Design Center für High Performance Computing

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IBM kündigt gemeinsam mit Nvidia und Mellanox die Gründung eines POWER Acceleration und Design Centers in Montpellier an. Dieser Schritt soll die Entwicklung von Anwendungen für Big-Data-Aufgaben in der Forschung, verschiedenen Branchen und kommerziellen Bereichen vorantreiben.
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IBM kündigt gemeinsam mit Nvidia und Mellanox die Gründung eines POWER Acceleration und Design Centers in Montpellier an. Dieser Schritt soll die Entwicklung von Anwendungen für Big-Data-Aufgaben in der Forschung, verschiedenen Branchen und kommerziellen Bereichen vorantreiben.

Das neue Center bietet Entwicklern von kommerzieller und Open-Source-Software technische Hilfestellung, um Anwendungen für das High Performance Computing (HPC) zu schaffen und reiht sich somit ein in den Plan der OpenPOWER Foundation, offene Entwicklung basierend auf der POWER-Architektur zu fördern. IBM, Nvidia und Mellanox zählen zu den Gründungsmitgliedern der Community.

Technische Experten der drei Unternehmen helfen Entwicklern bei der bestmöglichen Nutzung der OpenPOWER-Systeme – dazu gehören die offene und lizenzierbare POWER-Architektur von IBM in Kombination mit der Nvidia Tesla Accelerated Computing Platform und den InfiniBand Networking-Lösungen von Mellanox. Diese Systeme wurden gemeinsam mit dem U.S. Department of Energy für die „Sierra“- und „Summit“-Supercomputer der nächsten Generation entwickelt. Sie werden beispielsweise in Zukunft auch vom britischen Hartree Centre für Big-Data-Forschung eingesetzt.

Neben der Erweiterung des OpenPOWER-Ökosystems sorgt das neue Center für die Ausbildung fortgeschrittener HPC-Kompetenzen der Softwareentwickler und damit auch für die Entstehung neuer Technologien, von denen Kunden weltweit profitieren können.

Experten von Nvidia und Mellanox sowie Wissenschaftler des IBM Client Center in Montpellier und vom IBM Forschungslabor Zürich werden das neue Center leiten. Dieses ist das zweite seiner Art – im November wurden bereits Pläne für ein Design Center in Deutschland von IBM, NVIDIA und dem Forschungszentrum Jülich öffentlich.

„Die Ankündigung des neuen Centers unterstreicht das Engagement von IBM für offene Entwicklung und Zusammenarbeit und trägt maßgeblich zur Erweiterung des Software- und Lösungsökosystems rund um OpenPOWER bei“, sagt Dave Turek, Vice President HPC Market Engagement bei IBM. „Das Center wird von den Stärken aller drei Unternehmen profitieren, um Innovationen zu schaffen und Kunden weltweit einen Mehrwert zu bieten.“

„Die Steigerung der Rechenleistung bei gleichzeitiger Minimierung des Energieverbrauchs ist für unsere Branche die größte Herausforderung im Wettrennen zum Exascale-Computing“, erläutert Stefan Kraemer, Director HPC Business Development, EMEA, bei Nvidia. „Indem wir Systeme mit IBM Power CPUs mit GPU-Beschleunigern und der Nvidia NVLink High-Speed-GPU-Interconnect-Technology ausstatten, helfen wir dem Center, beides zu adressieren und Wissenschaftlern, neue Durchbrüche in ihrer Forschung zu erreichen.“

„Das neue POWER Acceleration und Design Center wird Wissenschaftlern und Ingenieuren dabei helfen, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den Bereichen Energie, Umwelt, Kommunikation und Gesundheit mithilfe hochmoderner HPC-Architekturen und -Technologien zu bewältigen“, meint Gilad Shainer, Vice President Marketing bei Mellanox Technologies. „Mellanox InfiniBand Networking-Lösungen sind das Ergebnis von mehr als zehn Jahren Erfahrung beim Aufbau der weltweit leistungsstärksten Netzwerke und basieren auf einer einzigartigen Offload-Architektur. Einzig Mellanox lädt Datenbewegungen, -verwaltung und sogar –manipulationen (zum Beispiel Message Passing – MPI Collective Communications) ab auf den Netzwerklevel und sorgt so dafür, dass mehr wertvolle CPU-Zyklen für Forschungsanwendungen zur Verfügung stehen.“

Als Gründungsmitglieder der OpenPOWER Foundation, teilen IBM, Nvidia und Mellanox eine gemeinsame Vision, rasch neue Systeme auf den Markt zu bringen, um die heutigen Big-Data-Aufgaben zu bewältigen.

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