SPS 2025: Datenraum vernetzt Hersteller Antrieb 4.0 zeigt herstellerübergreifende Antriebsauslegung

Von Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e. V. (FE) 2 min Lesedauer

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Antrieb 4.0 präsentiert auf der SPS einen datenraumbasierten Service für herstellerübergreifende Antriebsauslegung und Asset Management–mit Echtzeitdaten, mehr Effizienz und Kosten- und Zeitvorteilen.

Echtzeitlösungen für elektrische Antriebssysteme im Datenraum Antrieb 4.0: Auf der SPS demonstrieren Baumüller, Lenze und der ZVEI e.V. mit Demonstratoren von ABB, Danfoss und Siemens, wie multilaterales Datenteilen zu mehr Effizienz und Transparenz führt.(Bild:  Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e. V. (FE))
Echtzeitlösungen für elektrische Antriebssysteme im Datenraum Antrieb 4.0: Auf der SPS demonstrieren Baumüller, Lenze und der ZVEI e.V. mit Demonstratoren von ABB, Danfoss und Siemens, wie multilaterales Datenteilen zu mehr Effizienz und Transparenz führt.
(Bild: Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e. V. (FE))

Ein datenraumbasierter Service für die herstellerübergreifende Antriebsauslegung anstatt vieler separater Auslegungstools: Was in vielen Fabrikhallen noch Zukunftsmusik ist, präsentiert Antrieb 4.0 auf der SPS von 25. bis 27. November 2025 in Nürnberg. Am Stand von Baumüller (Halle1, 560), Lenze (Halle 7, 391) und dem ZVEI e.V. (Halle 3, 321) zeigt das Forschungsprojekt erstmals am Beispiel der „Ganzheitlichen energieeffizienten Auslegung von Antriebslösungen“ und dem „Digitalisierten Asset Management“, wie multilaterales Datenteilen in Echtzeit funktionieren und die Industrie von mehr Effizienz, Zeit- und Kosteneinsparungen profitieren kann. „Antrieb 4.0 hat auf der Grundlage von verschiedenen digitalen Technologien wie OPC UA oder der Verwaltungsschale die Basis für eine herstellerübergreifende, interoperable und datensouveräne Industrie 4.0 geschaffen“, erklärt Dr. Falk Eckert, Konsortialführer Antrieb 4.0 und Senior Research Manager der Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI e.V.
Ein Schwerpunkt des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderten Projekts liegt auf der Verfügbarkeit, Transparenz und Zugänglichkeit von Daten. Auf der SPS zeigen die Projektpartner nun die digitalen Möglichkeiten der horizontalen Vernetzung zwischen Antrieben unterschiedlicher Hersteller an verschiedenen Standorten und Produktionsanlagen sowie der vertikalen Vernetzung von Antrieben und herstellerübergreifenden Services im Datenraum auf.

Antrieb 4.0: Mehr Energieeffizienz und Transparenz in der Fabrikhalle

Im Use Case „Ganzheitliche energieeffiziente Auslegung von Antriebslösungen“ hat Antrieb 4.0 an der Möglichkeit für Anlagenhersteller geforscht, Antriebssysteme für ein vom Betreiber vorgegebenes Last- und Bewegungsprofil durch die Kombination von Antriebskomponenten unterschiedlicher Hersteller energieeffizient auszulegen. Die Energieverbräuche können für die ausgewählte Konfiguration des Antriebssystems prognostiziert und auf Basis von Nutzungsdaten verifiziert werden. Dies erleichtert eine übersichtliche und effiziente Auslastung der Anlage und trägt zu einer längeren Lebensdauer des verbauten Systems bei. Zudem können die tatsächlich erfassten Ist-Werte zwischen Betreiber, Maschinenbauer und Anlagenhersteller ausgetauscht werden. Dies kann Hinweise auf Optimierungen im Fahrprofil einer Anlage geben. Mit dem im Projekt umgesetzten Use Case des „Digitalisierten Asset Managements“ erhält der Maschinenbetreiber erstmals eine standardisierte, zentrale Sicht auf relevante Informationen seiner Anlage. Betriebsdaten und Energieverbräuche lassen sich damit übersichtlich überwachen.
Für den Teilaspekt des Energiemonitorings wird es beispielsweise mit einer entsprechenden Authentifizierung möglich, über einen Datenraum die tatsächlich bezogene Leistung und den kumulierten Energieverbrauch aller in einer Anlage verbauten Antriebe in einem bestimmten Zeitfenster einzusehen. Dies führt zu kürzeren Stillstandzeiten, optimierten Abläufen und Kosteneinsparungen. Auch für Antriebshersteller sowie Maschinen- und Anlagenbauer bringt diese Transparenz große Vorteile. Statt sich auf Erfahrungswerte, aufwendige Simulationen oder teure Prototypen zu stützen, können sie auf verlässliche Echtzeitdaten aus dem Betrieb zurückgreifen. Über den gemeinsamen Datenraum von Antrieb 4.0 lassen sich Metadaten gezielt nach Komponenten oder Anlagen filtern.

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