Antriebstechnik: Elektrische Achse für Londoner Taxis

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Der Antriebstechnikspezialist GKN stattet die Hinterachse des Londoner Taxi-Modells TX eCity der LEVC (London EV Company) mit einem Elektroantrieb aus. Die koaxiale Antrieb eAxle ist besonders platzsparend konstruiert und speziell auf das Fahrprofil eines Taxis zugeschnitten.

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Der Antriebstechnikspezialist GKN stattet die Hinterachse des Londoner Taxi-Modells TX eCity der LEVC (London EV Company) mit einem Elektroantrieb aus. Die koaxiale Antrieb eAxle ist besonders platzsparend konstruiert und speziell auf das Fahrprofil eines Taxis zugeschnitten.

Erstmals kam der koaxiale Elektroantrieb bei einem Hybridfahrzeug der T8-Hybridserie von Volvo in Gestalt einer „Axle-Split“-Konstruktion zum Einsatz, wobei der Elektromotor die Hinter- und der Verbrennungsmotor die Vorderräder antrieb.

Beim LEVC TX ist die elektrische Achse die primäre Antriebseinheit mit einem 120 kW-Elektromotor. Ein kleiner vorn befindlicher Verbrenner dient nur als Range Extender für die Batterie. Die rein elektrisch erzielbare Reichweite beläuft sich auf rund 130 Kilometer, mit Unterstützung des Verbrennungsmotors sind total bis zu 600 Kilometer möglich.

GKN Driveline hat die elektrische Achse speziell für LEVC entwickelt, um so die geforderte Fahrdynamik umzusetzen. Das Kernelement gleicht dem der elektrischen Achse des Volvo, aber die Funktionen wurden auf die Nutzung als Taxi angepasst. Die Einheit wiegt weniger als 17 Kilo und wartet mit einem mechanischen Wirkungsgrad bis 97,5 Prozent auf.

Die elektrische Achse umfasst in eng gepackter Bauweise das Reduktionsgetriebe, das offene Differential, die Antriebswelle und den Elektromotor in einem Verbundgehäuse. Eine derartige Integration erweist sich beim Einbau in das Chassis des Taxis als vorteilhaft. Da der als Range Extender fungierende Verbrenner seine Kraft naturgemäß nicht auf die Hinterräder überträgt, erübrigt sich eine Kardanwelle, was wiederum Gewicht und Platz spart. Der elektrifizierte LEVC TX wird im neuen Werk in Ansty bei Coventry produziert. Er entspricht den strengeren Lizenzauflagen von Transport for London, die seit dem 1. Januar 2018 gelten. Sie sehen eine 30-Meilen-Null-Emissionszone und maximale CO2-Emissionen von 50 g/km für neu zugelassene Taxis vor.

Phil Swash, CEO beo GKN Driveline, sagt: „Die Londoner Taxis sind weltberühmt, und wir sind enorm stolz darauf, dass ein elektrischer Antrieb von GKN eine neue Generation abgasfreier Taxis auf die Straßen bringt. Die Reduktion der Stickoxide ist weltweit ein herausragendes Ziel der Städte und die Entwicklung von sauberen und effizienteren Taxis wird dabei eine wichtige Rolle spielen.“

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