Auf der automatica 2025 präsentiert Schunk sein Portfolio für die intelligente Automatisierung – von standardisierten Komponenten und Komplettlösungen bis hin zum maßgeschneiderten Engineering.
Mit Komplettlösungen aus einem modularen Baukastensystem lassen sich einfache Prozessschritte wie das Laserbeschriften, Sortieren und Vereinzeln zuverlässig umsetzen.
(Bild: Schunk)
Die internationale Leitmesse automatica findet unter dem Motto „Insights. Impulse. Innovationen.“ vom 24. bis 27. Juni 2025 in München statt. Bei seinem Angebot legt Schunk seinen Fokus auf maximale Produktivität und Flexibilität in der industriellen Fertigung. Das Unternehmen stellt in Halle A5, Stand 401 & 501, aus.
Steigende Anforderungen an Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit fordern von Unternehmen zukunftsfähige Lösungen in der Fertigung. Die diesjährige automatica widmet sich der Fragestellung, wie intelligente Automation und Robotik die Zukunft verändern. Hier setzt Schunk mit seinem Messe-Auftritt an: Das Unternehmen unterstützt seine Kunden als verlässlicher Partner mit einem breit aufgestellten, intelligent vernetzten Portfolio. Mit einer klaren Technologiestrategie soll die flexible und nachhaltige Automatisierung auf jedem Niveau und in jeder Produktionsumgebung ermöglicht werden – heute und in Zukunft.
„Indem wir die Bedürfnisse und Prozesse unserer Kunden tiefgehend verstehen, können wir passgenaue Lösungen bereitstellen“, betont Johannes Ketterer, COO/CSO von Schunk. „Von der Standardkomponente über die maßgeschneiderte Sonderlösung bis hin zur fertigen Applikation bieten wir genau das, was sie gerade benötigen.“ Dies zeichnet auch die Exponate auf der automatica 2025 aus.
Schunk auf der automatica 2025: Vielfalt für Roboteranwendungen
Der Hersteller entwickelt das eigene Angebot im Bereich der Roboterkomponenten kontinuierlich und zukunftsgerichtet weiter. Mit perfekt aufeinander abgestimmten Produkten adressiert das Unternehmen so die zentralen Herausforderungen der Automatisierung und ermöglicht effizientere, flexiblere und produktivere Prozesse. Ein passendes Beispiel hierfür ist die modulare Ausgleichseinheit AGM – eine der vielseitigen Lösungen zur Optimierung der Prozesssicherheit und zum Schutz vor Verschleiß von Robotern und Werkstücken. Sie kompensiert Ungenauigkeiten von wenigen Gramm bis 400 Kilogramm in alle Richtungen.
Egal, ob Unternehmen erst mit der Automatisierung beginnen oder bereits nach maßgeschneiderten Lösungen suchen – das Unternehmen bietet für jede Anforderung die passende Unterstützung. Mit einem dreistufigen Ansatz begleitet der Automatisierungsexperte seine Kunden entlang des gesamten Prozesses: von der Bedarfsanalyse über die Validierung – auch in den eigenen CoLabs – bis hin zur Installation und Inbetriebnahme. Der Hersteller unterstützt seine Kunden bei der Implementierung von Standardkomponenten und Baugruppen bis hin zu umfassenden Komplettlösungen. Ziel ist es, die Produktivität nachhaltig zu steigern und Automatisierung einfach zugänglich zu machen.
Optimiertes Engineering über alle Branchen hinweg
Für komplexere Anforderungen entwickelt das Unternehmen mit seiner Engineering-Expertise in enger Zusammenarbeit mit den Kunden maßgeschneiderte Komponentenlösungen für unterschiedliche Branchen, die über das Standard-Portfolio hinausgehen. Ein Beispiel hierfür ist der aseptische Wechsler, entwickelt für Anwendungen in der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Er bietet pneumatische, elektrische und mechanische Durchführungen, zeichnet sich durch hygienisches Design und widerstandsfähige Oberflächen aus und erfüllt die Anforderungen der GMP-Klasse A. Zudem ist er mit integrierten Sensoren ausgestattet und benötigt keine zusätzliche Energie für die Verriegelung.
Schunk entwickelt sein Angebot mit Fokus auf die Anforderungen der Kunden weiter. Daraus entstehen passgenaue Applikationen für unterschiedliche Branchen wie etwa Batteriezellhandling.
(Bild: Schunk)
Im Bereich E-Mobilität entwickelt das Unternehmen passgenaue Automatisierungslösungen für das Batteriezellhandling – vom Handling der Zellen beim Zusammensetzen der Batteriepacks bis zur finalen Montage im Fahrzeug. Der Rundzellengreifer RCG beispielsweise ist speziell für das Handling von 46-Millimeter-Rundzellen konzipiert – sowohl für einzelne Batteriezellen als auch für das präzise Bestücken kompletter Zellcluster.
Ergänzt wird das Engineering-Angebot durch digitale Werkzeuge wie den Digitalen Zwilling zur Planung und Simulation. Damit planen, simulieren und optimieren Kunden ihre Automatisierungsaufgaben virtuell. Partnerschaften mit Technologieunternehmen wie Nvidia unterstützen dabei die Simulation und Projektierung komplexer Automatisierungsprojekte.
Starke Partner für humanoide Robotik
Gerade Industrieroboter und Cobots sind für eine zukunftsfähige Automatisierung von Fertigungsprozessen unverzichtbar. Für diese und auch für die nächste Generation robotischer Systeme, die humanoiden Roboter, bietet der Hersteller passende End-of-Arm-Komponenten mit offenen digitalen Bausteinen. Die anthropomorphe 5-Finger-Greifhand SVH beispielsweise steht mit Open-Source-Software und als Digitaler Zwilling zur Verfügung. Durch jahrzehntelanges Know-how in flexibler Greiftechnik und starke Partnerschaften mit Industrieunternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen erschließen wir mit ihr neue Anwendungsfelder, die über das wissenschaftliche Umfeld hinausgehen. Wie dies in der Praxis aussehen könnte, zeigt eine beeindruckende Live-Demonstration auf dem Stand in Zusammenarbeit mit Neura Robotics.
Stand: 16.12.2025
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Timo Gessmann, CTO von Schunk, vertieft das Thema im automatica-Forum am 24. Juni um 11.30 Uhr als Teil des Panels „Humanoide Roboter: Die nächste Generation der Robotik?“
Welch wichtige Rolle Daten in der Digitalisierung und Automatisierung spielen, beleuchtet im Anschluss am 24. Juni um 12 Uhr Henrik A. Schunk, Vorsitzender des Verwaltungsrates von Schunk, im Panel „Manufacturing X: Warum die Industrie einen souveränen Datenraum braucht“.