Der erste massentaugliche 3D-Scanner, bedienbar von jedermann

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Das neue 3D-Scanner Modell Eva von der Artec Group, Experte für 3D-Scanner-Technik und Messtechnik für industrielle Anwendungen, steht nun bei den Vertragshändlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Lieferung bereit. Artec baut auf wenige, dafür langjährige und gut geschulte Distributionspartner.


Artec stellte das 3D-Scannermodell Eva erstmals Anfang Mai der deutschen Öffentlichkeit auf der Messe für Qualitätssicherung CONTROL 2012 in Stuttgart vor. Die Anwendung ist gänzlich einfach: Der Scanner wird in der Hand gehalten, ist klein, leicht und erstellt 3D-Scans in Echtzeit.


Innerhalb weniger Minuten ist der Scan fertig. Die Besucher am Messestand waren beindruckt und überrascht, wie schnell und einfach ein Ergebnis vorlag. Denn: Der Scanner liefert herausragende Scan-Ergebnisse und bedient sich einer einzigartigen, gekoppelten Scan-Technik. Für die Erstellung eines 3D-Scans kombiniert das neue Modell zwei verschiedene Tracking-Methoden: Entweder über die Oberflächengeometrie oder die Farbunterschiede des Objekts, oder eine Kombination aus beidem.


Jetzt können sich auch Kunden in der DACH-Region live bei den Händlern vor Ort von der Qualität des neuen Scanner-Modells Eva überzeugen. Eva steht jetzt zur Lieferung bereit.


RSI bietet Demo-Termine für Eva beim Kunden vor Ort


In Deutschland arbeitet Artec seit Anfang an mit dem auf den Vertrieb von 3D-Technologien spezialisierten Händler und Systemhaus RSI (http://www.rsi-gmbh.de/de/hardware/artec.php ) aus Oberursel zusammen. Artec liefert die Scanner, RSI die Beratung und Unterstützung für den Kunden. „Die ersten Testgeräte des 3D-Scanners Eva wurden geliefert und wir haben schon eine Reihe an Demo-Terminen vereinbart. Die Nachfrage ist groß“, freut sich der Geschäftsführer Roland Seifert von RSI. „3D-Scannen war noch nie so einfach wie heute dank der „blitzschnellen“ Technologie von Artec.“


Denn Artec verwendet für seine Scans keine Laser-Technologie, sondern arbeitet mit einer Blitzbirne und einer Kamera. Die eigens patentierte Technologie orientiert sich an dem so genannten „Structured Light Prinzip“. Der Blitz des Scanners bringt ein Lichtmuster auf das Objekt, das von der Kamera aufgenommen wird. Durch die Form des Objekts entstehen Verzerrungen des Lichtmusters, die mithilfe der hauseigenen Artec Software in ein 3D-Bild umgewandelt werden. Bewegt sich der Nutzer um das Objekt herum, wird das sich verändernde Lichtmuster von der Software erkannt.


Einsatzgebiete: von archäologischen Anwendungen bis Zahnradvermessung im Maschinenbau


Die RSI GmbH, bereits seit 20 Jahren im 3D-Scanner-Geschäft tätig, erschließt zusammen mit Artec EVA Kunden aus den verschiedenen Branchen: Kaum ein Bereich aus Handwerk und Industrie kommt heute ohne 3D-Digitalisierungstechnolgie aus: vom kleinen Spielzeug bis hin zur überlebensgroßen Statue, ob lebendig oder unbeweglich – Eva ist vielfältig einsetzbar und liefert Echtzeitscans von jeglichen Objekten.


Neben individuellen Demo-Terminen, entweder beim Händler oder inhouse beim Kunden, findet  Ende August eine Hausmesse statt: Hier präsentiert der Scanspezialist den Einsatz in jeglichen Branchen, von A wie Archäologische Anwendungen bis Z wie Zahnradvermessung im Maschinenbau.


„Wir sind stolz, als Erster die außergewöhnlichen 3D-Scanner von Artec in Deutschland eingeführt zu haben“, fügt Seifert hinzu. „Wir sind überzeugt, dass EVA  der erste massentaugliche 3D Scanner ist, bedienbar von jedermann.“


Schneller zu besseren Ergebnissen bei einem Drittel der Einstiegskosten


Auch Antonius Köster, geschäftsführender Gesellschafter der Antonius Köster GmbH & Co. KG aus Meschede, ist von dem neuen Scanner-Modell überzeugt: „Eva bietet eine flexible und zuverlässige Technik für mobiles 3D-Farbscannen. Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist der Scanner ist schneller und liefert bessere Ergebnisse, bei einem Drittel der Einstiegskosten.“


Bisher war 3D-Scannen wesentlich aufwändiger und weniger komfortabel. So müssen bei einigen Produkten Marker auf das Objekt geklebt werden oder der Scanner darf während des Scannens nicht bewegt werden. „Oft erfordert die Scan-Software EDV-Experten mit jahrelanger Erfahrung. Eva hingegen definiert eine neue Generation des Scannens: Einen Tag Einweisung und Übung und schon kann das System produktiv eingesetzt werden“, schwärmt Köster, der seit 25 Jahren im 3D-Geschäft tätig ist.


Sein persönlicher Tipp: „Eva hat das gleiche ¼“ Gewinde, wie eine Standard-Kamera. Das vergrößert den Bewegungsradius des Scanners: Der Anwender kann die Reichweite mit einem Teleskoparm verlängern, ohne ein Gerüst oder eine Leiter aufzustellen, falls das Objekt größer ist. Mit einem Drehteller und einem Stativ kann Eva auch fast automatisch scannen. Das bietet so kein anderes System.“


Damit sich Interessenten und Kunden auch während der messefreien Sommersaison unverbindlich von der Qualität und Einsatzvielfalt von Eva überzeugen können, bietet der Händler jeden Freitag kostenlose Demonstrationen in den eigenen Räumlichkeiten. Anmeldeinformationen finden Sie unter: http://www.innovative-cad-cam-solutions.com


Funktionsüberblick des 3D-Scanners Artec Eva


Artec Eva besticht durch verbesserte Mobilität, ideale Ergonomie und ein schlankes und stabiles Gehäuse. Eva liefert Hochgeschwindigkeit, Präzision und leuchtende Farben und ist nicht nur zuverlässig, stabil und komfortabel in der Handhabung, sondern hat auch ein hübsches Design.


    3D-Scannen in Echtzeit


Der Scanner erfasst bis zu 16 Bilder pro Sekunde – und jedes Bild ist ein 3D-Bild. Die Daten werden in Echtzeit automatisch zusammengesetzt, das heißt schon während des Scanvorgangs sind die Ergebnisse sichtbar. So wird deutlich, welche Objektbereiche mehr Aufmerksamkeit, wie beispielsweise einen anderen Blickwinkel, erfordern. Durch dieses Echtzeit-Feedback kann der Scanvorgang beschleunigt und vereinfacht werden.


    Leicht und portabel


Eva wiegt 850 Gramm und kann bequem transportiert werden. Das handgeführte Gerät ist praktisch bei Außenscans (z.B. bei der Rekonstruktion von Autounfällen) oder Objekten, die nicht transportiert werden können (wie Museumsexponate).


    Schnell und präzise


Da die Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 288.000 Punkten pro Sekunde erfasst und gleichzeitig verarbeitet werden, ist Artec Eva um das Dutzendfache schneller als ein Laserscanner. Gleichzeitig bietet er eine Spitzenauflösung (bis zu 0,5mm) und hohe Präzision (bis zu 0,1mm).


    Keine Marker, kein EM-Tracking, keine Kalibrierung


Mit Eva entfällt die umständliche Kalibrierung ebenso wie die Platzierung von Markern auf dem Objekt zu Beginn jedes Scanvorgangs. Zudem arbeitet Artec Eva ohne elektromagnetisches Tracking, so dass sich im Raum befindliche Objekte aus Metall nicht zu Leistungs- oder Präzisionseinbußen führen.


    Brillante Farben


Eva erfasst Farbinformationen mit 24 Bit pro Pixel (bpp) bei einer Auflösung von 1,3 Megapixel. Aufgrund dieser hohen Qualität können die texturierten 3D-Modelle von Artec Eva in Bereichen wie CG/Animation, Forensik und Medizin eingesetzt werden.


    Erfassung bewegter Objekte


Da Artec Eva im Grunde eine 3D-Videokamera ist, können bewegte Objekte mit bis zu 16 Bildern pro Sekunde gescannt werden: eine Funktion, die insbesondere für die Entwicklung von Spezialeffekten sowie in der medizinischen und biomechanischen Forschung wichtig ist.


    Software inklusive – bald mit Update


Im Preis inbegriffen ist Artec Studio, ein leistungsfähiges Softwareprogramm, das ständig weiterentwickelt wird. Neben vielen anderen Funktionen bietet Artec Studio die Möglichkeit, Löcher zu füllen, das Modell zu vereinfachen, Farben hinzuzufügen sowie Oberflächen zu glätten und zu messen. Alte wie neue Artec-Kunden können sich auf die neue Version von Artec Studio 8.1. freuen, die bald mit Verbesserungen kommt und mit neuen Funktionen auf häufig geäußerte Kundenwünsche eingeht.


 


Artec Group Scan-Technologie


Für seine Scans verwendet Artec keine Laser-Technologie, sondern arbeitet mit einer Blitzbirne und einer Kamera. Die eigens patentierte Technologie orientiert sich an dem so genannten „Structured Light Prinzip“. Der Blitz des Scanners bringt ein Lichtmuster auf das Objekt, das von der Kamera aufgenommen wird. Durch die Form des Objekts entstehen Verzerrungen des Lichtmusters, die mithilfe der hauseigenen Artec Software in ein 3D-Bild umgewandelt werden. Bewegt sich der Nutzer um das Objekt herum, wird das sich verändernde Lichtmuster von der Software erkannt.


Für das Streifenmuster verwendet Artec ein spezifisches räumliches Muster. Verglichen zu Laserscannern, die nur ein oder zwei Streifen verwenden, projizieren die Artec-Scanner 200 Lichtstreifen auf einmal. Im Unterschied zum Weißlicht-Verfahren erlauben die Artec-Scanner das Erfassen von 3D-Vollbildern (mit einer Auflösung von bis zu 288.000 Bildpunkten pro Bild) mit einer Messfrequenz von bis zu 16 pro Sekunde.


Dieses Prinzip bietet eine Reihe von Vorteilen: Zum Beispiel müssen keine Marker auf das Objekt aufgeklebt werden. Dank des Blitzlichts kann der Scanner bewegte Objekte scannen und nutzt keinen gefährlichen Laserstrahl, sodass auch Menschen ohne Gefahr gescannt werden können – praktisch für medizinische Zwecke oder im Filmbereich. Und, last but not least: Dank seiner überragenden Messgeschwindigkeit arbeitet Eva um das


Dutzendfache schneller als ein herkömmlicher Laserscanner.


Breites Anwendungsspektrum


In puncto Anwendungsmöglichkeiten für den portablen 3D-Scanner sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Medizin, Orthopädietechnik, Verpackungsindustrie, Design, Prototypenbau, Mode, Fertigung, Filmproduktion, Animation, Qualitätssicherung, Denkmalpflege und Computergrafik – die Palette an Einsatzszenarien in verschiedenen Branchen ist unzählig. Artec Eva ist für 14.900 EUR bei Fachhändlern erhältlich.


Mehr unter:


http://www.artec3d.com/de/where_to_buy/


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