Datenvisualisierung: Siemens visualisiert Berlin auf der Mercedes Benz Fashion Week

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Siemens hat auf der Mercedes Benz Fashion Week am 2. Juli in Berlin das Datenvisualisierungsprojekt Siemens Fabric vorgestellt. Wie das Projekt zeigt die zentrale Rolle von Daten bei der Transformation globaler urbaner Zentren visualisiert.

(Quelle:  Siemens)
(Quelle: Siemens)

Technologie und Mode vereinen sich zu einem spannenden Projekt auf der Mercedes Benz Fashion Week, das zeigt, wie Daten globale Städte transformieren können. Siemens hat Daten der Stadt Berlin als Muster in Stoffe eingewebt, die eine Geschichte über den Heimatbezirk von Siemensstadt, Spandau, erzählen. Vladimir Karaleev, ein junger Berliner Modedesigner mit Kultstatus, kreierte aus diesen Stoffen, die auf den riesigen Datenmengen der Stadt Berlin basieren, ein einzigartiges Outfit. Die Kleidungsstücke des Designers zeigen eine Vielzahl von Mustern aus den Bereichen Stromnetze, Fertigung, Transport und Konnektivität im Berliner Stadtteil Spandau.

Datenvisualisierung vermittelt, wie die Stadt tickt

Daten vermitteln uns ein Verständnis davon, wie eine Stadt tickt. Sie helfen Betreibern gezielt zu entscheiden und den Menschen einen besseren Service zu bieten. Fabric hat gezeigt: Die Herausforderung besteht nicht darin, wie wir mit der Datenlawine umgehen, sondern darin, auf zuverlässige und aktuelle Daten zuzugreifen. Siemens Fabric Berlin ist der digitale Zwilling von Spandau. Eine visuelle Darstellung der zugrunde liegenden Daten der Heimat der Siemensstadt – eine visionäre Gemeinde der Zukunft.

Digitalisierung eröffnet Chancen

"Die Digitalisierung eröffnet der Gesellschaft Chancen, doch zugleich müssen wir auch mit möglichen Risiken umgehen. Das gilt in besonderem Maße für urbane Umgebungen, in denen alt und neu nebeneinander bestehen. Wir stellen Kreativität und die Menschen ins Zentrum dieser Transformation und zeigen am Beispiel von Fabric, wie Daten der Infrastruktur Berlins zu Kunst werden. Das geht Hand in Hand mit dem Siemensstadt-Projekt. Wir möchten Lebensräume zum Wohle von Mensch und Umwelt schaffen – Menschen und Technologie verbinden sich mit der Welt, in der wir zusammen leben, arbeiten und lernen. Sie können Ihre Stadt buchstäblich tragen," sagt Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG.

Die Daten der Stadt hör- und fühlbar machen

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin sagte: "Die Verbindung von Kunst und Technologie ist ein Projekt, das auf besondere Weise in diesen einzigartigen Stadtraum Berlin passt. Es sorgt nicht nur für eine Visualisierung von urbanem Lebensraum, sondern stellt auch den Zusammenhang zwischen unterschiedlichsten Bereichen und Themenfeldern her. Kreativität folgt nicht immer einer geraden Spur, sondern sucht sich Wege, die neben Sinnlichkeit, Anfassbarkeit, Hören und Berühren auch zu konkretem Nutzen führen können. Das wollen wir in Berlin weiter fördern, denn das gehört zur Mentalität der Stadt."

Neben der Vorstellung des Siemens Spandau Fabric ist erstmalig der von der Siemensstadt inspirierte Berlin Soundtrack des Musikers und Komponisten Andrew Claristidge (Acid Washed) zu hören. Zudem feiert der Sound of Berlin seine Weltpremiere. Der Besucher erlebt, wie Städte, Daten und Fertigung aufeinandertreffen.

Datenvisualisierung: Der Soundtrack der Stadt

Technologie von Siemens findet sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Funktion und Nutzung dieser Technologien generieren Daten und Geräuschkulissen. Die Geräusche, die der DJ für den Soundtrack der Stadt aufgenommen hat, stammen von den Fabriken in der Siemensstadt, von Ampelanlagen und U-Bahnstationen, man hört die Spree, Aufzüge, Rolltreppen, Stromrauschen und Verkehrslärm. DJ Andrew Claristidge hat mit diesen Geräuschen einen beeindruckenden Soundtrack geschaffen.

Lesen Sie auch: BIM-Software - 3D-Visualisierung und immersive Szenarien.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung