informationen noch auf Papier erfasst oder manuell von einem System in andere übertragen werden müssen, ist keine Produktionssteuerung auf Basis von Echtzeitdaten möglich und bleibt die Tür zu Industrie 4.0 verschlossen. Die Felten Group hat deshalb eine strategische Roadmap zur Beseitigung der digitalen Brüche in der Informationslogistik entwickelt.

In der Vergangenheit sind in der Produktion vielfältige technische Lösungen eingeführt worden, die primär einer isolierten Anforderung dienten, sich aber nicht gleichzeitig an einem übergreifenden Lösungsansatz orientierten. Dies hat sich mit den Digitalisierungsbestrebungen verändert, indem der Blick sich nicht mehr isoliert nur auf bestimmte Unterstützungsfunktionen beschränkt. Sie verfolgen stattdessen gleichzeitig einen Integrationsgedanken, der die Gesamtheit der technischen Komponenten in der Fertigung umfasst.

Digitale Transformation verfolgt keinen Selbstzweck

„Die digitale Transformation verfolgt keinen Selbstzweck, sondern sie zielt darauf ab, hochautomatisierte End-to-end-Prozesse zu schaffen“, erläutert Konrad Steinmetz, Senior Consultant bei der Felten Group. „Dies beschleunigt die Produktionsprozesse, macht sie agiler und schafft die Basis für die Industrie 4.0-Zukunft.“ Auch die individualisierte Massenfertigung gehört zu den wesentlichen Nutzeneffekten einer digitalen Grundstruktur.

Doch derzeit weisen die Prozesse in der Produktion meist noch umfangreiche digitale Brüche auf, was bedeutet, dass Prozesse durch die Notwendigkeit einer separaten Erfassung von Daten und deren Eingabe in andere Systeme zwischendurch immer wieder ausgebremst werden. Die zahlreichen manuellen Eingriffe in die Prozesse, deutlich sichtbar an der Vielzahl an Papierdokumenten in der Produktion, bewirken jedoch längst nicht nur Verzögerungen. Sondern durch den kostenaufwändigen Einsatz der erforderlichen Ressourcen wird die Wertschöpfung gemindert, gleichzeitig können manuelle Fehleingaben Produktionsstörungen auslösen.

Ohne Informationen keine Steuerung

Ein übergreifender und damit sehr zentraler Nachteil ist zudem, dass ohne digitale Informationslogistik keine Transparenz der Produktionsperformance und damit keine wirkungsvolle Prozesssteuerung über durchgängige Kennzahlen möglich wird. Nur wenn die Daten durchgängig digital generiert werden, sind schnelle Auswertungen möglich.

Derzeit ist die Informationslogistik in vielen Fertigungsunternehmen jedoch noch von vielfältigen digitalen Brüchen geprägt. Felten hat deshalb eine strategische Roadmap für einen mehrwertorientierten und gesicherten Weg zur umfassenden Digitalisierung der Produktion entwickelt. Zu den Basiselementen gehört ein MES-System. „Es ist als Datendrehscheibe eine entscheidende Brücke zur Industrie 4.0-Welt“, betont Steinmetz. Denn sie verlange, dass dezentrale Echtzeitdaten zu den Fertigungszeiten, Maschinenauslastungen, Personalressourcen, Material- und Energieverbräuchen und mehr bereitgestellt werden.

Ohne eine MES-Infrastruktur mit ERP-Integration und digitaler Informationslogistik könne demzufolge kein Zukunftsmodell im Produktionsmanagement funktionieren. „Insofern stellt eine Digitalisierungsstrategie mit Aufbau einer MES-Landschaft eine sowohl notwendige als auch investitionssichere Angelegenheit dar, die zudem durch ihre unmittelbaren Nutzeneffekte einen schnellen ROI erzeugt“, so der Consultant.

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