Mit der Implementierung von Digital Thread und Digital Twin auf Basis einer PLM-Software können Unternehmen ihre bereits vorhandenen Daten besser nutzen und Produkte schneller in den Markt bringen. Wie das geht, erklärt das Softwareunternehmen Revalize.
Unternehmen, die entwerfen, modellieren, entwickeln und verkaufen, können mit den Lösungen Revalize bessere Ergebnisse erzielen.
(Bild: Revalize)
Als Digital Thread – auch bekannt als digitaler roter Faden – wird eine datengesteuerte Architektur bezeichnet, die Informationen aus dem gesamten Produktlebenszyklus miteinander verknüpft. Innerhalb dieses Konstruktes werden Datenflüsse verbunden und eine ganzheitliche Sicht auf die Produktdaten während des gesamten Lebenszyklus ermöglicht. Vom Konfigurieren eines Produkts, über die Herstellung, bis hin zum Service. Dieser Digital Thread ist die entscheidende Grundlage, um einen Digital Twin (digitalen Zwilling) zu erschaffen. Dabei handelt es sich um die digitale, beziehungsweise virtuelle Kopie eines realen Projektes, an dem sich Simulationen vornehmen lassen, ohne reale Ressourcen zu verbrauchen. Das Ergebnis: potenzielle Fehler werden frühzeitig erkannt und vermieden, noch bevor sie tatsächlich auftreten und unnötige Kosten verursachen.
Ordnung im Datendickicht
Werden Daten aus unterschiedlichen, unzusammenhängenden Quellen bezogen, spricht man dabei von sogenannten Datensilos. Sie behindern die Kommunikation oder den fehlerfreien Datenaustausch zwischen den Fachabteilungen – ein Hindernis das den Blick auf den Zusammenhang zwischen Wirkung und Ursache verstellt. Hier setzen die Konzepte Digital Thread und Digital Twin an, indem sie Datenflüsse miteinander verbinden, eine klare Struktur schaffen und letztlich ein schnelleres Time-to-Market ermöglichen.
Fünf Vorteile, die Digital Thread und Digital Twin auf Basis eines PLM-Systems bieten
Transparenz: Der Digital Thread sorgt wie ein roter Faden für eine bessere Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit von Daten und Informationen. Mit einem Product Data Backbone eines bestehenden PLM-Systems als Quelle, schafft er projektübergreifende Zusammenhänge für alle betroffenen Abteilungen. Dadurch werden die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen erleichtert und langfristig Fehlerquellen minimiert.
Effizienzsteigerung: Durch den digitalen Informationszusammenhang können Prozesse optimiert und Zeit gespart werden. In vielen Unternehmen ist es noch Realität, dass Verantwortliche via Mail oder persönlich aus allen Fachabteilung Wissen sammeln müssen, um beispielweise ein Angebot zu erstellen. Wer auf eine PLM-Lösung setzt, spart sich aufwendige Recherchen und kann wichtige Abläufe automatisieren. Zum Beispiel können erstellte Produktkonfigurationen direkt in ein verbundenes CAD-System überführt werden. Ein zeitintensives Erstellen von Plänen ist nicht mehr nötig. Mitarbeitende können sich so auf die Aufgaben konzentrieren, die Mehrwert für Ihr Unternehmen schaffen.
Kundenzufriedenheit: Durch eine schnelle Reaktionszeit auf Kundenanfragen und -bedürfnisse kann das Unternehmen einen besseren Service bieten – die Grundlage für höhere Zufriedenheit und langfristige Kundenbindung. Allerdings ergänzt das im Service gesammelte Feedback auch die Produktentwicklung. So können neue Produktgenerationen angepasst werden, um die Marktentwicklung besser zu bedienen. Digitale Zwillinge erlauben, das Produkt bereits vor der Fertigung intensiv zu testen und anzupassen.
Personalisierung: Individuelle Fertigung ist einer der größten Umsatz- aber auch Kostentreiber für Fertigungsunternehmen. Der digitale rote Faden ermöglicht es Unternehmen, in diesem Markt ihren internen Aufwand zu reduzieren. In das PLM-System integrierte Konfiguratoren erlauben Kunden selbst, die Produkte nach ihren Vorstellungen anzupassen. Da alle Abteilungen dann auf die Konfiguration zugreifen können, entfallen weitere interne Schleifen, Abstimmungen oder das aufwändige Erstellen von CAD-Plänen – die Effizienz steigert sich und der Umsatz mit.
Standortübergreifende Zusammenarbeit: Mithilfe des digitalen roten Fadens können Mitarbeiter an verschiedenen Standorten und aus verschiedenen Abteilungen nahtlos zusammenarbeiten. Im Ergebnis steigt die Effizienz innerbetrieblicher Prozesse.
Revalize zieht das Fazit, dass Unternehmen, die den digitalen roten Faden oder digitale Zwillinge implementieren, sich selbst in die Lage versetzen, ihre internen Abläufe zu optimieren und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Beides sind Schlüsselfaktoren, um sich langfristig am Markt zu behaupten.
Stand: 16.12.2025
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