Antriebstechnik: Produktionslinie extra für Elektromobilität

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Der weltweit tätige Hersteller von Getriebegehäusen, Getriebemotoren und Antriebssystemen, Bonfiglioli, hat eine neue Produktionslinie für Elektromobilität in Forli, Italien, eröffnet.

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Der weltweit tätige Hersteller von Getriebegehäusen, Getriebemotoren und Antriebssystemen, Bonfiglioli, hat eine neue Produktionslinie für Elektromobilität in Forli, Italien, eröffnet.

Die neue Anlage erstreckt sich über ca. 10.000 Quadratmeter wurde in nur zwölf Monaten gebaut. Sie dient ausschließlich der Produktion von elektrischen Achsen für Antriebsstränge und Radantriebe in verschiedensten Größen. Passend zur neuen Anlage hat Bonfiglioli auch ein umweltfreundliches neues Gebäude mit kompletter LED-Beleuchtung und einer Photovoltaik-Anlage (für den Eigenverbrauch) auf dem Dach gebaut. Des Weiteren wurde das neue Gebäude mit einem Kompressor-Wärmerückgewinnungssystem ausgestattet, um so eine Energieeinsparung und -erzeugung nach Energieklasse A2 zu erreichen. Das führt zu einer jährlichen Energieeinsparung von ca. 1 MWh, was 300 Tonnen CO2 entspricht.

Das zusätzliche neue Gebäude ist gänzlich in die bestehende Anlage integriert, die bereits ca. 300.000 Produkte pro Jahr herstellt. Mit einer Gesamtfläche von 39.000 Quadratmetern allein für die Produktion bedient diese Anlage bisher 200 Kunden im Bereich der Bau-, Wind-, Landwirtschafts-, Schiffs-, Logistik- & Intralogistikindustrie mit einer breitgefächerten Produktpalette an – Azimut- und Pitchantrieben, Radantrieben, Fahrantrieben, Schwenkantrieben und Windenantrieben.

„Diese neue und innovative Anlage ist zukunftsorientiert und festigt einen unserer strategischen Hauptpfeiler – die Entwicklung von Elektromobilitätslösungen – mittels Nutzung des bestehenden jahrzehntealten Kompetenzzentrums in Forlì mit Schwerpunkt auf mobile Arbeitsmaschinen“, sagt Fausto Carboni, CEO der Bonfiglioli Gruppe.

„Diese Erweiterung gibt uns die Möglichkeit, unsere Kunden mit innovativen Lösungen für elektrische und hybride Gewerbe- und Nutzfahrzeuge noch besser zu unterstützen. Wir haben uns entschieden, uns die bestmögliche Industrie 4.0 Technologie zur Schaffung von flexiblen Verfahren zur Verfügung zu stellen, wodurch die Qualitäts- und Produktivitätsstandards verbessert werden.”, fügt Marco Cesari, Leiter der Business Unit Mobility & Wind Industries hinzu.

Die Realisierung von Industrie 4.0 Technologien mittels kollaborativen Robotern, fahrerlosen Transportsystemen (AGVs), Sensoren, Bildverarbeitungssystemen, interaktiven Arbeitsanweisungssystemen und vollen Datenverbindungssystemen ermöglicht eine extreme Optimierung des gesamten Produktionsprozesses. Innovative Prüfstände – wie der Doppelvibrationstest – garantieren kontinuierlich qualitativ hochwertige Produkte. Eine größtmögliche Flexibilität war eines der Hauptkriterien bei der Konzipierung der neuen Fertigungslinie, womit die Herstellung von 25.000 Produkten zwischen 70 kg und 1.200 kg bei minimierten Maschinen-Stillstandszeiten pro Jahr ermöglicht wird.

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