CAM: Open Mind auf der AMB

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CAD/CAM- und Postprocessor-Entwickler Open Mind Technologies präsentiert sich vom 13. bis 17. September auf der AMB, der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung in Stuttgart, am Stand B31 in Halle 4. Dort zeigt der Anbieter das aktuelle Release Hypermill 2016.2 und gibt bereits erste Einblicke in die kommende Version der CAM-Lösung.
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CAD/CAM- und Postprocessor-Entwickler Open Mind Technologies präsentiert sich vom 13. bis 17. September auf der AMB, der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung in Stuttgart, am Stand B31 in Halle 4. Dort zeigt der Anbieter das aktuelle Release Hypermill 2016.2 und gibt bereits erste Einblicke in die kommende Version der CAM-Lösung.

Unternehmen in der zerspanenden Fertigung können mit aktuellen CAM-Systemen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und ausbauen. Auch das neue Release von Hypermill beinhaltet dazu zahlreiche leistungsstarke Strategien, mit denen Kunden ihre Produktivität erhöhen können und das bei gleicher oder besserer Qualität der Werkstücke. Besondere Leistungssteigerungen sollen dabei die Strategien für das Schruppen, Schlichen und Bohren des Performance-Pakets „Maxx Machining“ bringen.

Power fürs Schruppen, Schlichten und Bohren

Für die hocheffiziente Schlichtbearbeitung von steilen und flachen Ebenen hat das deutsche Unternehmen Open Mind eine besondere Methode entwickelt: Das 5-Achs-tangentiales-Ebenenschlichten mit konischen Tonnenfräsern. In der Praxis lassen sich mit dieser Bearbeitungsart Zeiteinsparungen von 90 Prozent und mehr realisieren. Mit der aktuellen Version wurde das Schlichtmodul um die Strategie 5Achs-Tangentialbearbeitung für beliebig krümmungsstetige Flächen ergänzt. Auch bei dieser Strategie kommt der konische Tonnenfräser, der sich durch seine spezielle Geometrie auszeichnet, zum Einsatz. So weist das Werkzeug, das von Open Mind selbst entwickelt wurde, überdurchschnittlich große Radien von bis zu 1000 Millimetern auf. Diese Radien ermöglichen ein Fräsen mit großen Bahnabständen bei gleicher theoretischer Rautiefe. Das Ergebnis sind ausgezeichnete Oberflächen bei extrem kurzen Fertigungszeiten und längeren Werkzeugstandzeiten.

Ein ebenso signifikantes Optimierungspotenzial bieten sowohl das Schrupp- als auch das Bohrmodul. So sind mit der HPC-Bearbeitung in trochoidalen Werkzeugbewegungen Steigerungsraten zwischen 20 und 70 Prozent möglich. Und mit dem 5-Achs-helikalen Bohren lässt sich die Bearbeitungszeit um 20 bis 25 Prozent reduzieren.

Neues bei 3D- und 5-Achs-Bearbeitung

Insbesondere für die Anwendungsgebiete 3D- und 5-Achs-Bearbeitung gibt es zahlreiche neue Strategien und Optimierungen. Neu ist etwa das 3D-Planfäsen, mit dem Anwender äußerst komfortabel das NC-Programm für Schlichtoperationen von Ebenen erstellen. Nutzer können entweder manuell oder automatisch die zu bearbeitenden Ebenen selektieren.

Ein Highlight unter den neuen 5-Achs-Strategien ist wohl das 5-Achs-optimiertes-Restmaterialschruppen. Beim High-Speed-Cutting (HSC) werden optimierte Werkzeugbahnen für die Restmaterialbearbeitung erstellt – ausgehend von einer vorangegangenen Schruppoperation. Alle Verbindungswege zwischen den Anstellungen sind optimiert und vollständig kollisionsgeprüft. Tiefe Kavitäten und schwer zugängliche Bereiche sind mit diesem Zyklus äußerst ökonomisch zu bearbeiten.

Schnell und einfach Werkzeughalter definieren

Der auf HyperCAD-S basierende Tool Builder ist ebenfalls neu. Mit ihm lassen sich schnell und einfach Halter für die Bearbeitung in Hypermill erstellen. Ein intuitiv zu bedienender Wizard übernimmt Werkzeughalterdaten aus den Herstellerkatalogen direkt im IGES- oder Step-Format. Die erstellten Halter, Verlängerungen und Drehwerkzeughalter können in der Hypermill-Werkzeugdatenbank zu einem NC-Werkzeug zusammengebaut werden. Da alle Komponenten vollständig kollisionsgeprüft sind, ist die notwendige Sicherheit gegeben.

Ausblick auf Version 2017.1

Der CAM-Hersteller gibt auf der AMB auch erste Einblicke in seine kommende Version Hypermill 2017.1. Eines der Highlights ist hier sicherlich das neue Modul für die Elektrodenerstellung. Darüber hinaus kündigt Open Mind viele Erweiterungen für das Fräsdrehen sowie für 2D- und 3D-Anwendungen an. Auch neue Strategien für das Schruppmodul in Maxx Machining sind laut einer Unternehmensmeldung in Arbeit.

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