Automatisierung: CC-Link öffnet Geräteherstellern den Weg nach China

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Im Rahmen der Initiative „Gateway to China“ (G2C) ebnen führende Unternehmen aus den Bereichen Robotik, Hardware, Automatisierungs- und Netzwerktechnik europäischen Gerätelieferanten und -herstellern den Weg in die chinesische Fertigungsindustrie. Auf ihrem Messestand (Halle6-136) auf der SPS/IPC/DRIVES informiert die CLPA ausführlich über ihr neues Programm „Gateway to China“ (G2C). Die internationale Fachmesse für industrielle Automatisierung findet vom 22. bis 24. November 2011 in Nürnberg statt.



Die industrielle Entwicklung in China wird auch in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich einer der wichtigsten Faktoren für das weltweite Wirtschaftswachstum bleiben. Der Zugang zum chinesischen Markt ist daher für europäische Unternehmen der Automatisierungsbranche ein wesentlicher Wachstumsaspekt. Aus diesem Grund hat die CC-Link Partner Association (CLPA) ihre „Gateway to China“-Initiative gestartet und nutzt ihre starke Präsenz in Asien, um europäische Unternehmen bei ihrem Weg in diese Region zu unterstützen.


Das G2C-Programm wird von 14 europäischen Partnern der CLPA gefördert: 3M, ABB Robotics, Balluff GmbH, Bihl+Wiedemann GmbH, Cognex, Datalogic S.p.A., Hilscher Gesellschaft für Systemautomation mbH, HMS Industrial Networks, IDEC Corporation, Mitsubishi Electric Europe B.V., Pepperl + Fuchs GmbH, Pro-face Europe B.V, WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG und dem Geschäftsbereich Ethernet-Infrastruktur der Firma Weidmüller.


Die CLPA zeigt auf der SPS/IPC/DRIVES die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von CC-Link-Lösungen in ganz unterschiedlichen Industrien, wie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, dem Wasser- und Energie-Management oder dem Bereich Consumer Packaged Goods. Besucher des Messestandes können sich darüber informieren, wie die Produkte europäischer CC-Link-Partner zu einer individuellauf die Bedürfnisse der jeweiligen Branche abgestimmten Lösungbeitragen. Gleichzeitig demonstriert die CLPA die Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten und -bereichen von CC-Link mit Geräten bekannter europäischer Hersteller.


„CC-Link ist zum De-facto-Standard für industrielle Feldbusse in vielen asiatischen Industrien geworden. Zum Beispiel nutzen 80 Prozent des Marktes für Flachbildschirme CC-Link. CLPA nutzt diese Stärke in Asien, da europäische Gerätehersteller bei Entwicklung und Vertrieb CC-Link-kompatibler Produkte im chinesischen Markt eine wesentlich höhere Marktakzeptanz erreichen. Als weit verbreiteter offener Standard hat CC-Link zudem ein sehr großes Wachstumspotential – das haben auch unsere Partnerunternehmen erkannt“, erklärt John Browett, Acting General Manager der CLPA in Europa.


Die CLPA geht davon aus, dass sich in den kommenden 20 Jahren die weltweiten Fertigungsstrukturen grundlegend verändern werden. Technologien, insbesondere im Bereich der Steuerungstechnik, werden sich drastisch weiterentwickeln, ihre geografische Verbreitung wird komplett neu geordnet sein. Das Resultat werden eine wortwörtliche globale Fertigung, Vertrieb und Konnektivität sein. Im Mittelpunkt dieser Globalisierung steht China.


Warum CC-Link in China und Asien? 


Seit den späten 70er Jahren ist China zur zweitgrößten Volkswirtschaft weltweit aufgestiegen und gilt heute als führender Markt und Hersteller vieler Konsumgüter. Zunächst jedoch basierte ein Großteil des Wachstums auf manuell durchgeführten, arbeitsintensiven Prozessen. Doch die Kostennachteile der nicht automatisierten Fertigung machten sich in den vergangenen Jahren im internationalen Wettbewerb immer deutlicher bemerkbar. Um die führende Position beizubehalten, wurde die Automatisierung der westlichen Länder schnell von den chinesischen Industrien übernommen.


Viele international führende asiatische Unternehmen folgten dem Trend und errichteten Produktionsstandorte in China. Da CC-Link in vielen dieser Unternehmen bereits dominierender Standard war, wurde das offene Netzwerk auch in den neuen Fabriken eingesetzt. Da die CLPA im starken wirtschaftlichen Fokus auf China und dem steigenden Automatisierungsgrad der Region große Chancen für europäische Unternehmen sieht, hat sie die G2C-Kampagne ins Leben gerufen. Ziel ist es, den europäischen Firmen den Zutritt zum chinesischen Markt zu erleichtern.


Was die G2C-Kampage leistet


Die Initiative lässt sich in zwei Kernbereiche gliedern: Im ersten Schritt wird ein CC-Link-Produkt für den Einsatz im chinesischen Markt vorbereitet. Dafür bietet die CLPA kostenfreie Unterstützung bei der Entwicklung an und stellt kostenlose Probe-Sets von Muster-Komponenten und Kabeln von dem Partner 3M bereit. Die Partner Hilscher und HMS steuern spezielle Angebote für ihre Lösungen netX und Anybus bei. Weidmüller stellt ein Starter-Kit für einen zehn Gigabit konfektionierbaren RJ45-Feldanschluss für die CC-Link-IE-Feld-Infrastruktur zur Verfügung.


Sobald ein Produkt oder System für den Markt vorbereitet ist, erhält das teilnehmende Unternehmen Vertriebsunterstützung in China. Neben kostenloser Werbung in chinesischen Fachzeitschriften für Automatisierung und auf Websites bietet die Organisation weiteren Support bei Road Shows, Webinaren und Messen an. CLPA-Partner Mitsubishi Electric ermöglicht zudem den Besuch von Fertigungseinrichtungen in Asien. Auch für Unternehmen, die bereits im chinesischen Markt aktiv sind, erhöhen sich durch die Kooperation Faktoren wie Reichweite und Marktakzeptanz.


Die Maßnahmen vor Ort werden von dem CLPA-Netzwerk mit über 20 Standorten landesweit begleitet, entweder durch die CLPA selbst oder von einem ihrer Partner. Um alle Vorteile dieser Initiative nutzen zu können, muss die Mitgliedschaft in der CLPA innerhalb des Kampagnenzeitraums beantragt werden. Das Programm startete im Oktober 2011 und ist zunächst auf eine Laufzeit von einem Jahr festgelegt. Langfristig soll die Initiative weltweit verfügbar gemacht werden.Informationen zur Kampagne gibt es unter www.cc-link-g2c.com

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