DeutscherIdeenPreis 2016: Rehau siegt mit komplett recyclebarem E-BikeBody

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Das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft (DIB) vergibt den DeutscherIdeenPreis bereits seit einigen Jahren. Diesmal erhält dasProjekt „E-BikeBody“ der Firma Rehau den Gesamtpreis. Eine Neue „Start-up Kategorie“ kürt Ideen und Projekte, deren Fokus auf neuen Geschäftsmodellen, Produkten oder Services beruht. Weitere Innovationspreise erhalten Viessmann, Brose, Bosch, Ceramtec, WESO-Aurorahütte und Steag.
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Das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft (DIB) vergibt den DeutscherIdeenPreis bereits seit einigen Jahren. Diesmal erhält dasProjekt „E-BikeBody“ der Firma Rehau den Gesamtpreis. Eine Neue „Start-up Kategorie“ kürt Ideen und Projekte, deren Fokus auf neuen Geschäftsmodellen, Produkten oder Services beruht. Weitere Innovationspreise erhalten Viessmann, Brose, Bosch, Ceramtec, WESO-Aurorahütte und Steag.

Für raffinierte Ideen und exzellente Leistungen hält das DIB den DeutscherIdeenPreis bereit. In diesem Jahr wurden Preise in den fünf Kategorien vergeben – „Idea of the Year“ (Gesamtpreis), „Best Green Innovation“ (Umweltidee), „Ideas of upcoming challenges“ (Trendidee), „Start-up Idea (Start-up Idee) und „Best International Idea“ (Internationale Idee). Kreativität und neue Partnerschaften spielen im Ideen- und Innovationsmanagement eine immer größere Rolle und bringen neue Potenziale hervor. 
 

Gesamtpreis: E-BikeBody

Der Gesamtpreis des Wettbewerbs DeutscherIdeenPreis 2016 geht in diesem Jahr an das Projekt „E-BikeBody“ der Firma Rehau AG + Co.Ausschlaggebend für die Nominierung ist vor allem der gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Nutzen. „Überlegungen zu den Themen Mobilität von morgen und Luftverschmutzung sind wesentlich für die Zusammenarbeit mit dem Fahrradhersteller Storck Bicycle und dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden. Der partnerschaftlich entwickelte „E-BikeBody“ zeichnet sich dadurch aus, dass er erstmals in Deutschland aus 100 Prozent recycelbaren Composite-Materialien gefertigt werden kann. Die nachhaltige Produktion, eine effiziente Lieferkette, eine hohe Designfreiheit sowie die Förderung der Motivation, auf E-Bikes umzusteigen und sich mehr zu bewegen, sind daher markante Argumente für diese tolle Projektidee“, lobte die Jury.

Beste Umweltidee: Untersuchungsobjekt Feinstaubbelastung

Das Unternehmen Team Kamm Data GmbH gewinnt in Kooperation mit der Hochschule Esslingen am Neckar und hier speziell mit dem Fachbereich Fahrzeugtechnik Service in der Kategorie „Umweltidee“. Kraftfahrzeuge tragen nicht unerheblich zur Feinstaubbelastung bei. Dieser Thematik und einer einfachen Problemlösung widmet sich die Einreichung: Ein nach außen gerichteter Feinstaubfilter eines fahrenden Autos absorbiert eigenen und von vorausfahrenden Verursachern aufgewirbelten Feinstaub – ein technisch-wirtschaftlicher Beitrag in Anknüpfung an das Verursacherprinzip. Der Jury gefiel nicht nur die Auseinandersetzung mit aktuellen Umweltbelastungen, sondern auch das partnerschaftliche Innovatoren-Modell zwischen Wirtschaft, Hochschule und Studierenden zur Weiterentwicklung und Realisierung der Idee soll hier gewürdigt werden. Die Jury überzeugte insbesondere der partnerschaftliche Innovations-Hotspot-Ansatz. „Solche Partnerschaften sind in besonderem Maße förderungswürdig und bringen innovative Ideen mit deutlich niedrigerem Zeit- und Erprobungsaufwand in die konkrete Umsetzung.“

Beste Trendidee: Innovation on Wheels – Ideen auf die Straße bringen

In der Kategorie „ Beste Trendidee“ wurden in diesem Jahr die innovationradicals prämiert. Kreativitätstechniken sind für ein erfolgreiches Ideen- und Innovationsmanagement von besonderer Bedeutung. Durch einen mobilen Workshopraum, einen Reisebus, werden Mitarbeiter eines Unternehmens in die Lage versetzt, an geeigneten Standorten Probleme zu identifizieren, Ideen weiterzuentwickeln und Lösungen zu entdecken. Auf der vier- bis fünftätigen Fahrt werden anhand eines Design-Thinking-Prozesses Ideen, Lösungen und Prototypen erarbeitet, die am Ende der Fahrt vor Publikum präsentiert werden. Das Projekt involviert auf innovative und pfiffige Art und Weise Mitarbeiter in Problemfindungsprozesse. „,Innovation on Wheels‘ animiert auf neuen Wegen zum unternehmerischen Denken und Handeln im Unternehmen“, lobte die Jury das tolle Projekt.

Beste Start-up Idee: Reservierungsplattform für Lkw-Stellplätze „Park your truck“

Der Preis für die beste Start-up-Idee geht an das Unternehmen „Unser Parkplatz GmbH“ für die Reservierungsplattform für Lkw-Stellplätze „Park your truck“. Die neu geschaffene Kategorie zeichnet Ideen und Projekte aus, deren Fokus auf neuen Geschäftsmodellen, Produkten oder Services beruht. Die bisher einzigartige Plattform bietet Lkw-Fahrern und Speditionen in Deutschland und Europa die Möglichkeit, im Vorfeld Parkplätze für die Nacht zu reservieren und so ihre Lenk- und Ruhezeiten optimal auszunutzen. Gleichzeitig werden dadurch Sicherheitsrisiken, wie das Parken auf dem Standstreifen reduziert und Speditionen finanziell entlastet. Die Jury dazu: „Insgesamt konnte diese Gewinner Idee überzeugen, weil auch hier gleichzeitig ein ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Nutzen erzielt wird, der besonders hervorgehoben werden muss.“

Beste internationale Idee: See-Container-Verladung mit Zwischenboden

Das Unternehmen CeramTec aus Baden-Württemberg, Anbieter von technischer Keramik, gewinnt in der Kategorie „Beste internationale Idee“. Die Einreichung entstammt aus dem klassischen Ideenmanagement und ist bei der Ideenentwicklung durch die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Transport- und Logistikunternehmen Panalpina geprägt. Um den ungenutzten Raum in See-Containern über nicht stapelbaren Paletten optimal zu nutzen, wurde zusammen mit einem Partner eine effiziente Lösung erarbeitet. Durch den Einbau eines Zwischenbodens können die Paletten doppelstöckig in den Containern verstaut werden. Die Zwischenböden sind Einweg-Zwischenböden und in allen gängigen Containern einsetzbar, so dass kein zusätzlicher Aufwand durch Rücktransporte oder Aufbewahrung entsteht. Dazu meinte die Jury: „Der hierdurch erzeugte ökonomische und ökologische Nutzen ist länderübergreifend und bietet ein hohes internationales Adaptionspotenzial. Die Idee ist ein weiterer Beweis dafür, dass geeignete Partnerschaften im Ideen- und Innovationsmanagement zu erfolgreichen und nachhaltigen Lösungen führen.“

Der 2011 gegründete „DeutscherIdeenPreis“ ist den Leitsätzen Innovation, Kreativität und Verantwortung verpflichtet und wird jährlich in verschiedenen Kategorien vergeben. Der unabhängigen, hochkarätigen Jury gehören namhafte Manager aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft an.

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