„Digital Forest“ und „Tesla Arcade“: Medienkunst auf der FMX 2013

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„Digital Forest“ und „Tesla Arcade“: Medienkunst auf der FMX 2013

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Muss man heutzutage immer und überall erreichbar sein? In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung sind mobiler Internetzugang, Smartphones und Tablets aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Vier Studierende des Instituts für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion kritisieren diese überhöhte Mediennutzung und verabreichen dem Benutzer ihrer interaktiven Installation Digital Forest eine Auszeit: In ihrem digitalen Wald kann der Besucher einen Moment innehalten und dabei nicht nur sein Smartphone, sondern vor allem den eigenen Energiespeicher wiederaufladen. Zu sehen ist die Rauminstallation an allen vier Veranstaltungstagen der Fachkonferenz FMX 2013, die vom 23. bis 26. April im Stuttgarter Haus der Wirtschaft stattfindet. Mit dem Multiplayer-Spiel Tesla Arcade, bei dem der Benutzer ein digitales Spiel auf einer analogen Oberfläche spielt, wird zudem ein weiteres Projekt aus dem Studienschwerpunkt Interaktive Medien ausgestellt.

Abschalten und aufladen: In der natürlich-künstlichen Rauminstallation Digital Forest, die Producerin Sabrina Proske gemeinsam mit Jana Schell (Konzeption), Katja Haße (Entwicklung) und Pauline Reinhardt (Szenenbild) realisierte, trifft die Natur unmittelbar auf die Kunst. Der Besucher wird von der symbolischen, unerschöpflichen Energiequelle Wald angezogen und kann dort neben seinem Smartphone oder Tablet auch den eigenen Energiespeicher aufladen. Der Ladevorgang startet erst, wenn der Zuschauer unter einem Baum Platz genommen hat. Das Ladekabel ist dabei bewusst so weit oben angebracht, dass das mobile Endgerät in Sitzposition nicht mehr zu erreichen ist. Als Soundkulisse der Installation dient ein Zusammenspiel von natürlichen und digitalen Klängen, die sich abhängig von der Besucheranzahl des Waldes verändern. Das Blätterdach besteht aus gespannten Wäscheleinen und stilisierten, bunten Blättern, die nur wenig Licht durchlassen, um eine realistische Waldstimmung zu erzeugen.

Zu einem interaktiven Erlebnis der ganz anderen Art lädt die Installation Tesla Arcade von Marius Fietzek, Benedikt Haas und Marie Wellershoff ein: Als Hommage an den 1943 verstorbenen Elektropionier Nikola Tesla kreierten die drei Filmakademie-Studierenden im Rahmen des Kurses „Medien im Raum“ ein eigentlich digitales Spiel in der analogen Welt und schufen so ein digital-analoges Spielobjekt zwischen Kunst und Spaß. Bis zu vier Spieler gleichzeitig können an dem programmierten Multiplayer-Spiel teilnehmen, dessen Spieloberfläche aus farbigen Glühbirnen in einem viktorianischen Holztisch verankert ist und per Joystick bedient wird. Diese Oberfläche lässt digitale Interaktionsmöglichkeiten zu, arbeitet aber gleichzeitig mit historischen Formelementen, um ein vieldimensionales Objekt zu schaffen. Ziel des Spiels ist es, die andersfarbigen Glühbirnen der gegnerischen Mannschaft zu „fangen“ – weil die Farben der Mitspieler während des Spiels aber plötzlich wechseln, kann der Jäger jederzeit zum Gejagten werden.

 

Beide Installationen können im Rahmen der FMX 2013 besichtigt und ausprobiert werden.  

Bild: In der natürlich-künstlichen Rauminstallation Digital Forest, die Producerin Sabrina Proske gemeinsam mit Jana Schell (Konzeption), Katja Haße (Entwicklung) und Pauline Reinhardt (Szenenbild) realisierte, trifft die Natur unmittelbar auf die Kunst. Bild: Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion
an der Filmakademie Baden-Württemberg

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