Absage Hannover Messe 2020 – Doch der Demonstratorbau geht weiter

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Absage Hannover Messe 2020 – Doch der Demonstratorbau geht weiter

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Die Absage der Hannover Messe 2020 aufgrund der Corona-Pandemie hat weitreichende Folgen für die Wirtschaft. Sie lässt aber auch neue Ideen entstehen.
Hannover Messe 2020

Quelle: Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V.

  • Es gibt viele unmittelbare Auswirkungen der Messeabsage der Hannover Messe 2020.
  • Das Ziel lautet: den neuen Demonstrator praktisch erleben – innovative Ideen entstehen.
  • Neue Pläne zur visuellen Präsentation im Internet, interaktive Konferenzen und Präsentationen.

Corona lähmt die Wirtschaft. Die Deutsche Messe AG zieht Konsequenzen: Absage der Hannover Messe 2020. Nächster Messetermin: 2021. Die SmartFactory-KL ist seit 2014 mit einem Industrie 4.0 Demonstrator Messepartner. 2020 sollte in Halle 8 eine völlig neue Anlage stehen, gebaut nach ihrer Zukunftsvision der autonomen Produktion: Production Level 4. Das fällt nun aus. Doch den Fabrikvordenkern gehen die Ideen nicht aus.

Hannover Messe 2020: Auswirkungen der Messeabsage

„Für uns ist die Hannover Messe ein sehr wichtiges Datum“, so Prof. Martin Ruskowski, Vorstandsvorsitzender der SmartFactory-KL. „Dort zeigen wir jährlich den aktuellen Stand unseres technischen Könnens.“ Vier Innovationen zeigt der neue Demonstrator, eine gemeinsame Entwicklung von wissenschaftlichen Experten aus drei Forschungseinrich-tungen und elf Industriepartnern: herstellerübergreifender Modultausch, Gaia-X Anbindung, modulare und agile Systemarchitektur, angewandte KI-Methoden. Funktion und Layout des Demonstrators stehen unter der Vision Production Level 4, einem Update von Industrie 4.0. Das Konzept sieht die Produktion der Zukunft in autonomen Produktionsmodulen, die ihre Services dem zu produzierenden Produkt anbieten. Dabei sucht sich das Produkt selbständig seinen Weg durch die Fertigung. Der Mensch übernimmt in dieser ganzheitlichen Skizze die zentrale Rolle von Entscheidung und Kontrolle. Maschinen und KI-Methoden übernehmen Routinearbeiten oder gefährliche Tätigkeiten, der Mensch konzentriert sich auf seine Kompetenzen wie Flexibilität, Kreativität oder Empathie. „Die Maschinen und die KI-Methoden sind geschaffen worden, um den Menschen zu unterstützen“, sagt Ruskowski. „Deshalb ist der Mensch der Technik immer übergeordnet. Unsere Vision denkt IT, Maschinen und Mensch integrativ zusammen. Das ist auch das Ur-Wesen von Industrie 4.0. Wir haben genau das nun weitergedacht.“

Fahrplan neuer Demonstrator

Der Fahrplan sah vor, dass 2020 der erste Schritt der technischen Umsetzung von Production Level 4 auf der Hannover Messe zu sehen sein sollte. „Der Demonstrator ist soweit fertig“, erklärt Ruskowski, „nun müssen wir schauen, wie wir ihn erlebbar machen. Dazu haben wir verschiedene Ideen. Eine könnte die Einweihung des neuen DFKI-Gebäudes in Kaiserslautern sein, in das wir umziehen werden.“ Dazu kommen Pläne zur visuellen Präsentation im Internet, interaktive Konferenzen und Präsentationen. „Corona zwingt uns an vielen Stellen zu Flexibilität“, so Ruskowski weiter. „Mobiles Arbeiten ist für Bürotätigkeiten plötzlich Alltag. Vor kurzem haben wir eine kleine Mitgliederkonferenz online durchgeführt. Die Beteiligung war höher als wenn die Kolleginnen und Kollegen hätten anreisen müssen. Das Virus wird einige Änderungen erzwingen, auch in der Produktion. Unsere visionären Vorstellungen von der Produktion der Zukunft unterstützen diesen Prozess.“

Lesen Sie auch: Messe einfach virtuell veranstalten: Digitalisierung wirklich erleben

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