Hydraulik und aeronautische Systeme simulieren America’s Cup-Team nutzt den digitalen Zwilling

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Das America’s Cup Orient Express Racing Team verwendet die Siemens-Xcelerator-Software, um einen digitalen Zwilling zu erstellen, mit dem die hydro- und aerodynamischen Systeme des Boots im Wasser durch Virtual Reality simuliert werden können.

Das America’s Cup Orient Express Racing Team verwendet die Siemens-Xcelerator-Software, um einen digitalen Zwilling zu erstellen und die Hydraulik und die aeronautischen Systeme der Yacht im Wasser durch virtuelle und immersive Erfahrungen zu simulieren.(Bild: Martin Keruzoré / Orient Express Racing Team)
Das America’s Cup Orient Express Racing Team verwendet die Siemens-Xcelerator-Software, um einen digitalen Zwilling zu erstellen und die Hydraulik und die aeronautischen Systeme der Yacht im Wasser durch virtuelle und immersive Erfahrungen zu simulieren.
(Bild: Martin Keruzoré / Orient Express Racing Team)

Das vom Sporttechnologieunternehmen K-Challenge gegründete Orient Express Racing Team (OERT) bereitet sich mithilfe der Digital Twin Technologie auf den kommenden 37. America’s Cup vor und hofft sich damit einen Wettbewerbsvorteil zu sichern. 

Besseres Verständnis für die tatsächliche Performance

Digitaler Zwilling
Das America's Cup Orient Express Racing Team erstellt mit der Siemens-Xcelerator-Software einen digitalen Zwilling, um die Hydraulik und die aeronautischen Systeme der Yacht im Wasser durch virtuelle und immersive Erfahrungen zu simulieren.
(Bild: Alexander Champy-McLean / Orient Express Racing Team)

In enger Zusammenarbeit mit Simcenter Engineering Services von Siemens gewinnt OERT ein besseres Verständnis für die tatsächliche Performance der hydro- und aerodynamischen Systeme zur Steuerung der Segel, Ruder und Tragflächen. Digitale Zwillinge dieser Systeme wurden entlang spezialisierter Daten-Bibliotheken so erstellt, parametriert und funktional validiert, so dass das Layout und die Schnittstelle für die multidisziplinären Teams, bestehend aus Spezialisten in den Bereichen Leistung, Mechatronik und Hydraulik, vollumfänglich und einfach zu bedienen sind.

"Segelboote haben sich dramatisch verändert"

„Segelboote haben sich seit der Einführung der Tragflächen-Technologie, die es ihnen ermöglicht, über dem Wasser zu fliegen, dramatisch verändert. Der Umgang mit zwei Fluida und der Vielzahl neuer flugtechnischer Systeme sind zu einer echten Herausforderung geworden, da sich dadurch die Regeln des Spiels völlig verändert haben“, erklärt Stephan Kandler, CEO K-Challenge und Orient Express Racing Team. "Digitale Zwillinge und virtuelle Tests leisten heute neben dem echten Segeln einen wichtigen Beitrag bei der Erforschung und Entwicklung der Boote. Siemens an unserer Seite zu haben, war ein Schlüsselelement der Strategie von K-Challenge Racing & LAB beim America’s Cup, aber auch für andere Entwicklungen im Bereich der Dekarbonisierung des Gütertransports auf den Meeren."

"Ergebnisse zeigen, welche Vorteile digitale Zwillinge bieten"

„Siemens ist unglaublich stolz darauf, mit K-Challenge und dem Orient Express Racing Team zusammenzuarbeiten und es beim 37. America’s Cup Rennen zu unterstützen“, sagt Jean-Marie Saint-Paul, CEO von Siemens Digital Industries France und CEO von Siemens Digital Industries Software France. „Die durch unsere technische Zusammenarbeit jetzt und während des kommenden Rennens erzielten Ergebnisse zeigen, welche Vorteile digitale Zwillinge komplexer Systeme durch die Nutzung von Echtzeitdaten in einer der wettbewerbsintensivsten Sportwelten bieten.“

 Inspektions- und Wartungsarbeiten genauer planen

Digitaler Zwilling
In enger Zusammenarbeit mit Simcenter Engineering Services von Siemens gewinnt das Orient Express Racing Team ein besseres Verständnis für die tatsächliche Performance der hydro- und aerodynamischen Systeme zur Steuerung der Segel, Ruder und Tragflächen.
(Bild: Alexander Champy-McLean / Orient Express Racing Team)

Wenn das Team feststellt, dass die Performance von den Erwartungen abweicht, werden die im Wasser gewonnenen Daten als Referenz genutzt und die Ingenieure führen Änderungen im Systemmodell durch (z. B., zum Auffinden vermuteter Leckagen in den Hydrauliksystemen), um die Simulationsergebnisse den Daten anzugleichen – dadurch können sie unter anderem Inspektions- und Wartungsarbeiten genauer und effizienter planen.

Während das Team sich auf das Rennen vorbereitet, kann dasselbe Modell digitaler Zwillings-Systeme, das bereits für Echtzeit-Performance vorbereitet ist, verwendet werden, um Live-Daten vom Rennen zu den Modellen zu streamen und die Reaktionen in Echtzeit zu vergleichen. Wenn das Boot nicht auf See ist, werden zudem die Systemmodelle mit dem Virtual-Reality-Simulator von K-Challenge verbunden. Und nicht zuletzt ermöglichen sie es, die Steuerungsstrategie für die Steuerungssysteme zu verfeinern und verschiedene Szenarien vor dem Test im Wasser virtuell zu durchlaufen.

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