Additive Fertigung: Größer und schneller

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Mit M 400-4 präsentiert der Hersteller EOS seine bisher größte und schnellste Anlage für das Direkte Metall Laser-Sintern (DMLS). Das neue System sprengt Fertigungsgrenzen in Bezug auf Produktivität, Industrialisierung und Bauteilqualität.
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Mit M 400-4 präsentiert der Hersteller EOS seine bisher größte und schnellste Anlage für das Direkte Metall Laser-Sintern (DMLS). Das neue System sprengt Fertigungsgrenzen in Bezug auf Produktivität, Industrialisierung und Bauteilqualität.

EOS, Hersteller von High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung (AM), stellt anlässlich der vom 12. bis 17. September stattfindenden Internationalen Ausstellung für Fertigungstechnik (IMTS) in Chicago ein neues System für das Direkte Metall Laser-Sintern (DMLS) vor. Das für industrielle Anwendungen konzipierte, sehr schnelle und mit vier Lasern ausgestattete System basiert auf der bewährter Technologie. Damit erweitert das Unternehmen sein DMLS-Portfolio und setzt neue Maßstäbe in puncto Produktivität, Bauteilqualität und Skalierbarkeit, um den Anforderungen an die Fertigung noch besser zu entsprechen.

Im Einsatz bei Siemens

Andreas Graichen, Group Manager der Siemens-Division Power Generation Services im Kompetenzzentrum für Additive Fertigung in Finspång, meint hierzu: „Wir haben uns für das System EOS M 400-4 entschieden. Neben den bisherigen Ein-Laser-Systemen erweitern wir damit unsere Additive Fertigung  um ein großes Mehrfach-Laser-System. Dank der größeren Bauplattform, der höheren Produktivität sowie dem neuen Handling-System können wir in der industriellen Produktion neue Wege in der Konstruktion und Fertigung  von Gasturbinenbeschreiten.“ Er fügt hinzu: „Die Additive Fertigungstechnologie bietet uns die Geschwindigkeit und die Effizienz, die wir benötigen, um im schnelllebigen digitalisierten Umfeld der Energieindustrie Fortschritte zu erzielen. Es macht Siemens zu einem herausragenden Akteur im Bereich der hocheffizienten Stromerzeugungstechnologien.“

Dr. Adrian Keppler, Chief Marketing Officer (CMO) bei EOS, ergänzt: „Im Zuge unserer Strategie, Additive Fertigungsverfahren in allen Industriesparten einzuführen, haben wir dieses wegweisende DMLS-System entwickelt. Die EOS M 400-4 ist die perfekte Ergänzung für unser Portfolio an Systemen für den industriellen Einsatz. Es sprengt die bisherigen Fertigungsgrenzen, da es die höchsten Anforderungen unserer Industriepartner in Sachen Effizienz, Skalierbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Prozessbeobachtung erfüllt.“ Und mehr noch: „Da es sich bei dem System um eine modulare, für den industriellen 3D-Druck ausgelegte Plattform handelt, lässt es sich in bestehende Produktionsumgebungen integrieren und ist gleichzeitig auf zukünftige Innovationen beim Kunden ausgelegt.“

Bewährter Metall-AM-Standard als Grundlage

EOS M 400-4 ist eine Erweiterung des EOS-Portfolios an hochleistungsfähigen DMLS-Systemen. Es verfügt über ein großes Bauvolumen (400 x 400 x 400 mm) und ist mit vier 400-Watt-Lasern ausgestattet. Jeder einzelne Laser bewegt sich in einem 250 x 250 mm großen Bereich und hat zudem einen Überlapp von 50 mm zu den Nachbarbereichen. Die außergewöhnliche Laser- und Leistungsstabilität sorgt für höchste DMLS-Bauteilqualität. Das System basiert auf den bewährten und validierten Prozessen der EOS M 290. Es erlaubt neue Innovationen im Produktionsumfeld bei bis zu vierfacher Produktivität. Damit ist es die perfekte Wahl für AM-Anwendungen, für die eine schnelle Fertigung qualitativ hochwertiger Bauteile entscheidend ist.

Neues ClearFlow-Prozessgasmanagement

Teil des neuen DMLS-Systems ist das patentierte EOS ClearFlow Prozessgasmanagement, das für optimale und einheitliche Verarbeitungsbedingungen sorgt. Es sorgt für einen intelligenten Strömungsverlauf; eine Beeinflussung der Laser durch potenzielle Nebeneffekte des Schmelzprozesses wird so vermieden. Darüber hinaus sorgt das integrierte, für industrielle Zwecke konzipierte Umluftfiltersystem mit seinen langen Filterstandzeiten für signifikant reduzierte Betriebskosten und Wartungszeiten.

Intuitive Software, verbesserte Bedienbarkeit

Benutzerfreundlichkeit und Prozessabläufe auf der EOS M 400-4 wurden in Anlehnung an   anspruchsvolle Fertigungsanforderungen konzipiert. Die intuitive Software ermöglicht einen flexiblen und effizienten Prozessablauf. Das System lässt sich leicht über einen Touchscreen und eine aufgaben-basierte, grafische Benutzeroberfläche bedienen. Die umfangreiche EOSTATE Monitoring Suite stellt sicher, dass die Anforderungen an industrielle Produktionsumfelder erfüllt sind: Sie ermöglicht die Überwachung des Pulverbetts, verschiedener Parameter und der Laserleistung. Die Datenvorbereitung und -berechnung erfolgt getrennt vom Bauprozess; anschließend wird die vorbereitete Datei über das Netzwerk übertragen. Auf dem System findet ausschließlich der Bauprozess statt.

Werkstoff- und Prozessportfolio

Zunächst stehen die Werkstoffe EOS NickelAlloy HX sowie EOS MaragingSteel MS1 für das EOS-System M 400-4 zur Verfügung. Weitere Werkstoffe und Prozesse folgen in Kürze. Parameter lassen sich mittels EOS ParameterEditor individuell anpassen.

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