Schnelle technologische Entwicklungen prägen die moderne Fertigungslandschaft und eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten. Doch während Konzerne die Ressourcen haben, sich diesen Trends anzupassen, stellt der Wandel hin zur Industrie 4.0 kleine und mittlere Unternehmen häufig vor Herausforderungen.
Industrie 4.0 bietet echte Vorteile. Doch gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kann die Komplexität der Implementierung schnell zur Herausforderung werden.
(Bild: Alexander Limbach/AdobeStock)
Künstliche Intelligenz (KI), Cloud, Virtual und Augmented Reality (VR/AR), das Internet of Things (IoT), Blockchain oder Metaverse: Die vergangenen Jahre haben viele digitale Trends und Technologien hervorgebracht, die die digitale Fertigung nachhaltig prägen und neue Geschäftsmodelle und Produktionsmöglichkeiten erlauben. Ihr Einsatz wird unter dem Dachbegriff „Industrie 4.0“ zusammengefasst. Dabei handelt es sich keineswegs um einen kurzweiligen Trend, sondern um einen Paradigmenwechsel, der die Art und Weise, wie Unternehmen produzieren, interagieren und wirtschaften, grundlegend verändert. Industrie 4.0 beschreibt, wie sich Unternehmen der klassischen Industrie zunehmend auf Methoden des Smart Manufacturing verlassen.
Smartification ist kein Selbstzweck
Gerade in Planung und Konstruktion wird „Smartification“ für Unternehmen immer wichtiger, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und die Kompatibilität mit Prozessen von Partnerunternehmen sicherzustellen.
Digitale Zwillinge sind im Kommen. Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre Produktionsanlagen digital nachzubilden.
(Bild: DC Studio/AdobeStock)
So sind vorausschauende Wartung sowie die Überwachung und Fernsteuerung von Geräten durch IoT-Sensoren in Maschinen und Anlagen heutzutage nahezu Standard. Noch nicht weit verbreitet, aber immer beliebter werden virtuelle Prototypen und Simulationen. Sie helfen bei der Produktentwicklung und verbessern die Leistung und Zuverlässigkeit von Maschinen. Digitale Zwillinge sind auch im Kommen. Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre Produktionsanlagen digital nachzubilden, um Engpässe zu erkennen, die Auslastung zu verbessern und die Gesamtleistung zu steigern.
Von Flexibilität bis Nachhaltigkeit
Durch die Implementierung von Industrie-4.0-Lösungen können Unternehmen ihre Betriebsabläufe optimieren, die Effizienz steigern und flexibler auf Veränderungen in der Marktnachfrage reagieren. Darüber hinaus ermöglicht Industrie 4.0 eine nahtlose Integration und Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen entlang der gesamten Lieferkette, indem es den Austausch von Daten und Informationen in Echtzeit erleichtert. Zudem fördert es die unternehmerische Resilienz, da Unternehmen flexibler auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren können. Durch Echtzeitüberwachung und Datenanalyse minimiert sie Betriebsunterbrechungen und stärkt die Widerstandsfähigkeit gegenüber Supply-Chain-Störungen. Gleichzeitig werden in Industrie-4.0-Szenarien Ressourcen effizienter genutzt und dadurch auch Umweltauswirkungen reduziert. Durch Prozessoptimierung und präzise Überwachung von Ressourcenverbrauch werden so Nachhaltigkeitsziele besser erreicht.
Zweifellos: Industrie 4.0 bietet echte Vorteile. Doch gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kann die Komplexität der Implementierung schnell zur Herausforderung werden, denn hier bestimmen oft begrenzte Ressourcen und Know-how das Tempo der Digitalisierung. Zudem behindert der Mangel an IT-Fachkräften das Wachstum und die Skalierung von Industrie-4.0-Initiativen. Technologische Barrieren und finanzielle Einschränkungen sind weitere Hürden, da die Ablösung von veralteter Infrastruktur und Legacy-Anwendungen meist mit hohen Kosten verbunden ist. Es verwundert daher nicht, dass KMU, Start-ups und Kleinstunternehmen unter den aktuellen Herausforderungen ächzen und laut dem Digitalisierungsindex 2023 des Bundeswirtschaftsministeriums weiterhin zu den am geringsten digitalisierten Betrieben zählen. Einerseits gibt es also den Marktdruck, Prozesse weiter zu smartifizieren – andererseits sind hohe Kosten und zu wenig IT-Fachkräfte für KMU echte Hindernisse. Was also tun? Zunächst einmal gilt: Ruhe bewahren und die passenden Partner suchen. Denn trotz allem ist der Anfang der Digitalisierung oft viel unkomplizierter als gedacht. Bereits kleine Änderungen wie die Nutzung eines leistungsfähigeren Mobilfunk- und Internetvertrags können erhebliche neue Chancen bieten.
Haben KMU erst einmal ihren Digitalisierungsbedarf identifiziert, können sie sich bedarfsgerecht zu weiteren Maßnahmen beraten lassen.
(Bild: tunedin/AdobeStock)
Guter Rat ist nicht teuer
Für KMU in diesem komplexen Umfeld kommen Angebote wie das der Telekom besonders gelegen. Der Telekommunikationsexperte bietet kleinen und mittleren Geschäftskunden bis Ende 2024 ihren leistungsstärksten Mobilfunktarif ohne Grundpreis an. Der Tarif „Business Mobil XL“ enthält unbegrenztes Datenvolumen im Telekom-5G-Netz. Zudem erhalten Unternehmen 50 Prozent Rabatt auf zusätzliche SIM-Karten. Haben KMU erst einmal ihren Digitalisierungsbedarf identifiziert, können sie sich bedarfsgerecht zu weiteren Maßnahmen beraten lassen. Die Experten und Expertinnen betrachten das Unternehmen ganzheitlich und decken Potenziale auf, um dessen Effizienz langfristig zu steigern. Neben Förderprogrammen oder Kooperationen mit Forschungseinrichtungen können auch kleinere Unternehmen die Unterstützung von IT-Dienstleistern wie der Telekom in Anspruch nehmen. Insbesondere wenn die personellen Ressourcen begrenzt sind, können sich kleine Betriebe während des Transformationsprozesses besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Starke Partner erleichtern KMU die digitale Transformation erheblich, da sie die Möglichkeit haben, Lösungen zu skalieren, und ein Höchstmaß an Flexibilität gewährleisten.
Autor: Dr. Torsten Brodt ist Senior Vice President KMU bei der Deutschen Telekom Geschäftskunden GmbH.
Stand: 16.12.2025
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