3D-Drucker zum Laser-Auftragschweißen

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BeAM, nach eigenen Angaben ein Technologieführer bei 3D-Druckern zum Laserauftragschweißen, hat an der Formnext „Modulo“, seine neue Maschinengeneration, vorgestellt. Das Unternehmen richtet sich mit seinen industriellen 3D-Druckern vor allem an Anwender aus dem Hochtechnologiebereich wie aus der Luft- und Raumfahrt.
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BeAM, nach eigenen Angaben europäischer Technologieführer bei 3D-Druckern zum Laserauftragschweißen, hat an der Formnext „Modulo“, seine neue Maschinengeneration, vorgestellt. Das Unternehmen richtet sich mit seinen industriellen 3D-Druckern vor allem an Anwender aus dem Hochtechnologiebereich wie aus der Luft- und Raumfahrt.

Das jüngste Modell ist besonders kompakt, da es sämtliche Bauteile in einem Gehäuse vereint: Vom Pulvertank und -förderer über die Dosier-, Laser-, Optik- und Kühlkomponenten bis hin zu Schaltschrank, Siemens 840D Control-Steuerung und Bedienpult sind alle Elemente in der Maschine untergebracht. Es bietet einen Arbeitsraum mit den Maßen in X, Y, Z von 650 x 400 x 400 mm. Wie die bereits bewährten Modelle „Mobile“ und „Magic 2.0“ handelt es sich auch bei dem neuen 3D-Drucker um eine 5-Achs-Maschine mit CNC-Steuerung, die nach dem Laser Metal Deposition (LMD)-Verfahren arbeitet, das auch als Direct Energy Deposition (DED)-Technologie
bekannt ist.

Modular, kompakt, flexibel und leicht anpassbar

Dank ihrer modularen Bauweise ist die Innovation besonders flexibel einsetzbar, da sie sich leicht an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. So stehen verschieden große Düsen zur Verfügung, können statt des standardmäßigen 500 Watt-Fiberlasers problemlos Alternativen bis 2 kW verwendet werden und lässt sich die Pulverversorgung bis auf fünf Tanks ausweiten. Für eine Fertigung im Rahmen automatisierter Prozesse sind zudem Transfersysteme integrierbar, so dass sich Bauteile mannlos weiter bearbeiten lassen.

Serienmäßig sind eine kontrollierte Argon-Atmosphäre zum Titanpulverschmelzen, eine Renishaw-Messeinrichtung und eine Frässpindel (HSK-32) für die Trockenbearbeitung verfügbar. Geeignet ist „Modulo“ zur additiven Fertigung von Freiformen genauso wie zur Reparatur und Erweiterung bestehender Bauteile. Verarbeitet werden kann eine Vielzahl an Materialien wie Titan-, Kobalt- und Nickel-Legierungen sowie Stahl und Edelstahl. Ausgeliefert wird „Modulo“ ab Juni 2017, erste Bestellungen liegen nach Unternehmensangaben bereits vor.

Technologiekonzern Chromalloy zeigte Turbinen-Reparatur mit BeAM-Druckern

Am Stand auf der Formnext zeigte der Technologiekonzern Chromalloy eine Reihe von Reparaturanwendungen, die er auf 3D-Druckern realisiert. In seinem Auftrag entwickelte BeAM ein Verfahren, das Reparaturen bei kritischen Komponenten wie etwa Turbinen erlaubt. So wurden über 1’200 Luftfahrt-Bauteile mit den 3D-Druckmaschinen instand gesetzt, die sonst hätten ausgetauscht werden müssen. Ihre Nutzungsdauer konnte dadurch von durchschnittlich 10’000 auf 50’000 Stunden erhöht werden.

Starkes Wachstum

Ebenfalls auf der Messe präsentierte der BeAM-Vorstandsvorsitzende Emeric d’Arcimoles zusammen mit dem Vizepräsidenten für Geschäftsentwicklung Emmanuel Laubriat die Strategie des jungen Unternehmens, das aktuell ein starkes Wachstum verzeichnet: Wichtige Meilensteine in diesem Jahr waren neben einer Kapitalaufstockung um 3 Millionen € die Berufung Emeric d’Arcimoles’
zum Vorstandsvorsitzenden, der Umzug in größere Räumlichkeiten und die Gründung der Tochtergesellschaft BeAM Machines Inc. Cincinnati in den Vereinigten Staaten.

Bild:
„Modulo“, BeAMs neuer industrieller 3D-Drucker zum Laserauftragschweißen ist besonders
kompakt, da er sämtliche Bauteile in einem Gehäuse vereint. Dank ihrer modularen Bauweise ist
die Innovation außerdem besonders flexibel einsetzbar und lässt sich leicht an unterschiedliche
Anforderungen anpassen (Foto: BeAM SAS).

 

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