Conrad dynamisiert mit API-Schnittstellen Kundenprozesse

Manchmal dauert es zwei Monate, manchmal nur zwei Minuten: Daten sind schneller veraltet als je zuvor. Conrad Business Supplies hat nun eine Schnittstelle für Echtzeit-Daten entwickelt.

Mit API-Schnittstellen (Application-Programming-Interface) von Conrad Business Supplies wird ab sofort ein ehemals statischer „Daten-Katalog“ auf dem System des Kunden zu einer dynamischen Plattform, auf der Verfügbarkeiten, Lagerbestände, Preise und Lieferzeiten in Echtzeit angezeigt werden. Die Vorteile, die sich für Conrad-Businesskunden ergeben, liegen auf der Hand: Prozesskostenminimierung, Echtzeit-Datenmanagement, Transparenz, Effizienzsteigerung und natürlich Zeitersparnis.

Live-Kommunikation

 „Mittels API’s sind wir in der Lage unseren Kunden, sozusagen per Live-Kommunikation, permanent Aktualisierungen zur Verfügung zu stellen“, sagt Sven Wachtel, Senior Director B2B Sales and eBusiness, Conrad Business Supplies. Bisher hatte der Kunde lediglich Zugriff auf den für ihn individuell erstellten „Daten-Katalog“, der etwa viermal im Jahr von Conrad aktualisiert wurde. So konnte es durchaus passieren, dass der Kunde etwas bestellte, sich allerdings zwischenzeitlich der Lagerbestand geänderte hatte oder das Produkt im schlimmsten Fall ausverkauft war.“

Kompletter Bestellprozess über API-Schnittstellen

Durch die neue Programmierschnittstelle, die jetzt nach und nach bei Conrad-Kunden eingeführt, getestet und optimiert wird, lassen sich beispielsweise Stornierungen verhindern, was für den Kunden einen enorme Arbeits- und Zeitersparnis bedeutet. Ebenso ermöglicht die API-Schnittstelle die Übermittlung des Bestellstatus oder von Auftragsbestätigungen. Selbst die eigentliche Bestellung lässt sich leicht über die Schnittstelle übertragen. Somit kann man den kompletten Bestellprozess über API-Schnittstellen abwickeln. 
Ruft der Kunde mithilfe seines Systems und der angebundenen Conrad-Schnittstelle seine Conrad-Produkte auf, erhält er auf seinen HTTPS-Request eine Live-Antwort, beziehungsweise ein Script – und das innerhalb von Millisekunden.

Was steckt hinter API?

Die Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung ist im Prinzip ein Tool, mit dem sich über ein Softwaresystem andere Programme einbinden lassen. Dieses ermöglicht Unternehmen einen einfachen Datenaustausch via Programmierschnittstellen. Denn diese betten aktualisierte Live-Daten in bereits vorhandene firmeninterne Software ein, das heißt, das Unternehmen kann weiterhin mit seinem eigenen System arbeiten, erhält aber vom Partner-Unternehmen aktualisierte Realtime-Daten. Dies vereinfacht den Austausch und die Weiterverarbeitung von Daten und Inhalten, da wiederum alles automatisiert verarbeitet wird.

  • Mittels API’s ist Conrad in der Lage, seinen Kunden per Live-Kommunikation permanent Aktualisierungen zur Verfügung zu stellen.
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