CO2-Bilanzierung CO2-Bilanzierung: Transparente Werte und Produktkosten dank Saas-Lösung

Ein Gastbeitrag von Pero Skojo 3 min Lesedauer

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Chiron, Anbieter von Fräs- und Fräs-Dreh-Bearbeitungszentren, hat die Kosten und CO2-Bilanzierung neuer Produktentwicklungen im Blick – dank der SaaS-Lösung (Software-as-a-Service) von Tset. Gesteigerte Produktivität, verkürzte Entscheidungswege und erhöhte Wettbewerbsfähigkeit sind die Folge.

Komplexe Werkstücke fertigen – präzise, rüstarm und produktiv mit der Chiron Maschine der Baureihe 22 (Automotive, Aerospace & Tool Manufacturing).(Bild:  Chiron Group)
Komplexe Werkstücke fertigen – präzise, rüstarm und produktiv mit der Chiron Maschine der Baureihe 22 (Automotive, Aerospace & Tool Manufacturing).
(Bild: Chiron Group)

Ein hoher Integrationsaufwand – das ist in vielen Köpfen noch immer mit dem Thema Kostenmanagement verbunden. Aus diesem Grund kam auch für Chiron eine herkömmliche Cost-Engineering-Software nicht in Frage. Um die zu erwartenden Kosten und CO2-Emissionen neuer Produktentwicklungen zu ermitteln, griff das Unternehmen lange Zeit auf eine in der Industrie gängige Methode zurück: Erfahrungswerte von vergleichbaren, bereits entwickelten Produkten wurden herangezogen. Das Problem: Die Welt der Produktentwicklung ist dynamisch. Ökonomische, ökologische und politische Faktoren beeinflussen beispielsweise die Materialbeschaffung und die Arbeitsbedingungen. Um die Wirtschaftlichkeit, die Nachhaltigkeit und den Erfolg einer Produktneuentwicklung sicherzustellen, ist daher ein fundiertes und strukturiertes Kostenmanagement notwendig.

Schnell, präzise und flexibel – eine neue Ära der Kostenoptimierung

„Wir wissen, wie wichtig eine gute und umfassende Strategie für den Erfolg eines Projektes ist“, berichtet Dr. Claus Eppler, CTO Chiron Group. „Deshalb waren wir an einer effizienteren Methode des Kostenmanagements interessiert. Auch das Bedürfnis, umweltbewusst zu wirtschaften, ist in den letzten Jahren stark gestiegen.“ Da Zeit ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung neuer Produkte ist, war eine Kosten- und CO2-Analyse gefragt, die Schnelligkeit und Präzision verspricht. Darüber hinaus suchte das Unternehmen nach einer flexiblen SaaS-Lösung (Software-as-a-Service), die einfach zu integrieren ist und Cloud-basierte Analysen ermöglicht. 

Automatische Kostenkalkulation und CO2-Bilanzierung mit der Tset-Software (anhand eines Fertigungsbeispiels aus dem Mineralguss).(Bild:  Chiron/Tset)
Automatische Kostenkalkulation und CO2-Bilanzierung mit der Tset-Software (anhand eines Fertigungsbeispiels aus dem Mineralguss).
(Bild: Chiron/Tset)

Eine Recherche brachte das Scale-up Tset als zuverlässigen Partner ins Spiel. „Es ist bekannt dafür, komplexe Kostenanalysen durchzuführen und präzise, fundierte Kalkulationen zu liefern“, so Dr. Claus Eppler. „Ein entscheidender Faktor dafür, dass unsere Wahl auf Tset fiel, war zudem die Möglichkeit, den CO2-Fußabdruck unserer Maschine, sogar einzelner Bauteile der Maschine, ebenfalls über das Tool berechnen zu können.“ Chiron vertraute auf die Expertise und die langjährige Erfahrung des Firmengründers Andreas Tsetinis, der seit 30 Jahren als Berater im Bereich Kostenmanagement, unter anderem in der Automobilindustrie, tätig ist.

CO2-Bilanzierung: Einfache und nachhaltige Implementierung

Das Angebot umfasst sowohl reaktive Kostenprojekte als auch proaktive VAVE-Projekte (Value Analysis/Value Engineering). Neben der Einführung der Software bietet der Dienstleister auch spezielle Technologiemodule an, die eine Anpassung an die unterschiedlichen Anforderungen ermöglichen – etwa in der Kundenorganisation. Die erfolgreiche Implementierung wird durch die Bereitstellung von Interimsmanagern vor Ort und ein umfangreiches Schulungs- und Qualifizierungsprogramm sichergestellt. Mit der Ad-hoc-Unterstützung wurde beim Anwender eine eigene Cost-Engineering-Abteilung aufgebaut und das globale Beschaffungsmanagement neu strukturiert.

Kostenoptimierungspotenziale frühzeitig erkennen

Inzwischen wird die Software in verschiedenen Phasen des Produktlebenszyklus eingesetzt, unter anderem bei der Produkt­kostenprognose, bei Preisverhandlungen mit Lieferanten sowie bei der Fertigungsoptimierung. So können Kostenoptimierungspotenziale frühzeitig erkannt und effizientere Fertigungsmethoden identifiziert werden. Konzeptvergleiche geben bereits in der Konzeptphase Aufschluss über die kostengünstigste Lösung. Detaillierte Nachkalkulationen sind möglich. Dabei lassen sich die tatsächlichen mit den geplanten Kosten vergleichen und Lehren für zukünftige Projekte ableiten. Dank präziser Daten und schneller Kostenschätzungen in den verschiedenen Projektphasen profitiert das Anwenderunternehmen beispielsweise von Kostensenkungen, produktiveren Fertigungsprozessen und kürzeren Entscheidungswegen.

„Unser Partner bietet uns eine organisationsübergreifende Lösung“, berichtet Dr. Claus Eppler. „Die Software schafft eine solide Basis für erfolgreiche und abgestimmte Entscheidungen in der Produktentwicklung. Gleichzeitig können wir ohne Mehraufwand unsere CO2-Emissionen im Blick behalten und umweltfreundliche Lösungen identifizieren.“ Ein klarer Vorteil ist die Flexibilität der Funktionen und kostensensitiven Variablen. Diese können an die spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Produkts angepasst werden.

Kostenoptimierung und CO2-Bilanzierung ganzheitlich betrachten

Derzeit wird die Software vor allem zur Kostenoptimierung in der Produktentwicklung, der Beschaffung sowie dem Lebens­zyklusmanagement der Produkte angewendet. Dabei wird sie ausschließlich von den Mitarbeitenden der neu geschaffenen Cost-Engineering-Abteilung genutzt. Zukünftig soll der Einsatz der Software mit der Implementierung von Kostenmodellen auf weitere Unternehmensbereiche ausgeweitet werden. Zu den geplanten Maßnahmen zählen die Etablierung von Kostenmodellen für Funktions- und Optionsgruppen, der Auf- und Ausbau kundenspezifischer Stammdaten, die Durchführung strukturierter Layered-Cost-Projekte von Fertigungsvorgängen und die Optimierung bestehender Projekte. So kann langfristig eine ganzheitliche Kostenoptimierung in der gesamten Unternehmensgruppe vorangetrieben werden, von der auch die Tochterunternehmen profitieren.

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 „Die strukturierte Vorgehensweise in Verbindung mit der Software bietet uns eine maßgeschneiderte und zielgerichtete Unterstützung bei der Einsparung von Kosten und CO2-Emissionen“, berichtet Dr. Claus Eppler. „Wir haben ein gemeinsames Ziel: kontinuierlich Kosten optimieren, unsere Effizienz steigern und Wettbewerbsvorteile erzielen – und dabei stets die Umwelt im Auge behalten, um eine für uns alle gewinnbringende Zukunft zu gestalten.“

Der Autor Pero Skojo ist Principal Cost Engineer bei Tset.