5. SCHUNK Expert Days beleuchtet Potenziale der Servicerobotik

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5. SCHUNK Expert Days beleuchtet Potenziale der Servicerobotik

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Vom 29. Februar bis 1. März 2012 haben sich Fachleute aus der ganzen Welt beim Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme SCHUNK zu den 5. Expert Days on Service Robotics versammelt, der weltweit führenden Kommunikationsplattform für die angewandte Servicerobotik. Unter dem Motto „Servicerobotik – Quo vadis?“ vermittelten insgesamt 18 Referenten aus zehn Ländern in praxisorientierten Vorträgen ein umfassendes Bild des Zusammenspiels von Mensch und Roboter. Schwerpunkte des interdisziplinären Austauschs waren die Themen „Wahrnehmung und Lernen“, „Markterschließung“, „Roboter- und Komponentendesign“ sowie „Roboter und Menschen“.


Die Erwartungen an die Fähigkeiten von Servicerobotern im häuslichen Umfeld sind hoch: Sie sollen sich intuitiv dem Menschen anpassen, in gewohnter, also menschentypischer Weise kommunizieren und selbst komplexe Greifvorgänge beherrschen. Mit einer anthropomorphen Greifhand will der Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme SCHUNK die Entwicklung humanoider Serviceroboter ein großes Stück vorantreiben. Die Konzeptstudie, die erstmals auf den International Expert Days on Service Robotics 2012 vorgestellt wurde, gibt es sowohl als linke, wie auch als rechte Hand. In Größe, Form, Aussehen und Beweglichkeit gleicht sie verblüffend ihrem menschlichen Vorbild. Mithilfe von insgesamt neun Antrieben können ihre fünf Finger unterschiedlichste Greifoperationen ausführen.


Zudem lassen sich zahlreiche Gesten darstellen, wodurch eine visuelle Kommunikation zwischen Mensch und Serviceroboter erleichtert und die Akzeptanz für den Einsatz im menschlichen Umfeld erhöht werden. Der Einsatz von taktilen Sensoren in den Fingern verleiht der Greifhand die nötige Feinfühligkeit, um auch in unstrukturierten und unvorhersehbaren Umgebungen Greif- und Manipulationsaufgaben zu bewältigen. Elastische Griffflächen gewährleisten einen zuverlässigen Halt gegriffener Objekte. Über definierte Schnittstellen lässt sich die Greifhand mit am Markt vorhandenen Leichtbauarmen, wie etwa dem LWA von SCHUNK, verbinden. Nach Ansicht von Christopher Parlitz, Referent Servicerobotik bei SCHUNK, ermöglicht die 5-Fingerhand neue Forschungsansätze für den Einsatz von Servicerobotern im unmittelbaren Lebensumfeld des Menschen. „In Studien zur Mensch-Roboter-Kommunikation können mithilfe der gestikulierenden Hand nun neue Wege beschritten werden, macht die Hand doch erstmals eine realitätsnahe Form der nonverbalen Kommunikation möglich“, so Parlitz.


Welche Bedeutung das Symposium des engagierten Familienunternehmens mittlerweile hat, zeigt die Referentenliste: Sie reichte von Steve Cousins, dem Präsidenten und CEO der US-amerikanischen Robotik-Schmiede Willow Garage, bis hin zu Prof. Dr. Roland Siegwart von der ETH Zürich. Referate von Bosch, Siemens, Philips und der Europäischen Kommission machten deutlich, dass die Servicerobotik sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich längst zu einem veritablen Wirtschaftsfaktor geworden ist, den immer mehr Unternehmen kommerziell nutzen. Umfassende Informationen zur Veranstaltung gibt es unter http://expertdays.schunk.com. Im kommenden Jahr wird das Symposium vom 27. bis 28. Februar 2013 stattfinden.

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