Augmented Reality für Inspektion im Flugzeugbau

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Spirit AeroSystems führt das Smart Augmented Reality Tool (SART) von Testia, einer Tochter der Airbus Group, an zwei Standorten ein, an denen Komponenten für die Airbus A350 XWB gefertigt werden. Dort kommt es bei Inspektion und Qualitätskontrolle zum Einsatz.
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Spirit AeroSystems führt das Smart Augmented Reality Tool (SART) von Testia, einer Tochter der Airbus Group, an zwei Standorten ein, an denen Komponenten für die Airbus A350 XWB gefertigt werden. Dort kommt es bei Inspektion und Qualitätskontrolle zum Einsatz.

Testia, ein Tochterunternehmen der Airbus Group, erhielt den Auftrag von Spirit AeroSystems, Inc. (NYSE:SPR), einem der weltweit größten unabhängigen Hersteller von großen Flugzeugstrukturen. Es geht um die Einführung des Smart Augmented Reality Tool (SART) an zwei Produktionsstandorten des Unternehmens in Kinston, North Carolina, USA, und Saint-Nazaire, Frankreich, die Komponenten für die Airbus A350 XWB fertigen.

Testias SART-System, das innerhalb der Airbus Group unter dem Namen MiRA bekannt ist, wird von Spirit AeroSystems seit 2014 unter Betriebsbedingungen erprobt und bewertet. Das Unternehmen nutzt das SART-System zur Inspektion und Qualitätskontrolle der Systembefestigungsklammern für den A350-XWB-Rumpf vor ihrer Lieferung an Airbus.

„Dieser Auftrag ist ein neuer Meilenstein für die internationale Entwicklung von SART. Damit festigen wir unsere vor zwei Jahren begonnene Kooperation mit Spirit“, sagte Denis Gardin, Managing Director der Testia Group und Senior Vice President, New Technology Ventures der Airbus Group. „Spirit hat uns bestätigt, dass der Einsatz von SART durch die bei Inspektion und Qualitätskontrollen erzielten Zeit- und Kosteneinsparungen einen sehr schnellen Return on Investment brachte.“

Mit dem SART-Tool kann das Inspektionspersonal von Spirit ein digitales Modell des Bauteils mittels Tablet-PC über das tatsächliche Bauteil projizieren. Nach Abschluss der Inspektion erhält das Management automatisch einen vom Techniker generierten Bericht mit Detailinformationen über nicht konforme Teile, die somit im Sinne einer verbesserten Qualitätskontrolle schnell ersetzt oder repariert werden können.

SART – das Augmented-Reality-Tool der Airbus Group

Im Jahr 2011 führte die Airbus Group die Augmented-Reality-Lösung MiRA/SART ein, um die Qualität im weltweiten Standortnetz des Konzerns zu vereinheitlichen. SART kombiniert mittels eines mit Kamera ausgestatteten Tablet-PC Aufnahmen von real vorhandenen Bauteilen mit digitalen Modellen. Das System ist vollständig in das Informationssystem integriert und optimiert die Bearbeitungszeiten sowie Qualitätsmanagement- und -kontrolle an der Montagelinie. Durch die Einführung dieser Lösung in der A380-Rumpfinspektion verkürzten sich die Inspektionszeiten für die Systembefestigungsklammern von drei Wochen auf drei Tage. Seit 2015 wurde MiRA/SART auf etwa einhundert Tablet-PCs installiert und von mehr als 1.000 Nutzern in Produktionseinrichtungen in ganz Europa eingesetzt.

 

Bild: Die Airbus A350 XWB. Quelle: Airbus Group 2016, Foto: mango producciones / A. Molinos
 

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