27.04.2022 – Kategorie: Fertigung & Prototyping

3D-Druck: So reparieren Sie Ihre STL- und Scan-Daten

3D-Druck: So reparieren Sie Ihre STL- und Scan-DatenQuelle: Coretechnologie

Mit der neuesten Version der 3D-Druck-Software 4D_Additive von Coretechnologie können 3D-Scandaten und andere STL-Dateien mit einer sogenannten „Marching Cube“-Funktion in kürzester Zeit in geschlossene Volumenkörper verwandelt und vereinfacht werden.

Die Version 1.4 der 3D-Printing-Software 4D_Additive des deutsch-französischen Softwareherstellers Coretechnologie verfügt über ein revolutionäres Werkzeug, um tesselierte Dateien in kürzester Zeit zu vereinfachen und in geschlossene Volumenkörper zu verwandeln. Die neue Funktion ermöglicht es, jede Art von triangulierten 3D-Modellen automatisch zu korrigieren und für den 3D-Druck vorzubereiten.

Vereinfachte Vorbereitung für den 3D-Druck

Der moderne 3D-Druck basiert auf exakten CAD-Daten und zunehmend auf Daten, die mit einem 3D-Scanner erzeugt wurden. Die Qualität der STL-Daten ist oft mangelhaft und für den 3D-Druck oder andere Folgeprozesse nicht geeignet. Um einen fehlerfreien Druck zu gewährleisten, ist es notwendig, Fehler auf STL-Modellen zu reparieren und geschlossene Volumenmodelle an den Drucker zu senden. Zudem haben gescannte Teile durch die hohe Anzahl der Dreiecke häufig Dateigrößen von mehreren Gigabyte. Vor allem, wenn mehrere gescannte Dateien gleichzeitig gedruckt werden, birgt die Größe der an die Maschine gesendeten Daten Problempotenzial.

Die Software verfügt über revolutionäre Funktionen, um die tesselierten Modelle zu wasserdichten Volumenkörpern zu schließen und die Anzahl der Dreiecke intelligent zu reduzieren. Diese neuen Marching Cube und Mesh Simplification genannten Funktionen ermöglichen es, jede Art von triangulierten Daten (meist STL-Daten) auf Knopfdruck automatisch zu korrigieren und zu vereinfachen.

Schnelle Reparatur von Scan-Daten

Die neue Funktion erspart dem Anwender zeitintensive manuelle Reparaturarbeiten. Die Marching-Cube-Funktion kombiniert eine Voxelisierung der Teile mit deren Reparatur, wobei die Größe und die Feinheit des Voxels, also des Würfels, vom Anwender definiert wird. Nach der Voxelisierung durch das adaptive Auffüllen des Bauteilvolumens mit Voxeln wird ein geschlossenes 3D-Netz erzeugt. Die 4D_Additive-Software repariert so Modelle mit Hunderten und Tausenden von Triangulierungsfehlern innerhalb von wenigen Sekunden vollautomatisch. Zusätzlich hat der Anwender Zugriff auf verschiedene Möglichkeiten zur intelligenten Reduktion von Dreiecken durch Auswahl des Winkels zwischen den Dreiecken sowie der maximalen Sehnenabweichung, durch prozentuale Reduktion oder durch die Definition der gewünschten Anzahl von Dreiecken. Die neue 3D-Druck-Software-Version ist ab sofort verfügbar.

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