25.10.2021 – Kategorie: Konstruktion & Engineering

Dieses Notebook übernimmt den Job einer 3D-Brille

Dieses Notebook übernimmt den Job einer 3D-BrilleQuelle: Acer

Zu seiner next@acer Global Press Conference präsentierte Acer die Conceptd 7 Spatiallabs Edition. Das Notebook bietet Entwicklern und Designern beeindruckende Visuals in stereoskopischem 3D – ganz ohne Spezialbrille.

Die mobile Workstation ist von Werk aus mit der Spatiallabs-Technologie von Acer ausgestattet, einer Software, die mittels intelligenter Display- und Sensorik-Technologie realitätsgetreue Echtzeit-Renderings in stereoskopischem 3D erzeugt – ideale Arbeitsbedingungen speziell für 3D-Designer und Entwickler. Zusätzlich kündigte Acer zwei neue Notebooks an: ein neues Conceptd 3 Modell mit 16:10-Bildschirmverhältnis sowie ein Conceptd 3 mit Convertible-Funktionalität und einem 39,6 cm (15,6 Zoll) großen Bildschirm.

Notebook mit leistungsstarker Hardware

3D-Renderings in Echtzeit zu generieren erfordert enorme Rechenleistungen. Das Conceptd 7 Spatiallabs Edition verfügt aus diesem Grund über hochperformante Komponenten: Intel Core Prozessoren i7 der 11. Generation, eine Nvidia Geforce RTX 3080 GPU, bis zu 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher und bis zu 2 TB NVMe PCIe SSD-Speicher bieten zuverlässige Höchstleistungen. Ein Pantone-validiertes 4K-UHD-Display glänzt mit zahlreichen Farbtechnologien, 100-prozentiger Adobe Farbraum-Abdeckung und einer Farbgenauigkeit von Delta E<2. Das ideale Rundum-Paket für alle Kreativschaffenden, Ingenieure und Entwickler.

Spatiallabs arbeitet mit einer Kombination aus Eye-Tracking, stereoskopischem 3D und Echtzeit-Rendering-Technologien. Am oberen Rand des Displayrahmens ist ein Set von drei Kameras angebracht, die die Position und Bewegung des Kopfes sowie der Augen des Nutzers verfolgen. Für jedes Auge wird dabei ein eigenes Bild erstellt: Jedes der beiden Bilder wird durch eine optische Linse projiziert und jeweils auf das andere Auge gebrochen. Dank Echtzeit-Rendering startet dieser Prozess jedes Mal von Neuem, sobald der Betrachter seinen Kopf bewegt. Das Bild passt sich dabei immer dem jeweiligen Betrachtungswinkel des Nutzers an. Darüber hinaus kann das Notebook via KI auch standardmäßige 2D-Inhalte in stereoskopisches 3D umwandeln.

Stereoskopische 3D-Software für Designer – sofort einsatzbereit

Das Notebook ermöglicht es Designern, ihre Projekte in Echtzeit zum Leben zu erwecken. Die Software unterstützt alle gängigen 3D-Dateiformate, sodass Entwickler und Designer sich all ihre Modelle im Modelviewer anschauen können. Dort können sie auch Beleuchtung, Texturen und HDRI-Hintergründe anpassen, um die ideale Präsentationseinstellung zu finden. Add-Ons sind derzeit für acht 3D-Software-Suites verfügbar, darunter Autodesk Fusion 360, Rhinoceros und Zbrush. Modelle, die in diesen Anwendungen erstellt wurden, können mit einem einzigen Klick in den Modelviewer exportiert werden und sind dort umgehend in stereoskopischem 3D abrufbar.

Für einen optimierten Designprozess kann der Conceptd 7 Spatiallabs Edition mit einem 2D-Monitor verbunden werden. Nutzer können Inhalte in 2D erstellen und direkt in stereoskopischem 3D hinsichtlich potenzieller Designfehler prüfen. Das erweist sich beispielsweise für Produktdesigner als besonders praktisch: So können sie ihre Produkte bereits vor der Produktion in 3D visualisieren und sparen so Ressourcen. Beteiligte Teammitglieder und Kunden können anhand des 3D-Modells eindeutigeres Feedback geben und wissen direkt, ob ihre Erwartungen erfüllt werden. Zusätzlich erhält auch Spatiallabs Go ein Update mit einer KI, die 2D-Inhalte automatisch in stereoskopische 3D-Modelle konvertieren kann, darunter Fotos, Videos, einfache Spiele oder sogar Videokonferenzen.

Developer Website: Unreal Engine Plug-in und Ultraleap Hand Tracking

Mit der Developer Website erhalten Entwickler Zugriff auf alle Tools einschließlich des Unreal Engine-Plug-ins sowie die Unterstützung von Ultraleap Hand-Tracking. Letzteres ermöglicht es, Befehle via Gesten anstelle mit Maus und Handheld-Controller einzugeben. Besonders bei hochfrequentierten Displays, beispielsweise im Museum oder in Ausstellungsräumen, erweist sich Ultraleap dank des intuitiven Erlebnisses als sehr nützlich. Gleichzeitig reduziert die Technologie die Anzahl an Personen, die das Gerät berühren müssen.

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