Beschnittlinie bei mehrstufigen Umformprozessen optimieren

Die Stampack GmbH stellt auf der Euroblech in Hannover (Halle 27 Stand J82) erstmals das neue Modul Stampack Trim Optimizer (STROP) vor. Es dient der automatischen Optimierung der Beschnittlinie bei mehrstufigen Umformprozessen und stellt sicher, dass am Ende der Arbeitsgänge, die auf den Beschnittvorgang folgen, die gewünschte Form und die Abmessungen der Bauteile erreicht werden.

Da alle vorhandenen Werkzeugstufen bei der Berechnung berücksichtigt werden, sind die Ergebnisse im Gegensatz zur einstufigen Beschnittermittlung deutlich genauer und damit aussagekräftiger. Die Beschnittermittlung – traditionell ermittelt durch Erfahrungswerte und Try-out mit Hilfe von lasergeschnittenen Prototypen – ist ein wichtiger und zeitraubender Bestandteil der Werkzeugentwicklung.

Die Felsner Stanztechnik GmbH aus Navis in Österreich sammelte bereits positive Erfahrungen mit dem Stampack Trim Optimizer, wie Geschäftsführer Gunter Felsner berichtet: „Mit Hilfe des Trim Optimizers ist es uns gelungen, eine kritische Umformung alleine durch Änderung der Beschnittlinie in einen abgesicherten Prozess zu überführen. Wir konnten damit die Verwendung von mehreren lasergeschnittenen Prototypen einsparen. Daher haben wir durch eine Berechnungsschleife mehrere Tage Ausprobe- und Entwicklungszeit eingespart.“

Stampack ist eine Simulationssoftware für alle Bereiche der Metallumformung. Zu den Highlights der Lösung gehören das Abstreckziehen, das Umformen von dickwandigen Blechen, die schnelle Rückfederungs- und Kompensationsermittlung, das Streckziehen von Blechen und Profilen sowie weitere spezielle Umformverfahren. Bedingt durch den eigenen 3D-Volumen-Solver eignet sich Stampack besonders zur Berechnung und Simulation von Folgeverbundprozessen. „Die praxisorientierte Software ist für Produktentwickler und Methodenplaner gleichermaßen bestimmt“, ergänzt Markus Wagner, Geschäftsführer der Stampack GmbH und der Men at Work GmbH, dem weltweit erfolgreichsten Stampack-Händler. „Vorkenntnisse und praktische Erfahrungen in der FEM sind nicht erforderlich.“

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