Sensor+Test Sensorik für ein effizientes Condition Monitoring

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Nach dem Motto „Gut gewartet spart langfristig Kosten“ stellt Althen seinen Messeauftritt bei der Sensor+Test (Halle 1, Stand 1-230) unter das Schwerpunktthema „Condition Monitoring“.

Mit der funkbasierten Zustandsüberwachung können vibrationsbedingter Verschleiß an rotierenden Anlagenteilen, wie bei Pumpen, rechtzeitig erkannt und so geplante Wartungsarbeiten durchgeführt werden.(WIROT/AdobeStock; Althen)
Mit der funkbasierten Zustandsüberwachung können vibrationsbedingter Verschleiß an rotierenden Anlagenteilen, wie bei Pumpen, rechtzeitig erkannt und so geplante Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
(WIROT/AdobeStock; Althen)

Neben einer Vibrationsmesslösung für Bestandsanlagen präsentiert Althen Mess- und Sensortechnik vom 6. bis 8. Mai 2025 in der Messe Nürnberg Aufnehmer zur Überwachung von Brücken, Bauwerken oder Straßen. Im Rahmen der Fachforen über Condition Monitoring wird Stefan Kunisch, Leiter Produktmanagement, in seinem Vortrag die funkbasierte IIoT-Zustandsüberwachung durch einfaches Nachrüsten von Maschinen und Anlagen vorstellen.

Gut gewartete Maschinen in industriellen Anlagen versprechen längere Laufzeiten und weniger Ausfälle. Zudem ermöglichen sie geplante Stillstandszeiten, um Verschleißteile auszutauschen. Der Messspezialist stellt auf der Sensor+Test eine Condition-Monitoring-Lösung für Bestandsanlagen vor, bei denen es häufig schwierig ist, nachträglich Instrumente zur Überwachung zu integrieren. Bei Maschinen mit rotierenden Anlagenteilen, wie Motoren, Getrieben, Pumpen und Lüftern, kommt es auf eine kontinuierliche Vibrationsmessung zum Condition Monitoring an, um schwingungsbedingten Verschleiß rechtzeitig zu detektieren. Die Messlösung des Herstellers besteht aus einfach anzubringenden, drahtlosen Messknoten, die die Schwingungsdaten über Gateways an eine Cloud weitergeben. Eine eigens entwickelte Auswertungssoftware, der Althen-Monitor, mit individuell anpassbaren Dashboards gibt Aufschluss über den Zustand der Anlage und mögliche Wartungsintervalle.

Vorteilhaft ist die Rohdatenaufbereitung in den Sensoren selbst, sodass vorab definiert werden kann, welche Daten der Schwingbeschleunigung tatsächlich übermittelt und ausgewertet werden sollen. Die Weitergabe erfolgt über ein sich selbst organisierendes Mesh-Netzwerk aus mehreren Messknoten, die untereinander und mit den eingesetzten Gateways kommunizieren. Dank der kabelungebundenen Kommunikation per Funk können Installationsarbeiten und damit Kosten gering gehalten werden.

Wer mehr über die funkbasierte Zustandsüberwachung erfahren möchte, ist zu Stefan Kunischs (Leiter Produktmanagement) Vortrag am Mittwoch, den 5. Mai 2025, im Forum der Halle 1 eingeladen, in dem er die Funktionsweise und Auswertemöglichkeiten der Messlösung genauer vorstellen wird.

Condition Monitoring für Bauwerke aus Beton

Condition Monitoring
Die KM-Dehnungsaufnehmer in verschiedenen Größen erfassen Dehnungen und Spannungen sowie Rissverhalten in Beton.
(Bild: TML Tokyo Measuring Instruments Laboratory)

Zustandsüberwachung und vorausschauende Wartung sind auch für den Erhalt und die Sicherheit von Bauwerken, Brücken und Straßen essenziell. Auf der Messe stellt das Unternehmen zwei Aufnehmer vor, die Dehnungen und Spannungen innerhalb des Materials feststellen und so Aufschluss über das Dehnungsverhalten und die Belastung geben. Der KM-Dehnungsaufnehmer eignet sich insbesondere für die interne Dehnungsmessung, d. h. er wird beim Bau in den noch flüssigen Beton eingelassen, härtet mit aus und verbleibt langfristig im Bauwerk. Bei bestehenden Bauten oder für kürzere Messkampagnen ist es auch möglich, den Aufnehmer mit Zubehör außen am zu messenden Abschnitt anzubringen und die Belastungen zu erfassen. Neben Beton kann der KM-Aufnehmer für weitere aushärtende Materialien wie Stahl, Kunstharze oder faserverstärkte Kunststoffe genutzt werden. Gegenüber reinen Dehnungsmessstreifen ist der KM-Sensor robuster, langlebiger und einfacher zu applizieren. Er ist in verschiedenen Größen erhältlich – seit kurzem auch in einer schlanken Variante von nur zwölf Millimetern Durchmesser.

Der KG-A-Wegaufnehmer erfasst neben Dehnungen auch minimale Wegstrecken im Bereich von +/- zwei bis fünf Millimetern. Eingesetzt wird der Sensor vor allem bei Bauwerken, bei denen sich bereits feine Risse im Material gebildet haben. Über einem Riss platziert, gibt der Sensor Aufschluss darüber, wie sich der Riss gegebenenfalls ausweitet, sodass Abwägungen über mögliche Sicherheitsgefährdungen getroffen werden können.

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