05.10.2011 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Hardware & IT

Bessere Simulation bei der Produktentwicklung mit neuer Femap-Version

Siemens PLM Software bringt eine neue Version von Femap auf den Markt. Dabei handelt es sich um den führenden Pre- und Postprozessor für die Finite-Elemente-Analyse (FEA) unter Windows-Betriebssystemen.


Mit den Erweiterungen von Femap 10.3 können Anwender einfacher und deutlich schneller mit Modellen arbeiten, denen eine komplexe Geometrie zu Grunde liegt. Außerdem bietet die Benutzeroberfläche mit neuen Funktionen besseren Support für NX Nastran, der umfangreichen FEA-Anwendung von Siemens PLM Software.



„Wenn sich das reale Verhalten eines Produktes in einer virtuellen Umgebung simulieren lässt, dann hat das einen maßgeblichen Einfluss auf die Kosten, die Sicherheit und die Kundenzufriedenheit“, sagt Bill McClure, Vice President of Product Development for Velocity Series bei Siemens PLM Software. „Die Verbesserungen in Femap 10.3 machen diese Simulation noch effektiver. Dabei kommen Werkzeuge zum Einsatz, mit denen Ingenieure selbst die komplexesten Geometrien sorgfältiger und umfassender analysieren können als bisher.“


Bessere Produkte dank umfassender Simulation


Femap ist eine kostengünstige und leistungsstarke Anwendung für Finite-Elemente-Modellierung. Sie ist einfach in der Verwendung und mit allen führenden CAD-Programmen kompatibel. Femap erlaubt Ingenieuren, eine Vielzahl an Produkten effizienter zu konstruieren.


Dabei können sie sich in hohem Maße darauf verlassen, dass die Produkte auch gemäß ihrer Konstruktion funktionieren. Femap 10.3 stellt dafür neue Funktionen zur Verfügung, mit denen sich digitale Simulationen schneller und bequemer durchführen lassen. Das gilt sogar für anspruchsvolle Industriezweige wie den Automobilbau oder die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die neuen Funktionen im Detail:



  • Ein neues Feature bereitet Geometrien automatisch vor. Dadurch lassen sich komplexe Geometrien deutlich schneller für das FEM-Preprocessing (Vernetzung) aufbereiten. Die Funktion wird über eine einfache Benutzeroberfläche gesteuert und kann Problemstellen bei Geometrien, wie etwa „Slivers“ oder zu kurze Kanten, automatisch ordnen und beheben. Dadurch können Modelle oft bereits im ersten Durchlauf und ohne manuelle Eingriffe vernetzt werden.

  • Eine erweiterte Benutzeroberfläche unterstützt jetzt das interaktive Erstellen von Modellen für die aeroelastische Analyse in NX Nastran. Durch diese Schnittstelle lässt sich beim Modellieren und der Analyse komplexer Aeroelastizität Zeit sparen. Ein Beispiel dafür ist die Untersuchung der Auswirkungen von Luftströmen auf Strukturen wie die Tragfläche eines Flugzeugs. Außerdem verringert sich die Fehlerrate beim Übergang der Daten von der FEM- zur FEA-Anwendung.

  • Die Femap Postprocessing-Toolbox wurde um ein Free Body Tool erweitert, mit dem Anwender einfacher und schneller Kräftediagramme erstellen und Lasten an Kontaktflächen überprüfen können.


„Die neue Funktion für die automatische Aufbereitung von Geometrien in Femap 10.3 ermöglicht die Vernetzung komplexer Geometrien mit wenigen Mausklicks, die mit den meisten kommerziellen Anwendungen nicht zu handhaben gewesen wären“, sagt George Laird, Principal Mechanical Engineer und Eigentümer von Predictive Engineering. „Tatsächlich vernetzen wir ein typisches Gussmodell mit dieser neuen Version fast 50 Mal schneller als bisher. Femap 10.3 wird die Spielregeln beim Vernetzen von komplexen Volumenmodellen grundlegend ändern.“


Eric Martin, Project Engineer bei ATA Engineering, ergänzt: „Ich habe mit mehreren Aeroelastizitäts-Preprozessoren für Nastran gearbeitet. Nach meiner Erfahrung ist Femap 10.3 ganz klar das beste Programm.“


Femap 10.3 wird voraussichtlich im November verfügbar sein. Weitere Informationen finden sie hier.


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