18. IFF-Wissenschaftstage: Wie produzieren wir morgen?

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Die Digitalisierung und die weltweite Vernetzung durchdringen nicht nur den Alltag unzähliger Menschen, sondern sind ebenso Bestandteile der Arbeitswelt geworden. Doch was bedeutet das für die Arbeitsplatzgestaltung und den Menschen in der Produktion? Um dies zu diskutieren, lädt das Fraunhofer IFF Deutschlands Experten zu den 18. IFF-Wissenschaftstagen nach Magdeburg ein. Mehr als 500 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden am 24. und 25. Juni erwartet.
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Die Digitalisierung und die weltweite Vernetzung durchdringen nicht nur den Alltag unzähliger Menschen, sondern sind ebenso Bestandteile der Arbeitswelt geworden. Doch was bedeutet das für die Arbeitsplatzgestaltung und den Menschen in der Produktion? Um dies zu diskutieren, lädt das Fraunhofer IFF Deutschlands Experten zu den 18. IFF-Wissenschaftstagen nach Magdeburg ein. Mehr als 500 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden am 24. und 25. Juni erwartet.

Vor allem der demografische Wandel und der zukünftig steigende Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften beschäftigen viele Unternehmer. Gleichzeitig drängen die Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion auf praxistaugliche Lösungen. Neue technische Systemlösungen können dabei wertvolle Dienste leisten. Doch welche Technologien können den Menschen an seinem Arbeitsplatz künftig unterstützen und ihm assistieren? Welche Anforderungen an die Sicherheit ergeben sich daraus? Wie lassen sich Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion steigern? Drei verschiedene Fachtagungen zu Mensch-Roboter-Kollaboration, Digital Engineering und Logistik geben aus ihrer Perspektive Antworten auf diese Fragen und laden zum Erfahrungsaustausch ein. Darüber hinaus finden am Rande der 18.IFF-Wissenschaftstage weitere Veranstaltungen statt, wie beispielsweise eine Konferenz  des Global U8 Consortiums, ein weltweites Ausbildungs- und Forschungsnetzwerk zur Logistikforschung.

Der Roboter als Assistent des Menschen

Im Mittelpunkt der Fachtagung »Assistenzrobotik und Mensch-Roboter-Kollaboration« stehen wegweisende Forschungsprojekte und Industrievorhaben vor allem aus der Automobilindustrie. Ob die robotergestützte Montage mit hybrider Aufgabenteilung  oder kognitive und intelligente Robotersysteme – das Thema Sicherheit ist stets entscheidend. Denn nur wenn Mensch und Roboter sicher in gemeinsamen Bereichen gleichzeitig arbeiten können, können Schutzzäune in der Produktion fallen und der Weg zu Industrie 4.0 wird frei.

Mit Digital Engineering zur vernetzten Produktion

Die Fachtagung »Digital Engineering zum Planen, Testen und Betreiben technischer Systeme« setzt sich mit der technischen Umsetzung von Industrie 4.0 und der Rolle des Menschen in der vernetzten Produktion auseinander: Große Unternehmen haben klare Vorstellungen von diesem Weg. Anbieter bringen Komponenten und Werkzeuge für die vernetzte Produktion auf den Markt. Doch kleine und mittelständische Unternehmen haben häufig Probleme, das Potenzial von Industrie 4.0 für sich zu erkennen und umzusetzen. Neue Qualifizierungs- und Ausbildungskonzepte sind ebenso gefragt wie Methoden zur Migration von Industrie 4.0 in den Produktionsprozess.

Sichere und nachhaltige Logistik

Die Vorträge der »20. Magdeburger Logistiktage« widmen sich der Fragestellung, wie sich intelligente Logistikkonzepte gestalten lassen und Materialflüsse in der Produktion möglichst schlank realisiert werden können. Wachsende Güterströme, eine steigender Mobilitätsbedarf sowie hohe Anforderungen an Effizienz und Flexibilität intralogistischer Systeme erfordern neue Konzepte. Hier sind intelligente Logistiklösungen gefragt, die eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft erlauben. Die 20. Magdeburger Logistiktage werden gemeinsam von der Otto-von-Guericke-Universität und dem Fraunhofer IFF ausgerichtet.

 

Bild: Auf den IFF-Wissenschaftstagen werden neueste Entwicklungen und Technologien zur sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration und der Assistenzrobotik vorgestellt.
© Fraunhofer IFF

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