CAD/CAM: Wie sich der Fachkräftemangel in der Fertigungsindustrie kompensieren lässt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Tebis liefert CAD/CAM- und MES-Prozesslösungen in den Maschinen-, Werkzeug- und Formenbau. Auf der EMO 2019 (16. bis 21. September in Hannover) möchte das Unternehmen zeigen, wie die Fertigungsbranche den wachsenden Fachkräftemangel kompensieren kann.
CAD/CAM und MES gegen den FachkräftemangelQuelle: Tebis

„Die Herausforderungen, denen sich die Branche seit einigen Jahren gegenübersieht, sind erheblich“,  konstatiert Bernhard Rindfleisch, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Tebis AG, und führt aus: „Die Marktbedingungen sind wesentlich härter geworden. In zahlreichen Familienunternehmen steht der Generationswechsel an und allerorten fehlen zunehmend Fachkräfte. Zudem befinden sich die klassischen Berufsbilder in der Fertigung unter dem Einfluss der Digitalisierung im Wandel, ebenso wie die Fertigungsprozesse selbst. Wir bieten vor diesem Hintergrund Lösungen, mit denen sich  Aufträge und Projekte effizienter planen lassen. Zudem lassen sich mit Tebis die im Unternehmen vorhandene Fertigungsumgebung sowie das Fertigungswissen  digital hinterlegen und wieder aufrufen.“

Mit CAD/CAM/MES-Komplettlösungen auf der EMO

Bernhard Rindfleisch erklärt weiter: „All diese Lösungsansätze stellen wir auf der diesjährigen EMO dem Messepublikum vor. Mit unserer hochautomatisierten CAD/CAM/MES-Komplettlösung wollen wir zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Branche beitragen.“

Tebis präsentiert sich mit seiner Kombination aus Software, Software-Services und Beratung als ganzheitlicher Lösungsanbieter. Das hochautomatisierte CAD/CAM/MES-System wird kontinuierlich erneuert und entsprechend der sich wandelnden Anforderungen der Anwender weiterentwickelt.

60 CAD/CAM-Spezialisten in der Serviceabteilung

In den Tebis Serviceabteilungen arbeiten über 60 Mitarbeiter, die in der Fertigungswelt zu Hause sind. Sie unterstützen die Tebis Kunden dabei, ihre CAM-Programmierung und die Konstruktion zu automatisieren. Eine eigene Consulting-Unit berät Unternehmenskunden rund um die Optimierung ihrer Prozesse und im Hinblick auf die digitale Transformation. All dem liegt die Vision einer durchgängig hochautomatisierten und voll vernetzten Fertigungsumgebung auf Anwenderseite zugrunde.

CAD/CAM/MES: Fallbeispiele für Anwender

Am EMO-Stand präsentiert Tebis in diesem Jahr einige entsprechende Fallbeispiele und Lösungspakete für Anwender. Darüber hinaus werden die folgenden Bestandteile des hochautomatisierten CAD/CAM/MES-Systems konkret vorgeführt.

Mit NC-Automation bei der CAM-Programmierung gegen den Fachkräftemangel

Von Beginn an war es das Ziel von Tebis dazu beizutragen, die NC-Programmierung im Modell-, Formen- und Werkzeugbau zu beschleunigen. Auch auf der diesjährigen EMO zeigt der Hersteller seine NC-Automatisierung:

Tebis ersetzt herkömmliche, sich wiederholende manuelle Programmierschritte durch den automatischen Zugriff auf gespeicherte Informationen: Die Software wertet das digitale CAD-Bauteilmodell aus und greift zur Berechnung der NC-Programme auf strukturiert hinterlegte Abbilder der im Unternehmen vorhandenen Fertigungsumgebung und auf in Schablonen hinterlegtes Fertigungswissen zu. Daher enthalten die NCSets, Features und Arbeitspläne erprobtes Fertigungswissen.

Machbarkeit an der virtuellen Werkzeugmaschine prüfen

Virtuelle Maschinen entsprechen realen Maschinen und berücksichtigen etwa Kinematik und Arbeitsraum. Virtuelle Werkzeuge entsprechen realen Werkzeugen und enthalten erprobte Schnittwerte. Virtuelle Spannmittel entsprechen realen Spannmitteln.

Neu ist die Prozessbibliothek, in der Tebis die digitalen Zwillinge aller Spannmittel in einer Umgebung zusammenbringt. Auf Basis der Bibliothek definieren Anwender schnell und einfach die Spannsituation und können diese während der gesamten NC-Programmierung auf Machbarkeit und Kollision prüfen. 

Fachkräfte effizient nutzen: Sicherheit und Planung spart Zeit

Die digitalen Zwillinge der im Unternehmen vorhandenen Maschinen, Werkzeuge und Spannmittel bringen nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Sicherheit. Sie ermöglichen den Kunden die sichere mannlose Fertigung. Vor dem NC-Processing prüft Tebis mit dem CNC-Simulator die NC-Programme vollständig auf Kollisionen. So kommen anhand der virtualisierten Fertigungsumgebung ausschließlich kollisionsgeprüfte NC-Programme auf die Maschine. Viele Kunden nutzen den Simulator zudem als Planungstool, mit dem sie im Vorfeld die Machbarkeit prüfen und Kollisionen vorbeugen.

Zudem bietet Tebis seinen Kunden mit seiner MES-Lösung ProLeiS eine Planungs- und Steuerungssoftware, mit der Anwender ihren gesamten Fertigungsprozess planen, steuern und auswerten können. Daten aus allen Bereichen ermöglichen einen detaillierten Überblick über alle Fertigungsprojekte. Mit dieser Lösung unter-stützt Tebis seine Kunden, termingerecht zu liefern und Kosten zu senken.

Lust auf Weiterlesen? Hier ein weiterer Artikel aus dem Bereich CAD-Lösungen: CAD: Mit welchem System das erste deutsche Hybridschiff für Fahrgäste konstruiert ist

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Kindgerechte Orthesen dank 3D-Druck & Simulation

ANDIAMO GARANTIERT PERFEKTEN SITZ MIT ALTAIR HYPERWORKS

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.