CAD/CAM-Software: So automatisieren Sie Ihre Fertigungsprozesse

CAD/CAM-Software: So automatisieren Sie Ihre FertigungsprozesseQuelle: Schott Systeme

Schott Systeme präsentiert auf der Metav 2022 die vollautomatische Bearbeitung prismatischer Werkstücke direkt aus 3D-Volumendaten. Die in Kürze erscheinende CAD/CAM-Software Pictures by PC Version 3.10 zielt darauf ab, den Fertigungsprozess soweit wie möglich zu automatisieren.

Ziel der CAD/CAM-Software von Schott Systeme ist es, die CNC-Programmierzeiten eines breiten Typenspektrums zu reduzieren und gleichzeitig die Bearbeitungskonsistenz zu erhöhen. Der gesamte Fertigungsprozess wird via Kommandosequenzen mit der integrierten, objektorientierten Interpreter-Sprache von Pictures by PC gesteuert, ist aber für den Benutzer jederzeit vollkommen transparent. Der gesamte Prozessablauf gliedert sich in einige wenige, vollautomatische Schritte.

Features und Abläufe der CAD/CAM-Software im Einzelnen

  • Datenimport: 3D-Volumendaten werden als Step-, Iges-, VEC- beziehungsweise VCZ- Daten eingelesen und auf Datenintegrität und Regel-Geometrien geprüft. Beliebig im Raum positionierte Werkstücke werden automatisch bearbeitungsgerecht ausgerichtet.
  • Geometrie-Analyse und Technologie-Zuweisung: Die Geometriedaten werden analysiert und auf Planflächen, Taschen, Fasen, Bohrungen sowie konvexe und konkave Abrundungen untersucht. Den Geometrie-Elementen werden danach im CAM geeignete Bearbeitungs-Strategien zugeordnet, die Technologie-Definitionen des Anwenders entstammen, aber auch individuell nacheditiert werden können. Die CAM-Arbeitsfolge ist damit abgeschlossen.
  • Simulation und Prüfung: Bevor das Werkstück tatsächlich auf der Maschine gefertigt wird, sollte die Bearbeitung per optischer Simulation geprüft werden. Es stehen dazu die Abtrags- sowie die Pfad-Simulation zur Verfügung. Bei komplexen Bearbeitungen kommt zudem die Restmaterialprüfung zum Einsatz, um zu untersuchen, ob ein Werkstück komplett bearbeitet wurde.
  • Vorbereitung und Produktion: Je nach dem, auf welcher Maschine (mit welcher Steuerung) gefertigt werden soll, müssen Werkstück-Einspannung, Nullpunkt und Rückzugsebenen entsprechend den technischen Gegebenheiten (3- oder 5-Achsen-Maschine) gewählt, die CAM-Blöcke entsprechend nachgeführt, der Postprozessor-Lauf gestartet und das CNC-Programm generiert werden. Zudem empfiehlt sich die Ausgabe eines Informationsblatts für die Werkstatt (Grafik, Nullpunkt, Werkzeuge, Fräszeiten, etc.).

Wie man sieht, reduziert der oben beschriebene Prozess der „automatisierten Produktion mit einem Klick“ die CNC-Programmierung auf ein absolutes Minimum, schafft einen enormen Zeitgewinn und macht auch die Herstellung kleinste Losgrößen profitabel.

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