Der Desktop Vacuum Former als Alternative zum 3D-Drucker

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RS Components (RS), ein globaler Multi-Channel Distributor, hat einen einfach zu bedienenden "Desktop-Vacuum Former" ins Sortiment aufgenommen. Hersteller ist das in London ansässige Start-up Mayku. Die Mayku FormBox arbeitet mit jedem Haushaltsstaubsauger, um Formen und andere Objekte in wenigen Minuten herzustellen, ohne dass Software oder digitale Modellbearbeitung erforderlich wären.

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RS Components (RS), ein globaler Multi-Channel Distributor, hat einen einfach zu bedienenden “Desktop-Vacuum Former” ins Sortiment aufgenommen. Hersteller ist das in London ansässige Start-up Mayku. Die Mayku FormBox arbeitet mit jedem Haushaltsstaubsauger, um Formen und andere Objekte in wenigen Minuten herzustellen, ohne dass Software oder digitale Modellbearbeitung erforderlich wären. Spannende Geschichte.

Computergesteuerte 3D-Drucker erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch der Prozess, das Material vorzubereiten und das Schichten, um die Form zu erzeugen, kostet Zeit und Mühe. Hinzu kommt der Aufwand für das Einstellen des Gerätes und die Kühlung. Die Mayku FormBox hingegen nutzt ein Vakuum, um eine erhitzte Kunststofffolie über eine physikalische Vorlage zu ziehen. Das Folienmaterial kühlt umgehend und setzt sich schnell ab, so dass detailgenaue 3D-Objekte und wiederverwendbare Formen innerhalb von Minuten erstellbar sind.

Die Vorlagen für diesen Prozess können vom Benutzer entworfen und modelliert werden. Aber auch bereits vorhandene Objekte lassen sich einsetzen. Zu den geeigneten Materialien für Schablonen gehören Weichholz, Metalle, die meisten Kunststoffe, PLA und ABS-Harze, luftgetrockneter Ton, Knetmasse und sogar Nahrungsmittel wie Kartoffeln oder Bananen. Mayku bietet zusätzlich eine Online-Produktbibliothek für Nutzer, die nicht von Grund auf mit einen neuen Entwurf anfangen möchten.

Mit FormBox erstellte Formen eignen sich zum Gießen von 3D-Formen für eine Vielzahl von Materialien von Beton, Gips und Silikon bis zu Seife, Schokolade, Gelee und Eis. Kleine Handwerksbetriebe können FormBox als vielseitige Desktop-Produktionseinheit nutzen, um kleine Serien von maßgeschneiderten Produkten herzustellen.

Für komplexere Projekte lassen sich Vorlagen schnell mit einem 3D-Drucker erstellen, welche die FormBox dann reproduziert. Designer und Architekten können auf diese Weise verschiedenste Demonstrationsobjekte bis hin zu komplexen 3D-Modellen und Produktprototypen in ihren eigenen Studios erstellen.

FormBox arbeitet am besten mit Thermoplastplatten von 0,25 bis 1,5 mm Stärke. Zurzeit bietet RS zwei Arten von Plattenmaterialien in geeigneter Größe an. Mayku Form ist ein vielseitiges, einfach zu verwendendes weißes Blatt, das sich für Produktverpackungen, Prototypenbau und dekorative Projekte eignet. Mayku Cast ist ein transparenter, lebensmittelechter Kunststoff, der sich für die Herstellung wiederverwendbarer Formen einsetzen lässt. Seine Flexibilität und eine Antihaft-Oberfläche sorgen dafür, dass sich Abgüsse problemlos entfernen lassen. Beide Materialien sind vollständig recycelbar und zum Teil aus recyceltem Kunststoffabfall hergestellt.

Video zur Formbox

 

Die Mayku FormBox misst 466 (B) x 274 (T) x 315 (H) mm und entspricht damit dem Platzbedarf eines Laptop am Arbeitsplatz. Das Gerät verfügt über eine Abzugsfläche von 200 x 200 mm und eine Abzugstiefe von 130 mm.

Das Unternehmen Mayku wurde im Jahr 2015 gegründet und zunächst als Kickstarter-Projekt finanziert. FormBox ist sein erstes Produkt. RS Components ist stolz darauf, Innovation durch die Partnerschaft mit Mayku zu unterstützen. Der Distributor hat ein Video mit dem Titel „Portrait of a Inventor“ (Porträt eines Erfinders) produziert, in dem der Mitbegründer des Unternehmens, Ben Redford, dargestellt wird.

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