Auftragseingang: Maschinenbau geht mit Schwung ins zweite Halbjahr

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Laut VDMA gehen die Maschinenbauer in Deutschland gut gelaunt in die zweite Jahreshälfte: Im ersten Halbjahr 2017 legten die Auftragseingänge um real 4 Prozent zu. Einer der Teilbranchen, in denen die Entwicklung noch nicht so positiv war, ist der Werkzeugmaschinenbau. Im zweiten Halbjahr soll, wenn es nach dem VDW geht,  auch hier der Auftragseingang deutlich anziehen.

dr_ralph_wiechers_quelle_vdma_tristan_roesler_photography

Laut VDMA gehen die Maschinenbauer in Deutschland gut gelaunt in die zweite Jahreshälfte: Im ersten Halbjahr 2017 legten die Auftragseingänge um real 4 Prozent zu. Einer der Teilbranchen, in denen die Entwicklung noch nicht so positiv war, ist der Werkzeugmaschinenbau. Im zweiten Halbjahr soll, wenn es nach dem VDW geht,  auch hier der Auftragseingang deutlich anziehen.

„Insgesamt sind wir zufrieden, dass der Aufschwung Kontur gewinnt und fast die gesamte Breite des Maschinenbaus erfasst hat. Es gibt nur noch wenige Fachzweige, die über Auftragsrückgänge klagen“, kommentierte VDMA-Chefvolkswirt
Dr. Ralph Wiechers die Lage. 

Der Zuwachs der Auslandsorders von 5 Prozent wurde maßgeblich getrieben durch den Bestellzuwachs aus den Euro-Partnerländern (plus 12 Prozent; Nicht-Euroländer plus 3 Prozent). Das Inland wies im ersten Halbjahr ein leichtes Plus von 1 Prozent auf. Erstmals seit 2012 lag im Juli die Kapazitätsauslastung im deutschen Maschinenbau mit 87,8 Prozent wieder über dem langjährigen Branchendurchschnitt. „Wir sehen uns bestätigt mit unserer Prognoseerhöhung auf 3 Prozent Produktionszuwachs im Gesamtjahr 2017“, betonte Wiechers.

Im Juni legte der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau um real 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Dazu trug insbesondere die Nachfrage aus den Nicht-Euroländern bei (plus 11 Prozent). „Der Euro-Raum – minus 12 Prozent – schwächelte dagegen aufgrund eines außergewöhnlich guten Vorjahreswertes“, erläuterte Wiechers. „Die Bestellungen aus dem   Inland – minus 3 Prozent – haben weiter Nachholbedarf“, ergänzte der VDMA-Chefvolkswirt.

Im Dreimonatsvergleich April bis Juni 2017 erreichten die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau einen Zuwachs von real 5 Prozent. Euro- und Nicht-Euroländer kamen jeweils auf ein Plus von 10 Prozent, das Inland wies dagegen ein Minus von 4 Prozent auf.

VDW: Stand im Werkzeugmaschinenbau

Wie der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) vermeldet fiel der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent. Dabei verloren die Inlandsbestellungen 27 Prozent, die Auslandsorders wuchsen um 4 Prozent. Im ersten Halbjahr 2017 sank der Auftragseingang insgesamt um 1 Prozent. Die Inlandsaufträgeverloren 15 Prozent. Der Auslandsauftragseingang stieg um 6 Prozent. Dabei läuft die Umformtechnik etwas besser als die Zerspanung.

„Mit den Halbjahreswerten liegen wir auf Linie unserer Erwartungen“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW in Frankfurt am Main, das Ergebnis. Die Auslandsaufträge setzen ihren Aufwärtstrend fort. Nach wievor sind die Euroländer ein wichtiges Zugpferd. Ihre Bestellungen sind doppelt so stark gestiegen wie die Aufträge aus dem Rest der Welt. Nach dem starken Zuwachs im vergangenen Jahr, der vorrangig vom Projektgeschäft mit der internationalen Automobilindustrie getrieben war,  wird für 2017 ein Halten des hohen Niveaus erwartet.

Schwächelnde Inlandsnachfrage hat Gründe

„Ein Pferdefuß war im ersten Halbjahr allerdings die Inlandsnachfrage“, sagt Schäfer. Sie blieb schwach, was unter anderem einem Basiseffekt aufgrund des hohen Auftragszuwachses im ersten Halbjahr 2016 geschuldet sei. Allerdings laufe dieser Effekt nun aus. Für das zweite Halbjahr 2017 gehen die Werkzeugmaschinenbauer von einer deutlich besseren Entwicklung aus. Das passt zur guten Stimmung in der Wirtschaft allgemein, den steigenden Konjunkturindikatoren für Deutschland und den gesamtwirtschaftlichen Prognosen, die Wirtschaftsexperten erst jüngst angehoben haben.

„Zudem versprechen wir uns von der EMO Hannover 2017 einen großen Schub“, bekräftigt Schäfer abschließend. Die Weltleitmesse der Metallbearbeitungsei sehr gut gebucht, warte mit vielen Innovationen in allen technischenBereichen auf und werde den Investitionen damit starke Impulse geben.

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