IBM auf der Automatisierungsmesse: Ohne „Downtime“ in der Produktion

IBM zeigt sich zur SPS IPC Drives im Zeichen der Industrie 4.0 mit Partnern wie Hilscher, Sick und Phoenix Contact. Schwerpunkt des Computer-Riesen sind Lösungen zur Integration auf der Shopfloor-Ebene, Sensor-Kommunikation über die Cloud, Sicherheit von Industrieanlagen und die Beteiligung von IBM an der SmartFactoryKL.

Einen Fokus legt IBM auf Predictive Maintenance als einem der Schlüsselthemen für Industrie 4.0 sowie dem Internet of Things (IoT). IBM ist an vier Ständen vertreten: Firma Hilscher, Halle 2, SmartFactoryKL, Halle 3a, Sick, Halle 7a und Phoenix Contact, Halle 9. IBM will mit dieser Präsenz nach eigenen Angaben zeigen, wie sich Industrie 4.0-Projekte mit relativ wenig Aufwand insbesondere auch für mittelständische Unternehmen schnell und sicher in die Praxis umzusetzen sind.

Hilscher: IoT – Sensoren in der Cloud

Am Stand von Hilscher in Halle 2 wird demonstriert, wie die Losgröße Eins für ein Flaschenabfüllsystem funktionieren kann. IBM unterstützt hier die Anwendungsentwicklung rund um Big Data Analytics und Predictive Maintenance. Gezeigt wird zudem, wie über offene Standards und mit wenig Aufwand die sensorgestützte, nahtlose Kommunikation in Industrienetzwerken – von einzelnen intelligenten Komponenten bis hin zu Cyber-Physikalischen Systemen (CPS) – realisiert werden kann. Ein weiteres Thema ist die Zusammenführung und Analyse der Daten in verschiedenen Cloud-Umgebungen, lokal, hybrid oder ausschließlich auf externen Cloud-Servern sowie die damit verbundenen Möglichkeiten einer vorausschauenden Wartung. Stand in Halle 2-340.

SmartFactoryKL: Datenintegration, Analyse und Prävention

Der Fokus der IBM im Verbund der SmartFactoryKL in Halle 3a liegt auf den Themen Datenintegration, Datenanalyse und Vermeidung von Ausfallzeiten mit dem Ziel von „Zero Downtime“. Im Mittelpunkt stehen hier die Vernetzung heterogener Systeme verschiedener Hersteller durch gemeinsame Standards – sowohl auf mechanischer, elektrischer als auch informationstechnischer Ebene – sowie der gezielte Einsatz von Analyse-Software. Ziel des IBM Ansatzes ist es, trotz unterschiedlicher Hersteller und Systeme ein durchgängiges digitales Abbild der gesamten Smart Factory zu schaffen. Gezeigt wird, wie Produktions- und Qualitätsprobleme rechtzeitig erkannt und behoben werden können, um Produktionsausfälle zu vermeiden. Zero Downtime ist das Ziel – eines der Kernthemen von Industrie 4.0 im Rahmen von Predicitve Maintenance and Quality. Stand in Halle 3A-440.

Sick: IoT auf dem Shopfloor

Die Integration von Anlagenkomponenten in den Werkhallen ist ebenfalls Top-Thema auf dem Stand der SICK AG. Gemeinsam mit IBM Research & Development wurde eine Industrie 4.0 / IoT Cloud entwickelt, die einen unterbrechungsfreien, kontinuierlichen Datenstrom zwischen intelligenten SICK Sensoren in den Maschinen des Shopfloors mit den IBM Analytic Services der IBM Cloud sowie unterschiedlichen mobilen Endgeräten sicherstellt. Gezeigt werden Einsatzbereiche im Umfeld von Automation, Mensch-Roboter-Kollaberation (MRK), Track & Trace sowie Qualitätskontrollen. Stand in Halle 7A-340.

Phoenix Contact: Sicher ist sicher

Maximale Sicherheit ist das oberste Gebot für industrielle Netzwerke. Phoenix Contact und IBM demonstrieren in Halle 9 die Funktionsweise intelligenter Sicherheitsmechanismen für industrielle Netzwerke vom Gateway bis zum Shopfloor. Gezeigt wird die gemeinsame Funktionsweise der Security Information and Event Management Lösung QRadar SIEM mit den mGuard Security Appliances. Simuliert werden minimal-invasive Angriffe bis hin zu massiven Attacken auf kritische Infrastrukturen einschließlich forensischer Analysen. Stand in Halle 9-310.

  • Was hat IBM zur Industrie 4.0 und Industriellen Automation beizutragen? – An vier Messeständen auf der SPS kann es der geneigte Besucher herausfinden.
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