DELMIA European User Conference 2004

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Die DELMIA GmbH hat ihre europäischen Anwender zum jährlichen Informations- und Meinungsaustausch nach Fellbach bei Stuttgart eingeladen. Mehr als 350 Vertreter europäischer Unternehmen diskutierten über den Stand der Digitalen Fabrik (DF), die höhere Produktivität, kürzere Entwicklungszeiten, bessere Produktqualität und mehr Umsatzrendite in Aussicht stellt.

In welchem Umfang diese Bestreben bereits eingelöst wurden, lässt sich kaum irgendwo besser ablesen, als bei den DELMIA Anwenderkonferenzen in USA, Asien und Europa, die unter dem gemeinsamen Motto „Focus on Innovation“ stehen.

Den Eröffnungsvortrag des ersten Tages hielt Günter Walz, Leiter der Produktionsplanung Mercedes-Benz Pkw. Bei DaimlerChrysler sieht man die DF als zentrales Instrument für die strategische Planung, mit dem die Festlegung auf Produktionsprozesse beim Anlauf neuer Fahrzeugmodelle schon sehr früh gelingt. Walz betont die Bedeutung der Geometriebasierten Planung mit Standards und kündigte die stärkere Einbeziehung der Zulieferer an: „Alle Anfragen werden nur noch auf der Basis von 3D-Daten gestellt.“ Ein beeindruckendes Beispiel für den Fortschritt durch Standardisierung ist die Reduzierung der Zahl der Schweißzangenvarianten im Pkw-Bau: Statt 370 Schweißzangen wird man in Zukunft nur noch rund 15 Varianten benötigen: „Das ist nur eine Verbesserung von vielen, ohne die DF wäre das nicht möglich“, sagte Walz, der außerdem auf die Bedeutung der Ergonomieoptimierung hinwies, die die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigere und zur Optimierung von Taktzeiten und Qualität beitrage. Neue Produktionsstätten in China und Südafrika stellen auch internationale Unternehmen vor neue Aufgaben. „Das globale Netzwerk erfordert stabile IT-Infrastrukturen, je größer die Zahl der Beteiligten, desto wichtiger ist diese Stabilität“, so Walz. Die DF sei der Schlüsselfaktor, um diese Herausforderung bestehen zu können.

Auch Bernard Charlès, der CEO der DELMIA-Konzernmutter Dassault Systèmes, setzt die Bedeutung der DF in den Zusammenhang mit der Globalisierung: „Wir wissen, wo der Markt schnell wächst, wo Europa und die USA stehen, diese Herausforderung müssen wir als Chance sehen.“ Die Industrie befinde sich in einer Dematerialisierungsphase: „Es wird ja auch nicht mehr mit Gold bezahlt, sondern mit dem virtuellen Zahlungsmittel Kreditkarte.“ Ebenso verhalte es sich mit den Fabrikprozessen. Die Geschäftsmodelle müssten sich erheblich verändern, um den Herausforderungen neuer Märkte begegnen zu können. Welche Chancen diese Märkte bedeuten, erläutert Charlès am Beispiel Asiens, wo inzwischen 45 Prozent des DELMIA-Umsatzes erwirtschaftet werden: „Wir haben dort zwei Dinge gelernt: Erstens heißt die Herausforderung nicht Kommunikation, sondern Verständnis; wenn sich die Menschen nicht verstehen, gibt es auch keine Innovation. Zweitens stehen Innovation nicht nur am Anfang; sie müssen Bestandteil des gesamten Produktlebenszyklus sein.“ Ein wichti-ges Ziel ist es, mit der virtuellen die reale Welt zu verbessern.

Aus der Anwenderperspektive berichtete etwa David Jenkinson, Manager beim englischen Sportwagenbauer Lotus Engineering: „Mit der DF können wir schneller auf Probleme im Pro-zess reagieren, der Zeitaufwand für den Prototypenbau wurde deutlich reduziert.“ Höhere Wertschöpfung, reduzierte Anlaufzeiten und geringere Kosten seien die Vorteile, von denen gerade kleine Unternehmen schnell profitierten. (rar)

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.delmia.de

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