Automobilindustrie: Daten von Validierungstests protokollieren

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FlexLogger ermöglicht die Validierung neuer und sich schnell weiterentwickelnder Technologien im Bereich Fahrzeugelektrifizierung und ADAS – ganz ohne Programmierung.

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FlexLogger ermöglicht die Validierung neuer und sich schnell weiterentwickelnder Technologien im Bereich Fahrzeugelektrifizierung und ADAS – ganz ohne Programmierung.

National Instruments (Nasdaq: NATI) trägt mit seiner softwarezentrierten Plattform zu einer schnelleren Entwicklung leistungsstarker automatisierter Mess- und automatisierter Prüfsysteme bei. Das Unternehmen veröffentlicht FlexLogger, eine konfigurationsbasierte Datenprotokollierungssoftware für Validierungstests. Mithilfe intuitiver Arbeitsabläufe und integrierter Datenverwaltung unterstützt FlexLogger Testabteilungen in der Automobilindustrie bei der schnellen Erfassung genauer und umfassend dokumentierter Daten zur Verifizierung der Systemfunktionalität und Einhaltung strenger gesetzlicher Vorgaben. 

Technische Neuheiten in den Bereichen aktive Sicherheit, Fahrzeugelektrifizierung und Car-to-Everything-Kommunikation (C2X) haben große Auswirkungen auf die Entwurfs-, Test- und Produktionsprozesse von Fahrzeugen. Aufgrund der schnellen Weiterentwicklung von Komponenten und Technologien, wie Sensorfusion, Deep Learning und Hochleistungsbatterien, sind umfangreichere Tests notwendig mit genauen und rückverfolgbaren Ergebnissen, um die hohen Anforderungen in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu erfüllen. Dies stellt Testabteilungen vor vielfältige Herausforderungen und erfordert den Aufbau immer komplexerer Mixed-Signal-Testsysteme in immer kürzeren Zeiträumen, während gleichzeitig ein exponentielles Datenwachstum verwaltet werden muss.

FlexLogger bietet sensorspezifische Arbeitsabläufe für die Erfassung und Protokollierung synchronisierter Signale ganz ohne Programmierung, was die Einrichtung von Testkonfigurationen und die Informationsgewinnung vereinfacht. Die Software erlaubt die schnelle Integration von analogen Signalen, digitalen Pulsfolgen und CAN-Signalen sowie berechneten Kanälen, die alle im universellen TDMS-Dateiformat (Technical Data Management Streaming) protokolliert werden, sodass die Daten korreliert und analysiert werden können, um das gesamte System präzise zu charakterisieren. Diese Funktionen lassen sich auch für Testanwendungen in anderen Bereichen einsetzen, zum Beispiel Schwermaschinen, Luft- und Raumfahrt, Haushaltsgeräte und wissenschaftliche Forschung. 

So müssen Hersteller von Schwermaschinen, wie zum Beispiel CNH Industrial, unterschiedliche Antriebssysteme für verschiedene Fahrzeugarten entwickeln und produzieren, unter anderem für Land- und Baumaschinen, Lkw und Busse. Da jedes dieser Systeme individuelle Funktions- und Leistungsspezifikationen umfasst, sind für jeden Test andere Sensoren und Industrieprotokolle erforderlich. 

„Für die Charakterisierung eines Mähdrescher-Antriebsstrangs sind verschiedene Messungen nötig, unter anderem Druck, Temperatur, Strom, CAN-Signale und Wellendrehzahl“, so Andy Tarman, Lab Test Engineer bei CNH Industrial. „FlexLogger vereinfacht die Fehlerbehebung und Verifizierung der Rohdaten der verschiedenen Sensoren vor Testbeginn, was die Testentwicklung beschleunigt, da keine Zeit mehr für die Überarbeitung von Testkonfigurationen verschwendet werden muss.“ 

Die konfigurationsbasierten Arbeitsabläufe sind die Grundlage für eine effizientere Testentwicklung, die Integration neuer Messarten und die Datenverwaltung mit der flexiblen Softwareplattform und modularen Hardware von NI. So protokolliert FlexLogger beispielsweise automatisch beschreibende Metadaten zur jeweiligen Testkonfiguration, einschließlich Sensor- und Erfassungseinstellungen der Hardware, und ermöglicht so eine einfachere Rückverfolgbarkeit. Mithilfe der Datenverwaltungssoftware DIAdem, mit der sich FlexLogger-Daten schnell durchsuchen, analysieren und dokumentieren lassen, können Testabteilungen zudem einfacher auf Daten zugreifen und Ergebnisse unternehmensweit weitergeben. 

Um den Testanforderungen komplexer Prüflinge zu begegnen und immer kürzere Testzyklen einzuhalten, benötigen Ingenieure auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Werkzeuge, mit denen sich Systeme für die jeweiligen Anwendungsanforderungen effizient erstellen lassen. Die softwarezentrierte NI-Plattform, deren Produkte weltweit von mehr als 300’000 Anwendern eingesetzt werden, bietet Werkzeuge für die unterschiedlichen Stufen der Anwendungsentwicklung und wird jetzt um FlexLogger erweitert. Mit der Systemdesignsoftware LabVIEW als Herzstück, der Datenverwaltungssoftware DIAdem für Datenanalysen und -auswertung sowie SystemLink für die Verwaltung von Anlagen und Daten trägt die Plattform zu einer höheren Produktivität von Test- und Validierungssystemen in zahlreichen Branchen bei. Jeder Bestandteil der Plattform ist mit Software von Drittanbietern kompatibel, was die Wiederverwendung von Programmcode/IP ermöglicht, und kann mit Zusatzpaketen und Tools aus dem LabVIEW Tools Network anwendungsspezifisch angepasst werden. 

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