Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen stellt Automobilhersteller vor neue Herausforderungen. Die Veränderung des Kernproduktes Auto hin zu einem digitalisierten Mobilitätsprodukt – Connected Car – führt dazu, dass immer mehr branchenfremde Unternehmen, insbesondere aus der Digitalbranche, in die automobile Wertschöpfungskette und damit die Mitgestaltung des Fahrzeugmarktes eingreifen. Fahrzeughersteller stehen vor der strategischen Frage, wie sie ihre künftige Positionierung und ihr Partnering gestalten, um an den Umsatzpotenzialen von Connected Cars teilzuhaben. Vor allem die Frage der Datenhoheit im Kontext intelligenter Mobilitätskonzepte entscheidet im besonderen Maße darüber, welche Unternehmen welche Anteile an der Wertschöpfung haben.

Wie sich das Ökosystem Connected Cars in den nächsten Jahren entwickeln wird und wo die größten Herausforderungen und Chancen für die Digitale Wirtschaft liegen, fasst der Bundes­­verband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in „10 Thesen zur Zu­kunft von Connected Cars“ zusammen. Das von Digitalexperten aus BVDW-Mitgliedsunternehmen erstellte Thesenpapier steht ab sofort kostenfrei als Download zur Verfügung.

Achim Himmelreich (Mücke & Sturm), Vizepräsident BVDW: „In Zeiten der digitalen Transformation kann Silodenken die Existenz bedrohen. Die Märkte lassen sich nicht mehr eindeutig voneinander abgrenzen, so dass etablierten Playern branchenfremde Konkurrenz droht. Wenn man das Marktumfeld Connected Cars betrachtet, bei dem es weniger um das ursprüngliche Produkt und dessen Besitz, sondern um flexiblen Zugang und Vernetzung geht, dann bildet sich ein ganz neues Ökosystem von Unternehmen, die vorher nichts miteinander zu tun hatten.“

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Magnetische Multiturn-Sensoren erfreuen sich mittlerweile in vielen Anwendungsbereichen zunehmender Beliebtheit. Sie liefern absolute Positionswerte, benötigen keinerlei Referenzsignale und brauchen zum Erfassen der Umdrehungen keine Stromversorgung oder Pufferbatterie. Auch in der Robotik kommen die vielseitigen Sensoren zum Einsatz. Bei einem neuartigen Serviceroboter sorgen sie für kontrollierte Beweglichkeit im Hals- und Hüftgelenk. Von Stefan Sester und Ellen-Christine Reiff

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Optimiertes Handling von 3D-CAD-Daten für AR und VR

Simplifier-Modul von 3D_Evolution

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.