Aerodynamische Analysen Altair übernimmt Research in Flight

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Altair, Anbieter im Bereich Computational Intelligence, hat die Übernahme von Research in Flight bekannt gegeben, dem Hersteller von FlightStream. Research in Flight bietet Software für CFD (Computational Fluid Dynamics) an, die in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungssektor weit verbreitet ist und zunehmend auch in den Bereichen Schifffahrt, Energie, Turbomaschinen und Automobilbau eingesetzt wird.

Die Software ermöglicht die schnelle Analyse von unkonventionellen Luftfahrzeugen mit Hilfe spezieller Analysefähigkeiten für die Verwirbelung an Oberflächen, Strömungsabriss und Viskosität sowohl für angetriebene als auch für nicht angetriebene Konfigurationen. (Bild:  Altair/Research in Flight)
Die Software ermöglicht die schnelle Analyse von unkonventionellen Luftfahrzeugen mit Hilfe spezieller Analysefähigkeiten für die Verwirbelung an Oberflächen, Strömungsabriss und Viskosität sowohl für angetriebene als auch für nicht angetriebene Konfigurationen.
(Bild: Altair/Research in Flight)

FlightStream ist ein benutzerfreundlicher, leistungsstarker Solver für Strömungsanalyse, der die Lücke zwischen High-Fidelity-CFD-Simulationen und den speziellen Anforderungen von Ingenieuren und Konstrukteuren schließt. Die außergewöhnlich kurzen Rechenzeiten und die geringen Hardware-Anforderungen, zusammen mit einer einfachen Benutzeroberfläche und einem robusten aerodynamischen Solver, machen die Software zu einem nützlichen Werkzeug für schnelle Entwurfsiterationen in einem frühen Stadium des Entwicklungsprozesses sowie für fundierte aerodynamische Untersuchungen in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungssektor und darüber hinaus. Sie kann Unterschall- bis Überschallströmungen erfassen, einschließlich kompressibler Effekte und einer einzigartigen Fähigkeit zur Berechnung von Verwirbelung an Oberflächen. Das Tool nutzt die Panel-Methode und erweitert diese mit modernen Berechnungsmethoden, um einen schnellen Solver für komplexe aerodynamische Phänomene bereitzustellen.

„Die Integration von FlightStream in unser Portfolio wird unser Angebot mit seinem spezialisierten, modernen und effizienten Ansatz erweitern, um die immer komplexer werdenden Kundenanforderungen in diesen Industrien zu erfüllen, einschließlich der Bereiche urbane Luftmobilität und eVTOL, die Electric Vertical Take-Off and Landing Aircraft“, sagt James R. Scapa, Gründer und Chief Executive Officer von Altair.

Viskose Effekte mit hoher Detailgenauigkeit erfassen

Die Software ermöglicht die schnelle Analyse von unkonventionellen Luftfahrzeugen mit Hilfe spezieller Analysefähigkeiten für die Verwirbelung an Oberflächen, Strömungsabriss und Viskosität sowohl für angetriebene als auch für nicht angetriebene Konfigurationen. Sie wird durch eine integrierte Modellierung der Grenzschichten ergänzt, die es dem Benutzer ermöglicht, viskose Effekte mit einer Detailgenauigkeit zu erfassen, die bei herkömmlichen Anwendungen der Plattenmethode unerreicht ist. Diese Integration ermöglicht eine wesentlich gründlichere Analyse der Aerodynamik und liefert Erkenntnisse, die für die Optimierung des Entwurfs entscheidend sind.

„Wir sind stolz darauf, elementarer Bestandteil des Werkzeugkastens von Luftfahrtingenieuren zu sein“, sagte Vivek Ahuja, Mitbegründer von Research in Flight. „In dem wir uns Altair anschließen, können wir nun mehr Ingenieure erreichen, die auf der Suche nach spezialisierten Werkzeugen für schnellere Entwicklungszyklen sind.“

Research in Flight wurde von Vivek Ahuja zusammen mit Roy Hartfield gegründet, der sich seit mehr als 30 Jahren mit der Erforschung von Aerodynamik, Antriebstechnik, statistischer Analyse von Luftfahrzeugen und Flugzeugforschung beschäftigt. Roy Hartfield ist Professor für Luft- und Raumfahrttechnik am Samuel Ginn College of Engineering der Auburn University. FlightStream ist eine vom Netzwerk der US-Luftwaffe zugelassene Software und wird auch von den NASA-Forschungszentren Ames und Langley sowie von der US-Armee eingesetzt. Sie wird in die Altair HyperWorks Design- und Simulationsplattform integriert und über Altair Units verfügbar sein.

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