Hannover Messe Asset Administration Shell: IDTA zeigt zeigt konkrete Anwendungen

Quelle: Industrial Digital Twin Association (IDTA) 2 min Lesedauer

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Die Industrial Digital Twin Association (IDTA) zeigt auf der Hannover Messe, wie die Asset Administration Shell (AAS) als standardisierter Digitaler Zwilling die Grundlage für einen interoperablen Datenaustausch in industriellen Ökosystemen bildet.

Der AAS-Guide der IDTA (hier ein Auszug) bietet eine Übersicht der AAS-Exponate auf der Hannover Messe. (Bild:  IDTA)
Der AAS-Guide der IDTA (hier ein Auszug) bietet eine Übersicht der AAS-Exponate auf der Hannover Messe.
(Bild: IDTA)

Gleichzeitig schafft sie durch die semantische Kontextualisierung von Daten die Voraussetzungen für den Einsatz industrieller Künstlicher Intelligenz sowie die Umsetzung des Digitalen Produktpasses. Am Gemeinschaftsstand mit der Plattform Industrie 4.0 in Halle 13, Stand C24 erleben Besucher eine durchgängige, sichere und skalierbare Vernetzung durch standardisierte Datenmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei zeigt die IDTA die zentrale Rolle der AAS als Schlüsseltechnologie für die industrielle Digitalisierung und wie die AAS effizienten und interoperablen Datenaustausch in vernetzten Ökosystemen ermöglicht.

Praxisnahe Umsetzung der AAS in industriellen Anwendungen

Im Fokus des Messeauftritts steht die praxisnahe Umsetzung der AAS in industriellen Anwendungen. Die IDTA veranschaulicht, wie sich strukturierte und standardisierte Assetdaten über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg konsistent implementieren und teilen lassen. Eine zentrale Rolle spielen dabei die aktuellen Standardisierungsaktivitäten sowie Submodel Templates der AAS, die Interoperabilität sichern und die Skalierung industrieller Lösungen ermöglichen. Erst durch standardisierte, semantisch beschriebene Daten, wie sie die AAS bereitstellt, lassen sich Datenräume effizient nutzen, KI-Anwendungen skalieren und regulatorische Anforderungen wie der Digitale Produktpass (DPP) praxisnah umsetzen.

Produktbezogene Daten effizient austauschen

Ergänzend präsentiert die IDTA den Asset Data eXchange (ADX) Hub, einen zentralen Service für den standardkonformen und effizienten Austausch produktbezogener Daten. Er vereinfacht den Zugriff auf aktuelle Informationen, reduziert Integrationsaufwände und verbessert nachhaltig Datenqualität sowie Prozesseffizienz in AAS-basierten Ökosystemen.

Qualifizierungsangebote und Beteiligungsmöglichkeiten

Neben technologischen und methodischen Aspekten informiert IDTA auch über Qualifizierungsangebote und Beteiligungsmöglichkeiten: AAS-Trainingsprogramme unterstützen den schnellen Kompetenzaufbau, während die aktive Mitwirkung in der IDTA-Community Unternehmen ermöglicht, die Weiterentwicklung der AAS-Standards mitzugestalten.

Einblicke in das Projekt DAVID

Weiterhin erhalten Besucher Einblicke in das Projekt DAVID (Direkte Anwendungshilfe für die Asset Administration Shell zur Vernetzung im Industrie 4.0 Datenraum), das die technologische und semantische Interoperabilität zwischen Projekten im Rahmen der Initiative Manufacturing-X inhaltlich und methodisch stützt. Die AAS dient in den Projekten als Schlüsseltechnologie für eine durchgängige Digitalisierung und Vernetzung in der Fertigungsindustrie.

30 Exponate auf der Hannover Messe

Die Relevanz der AAS zeigt sich auch in der industriellen Umsetzung: Insgesamt 30 Exponate auf der Hannover Messe demonstrieren verschiedenste Anwendungen des standardisierten Digitalen Zwillings. Der AAS-Guide der IDTA bietet eine Übersicht über diese Exponate. Der AAS-Guide wird in gedruckter Form am Stand der IDTA ausgegeben und ist vorab digital verfügbar. Er richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Experten, die sich über Einsatzmöglichkeiten informieren oder den Austausch zu spezifischen Lösungen suchen.

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