Die Siemens-Division Industry Automation erweitert die Funktionalität ihrer Engineering-Softwarelösung Comos 10.0 um die Auswahl und Konfiguration von Feldinstrumenten und Analytikprodukten. Der Online-Konfigurator PIA-Selektor unterstützt die einfache Selektion und fehlerfreie Zusammenstellung von Bestellnummern der Geräte. Vom Detail-Engineering über den Anlagenbetrieb bis hin zu Modernisierungsarbeiten ermöglicht PIA-Selektor jederzeit einen effizienten Zugriff auf Gerätedaten.
Die Integration der Engineering-Softwarelösung Comos mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 schafft die Voraussetzung für ein Engineering, basierend auf nur einem elektronischen Workflow, über alle Projektphasen hinweg. Der konsistente und bidirektionale Informationsaustausch zwischen Comos 10.0 und PCS 7 wird dabei über eine Schnittstelle sichergestellt. Jede Änderung in Comos wird unmittelbar in die Steuerungslogik von PCS 7 übertragen wie auch umgekehrt. So lässt sich der serielle Planungsablauf von der ersten verfahrenstechnischen Entwicklung über die Ausarbeitung der Mechanik und Elektrotechnik bis hin zur Automatisierung noch stärker parallelisieren. Zu jeder Zeit verfügt der Anwender über alle Daten und Dokumente aus der Planungsphase einer Anlage sowie aus der realen Anlage, die er für Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben inklusive der Stillstandsplanung nutzen kann.
Über einen in Comos 10.0 implementierten Link baut der Anwender eine Webverbindung auf und gelangt auf die Startseite des PIA-Selektors. Die in Comos angelegten Planungsdaten werden automatisch in den PIA-Selektor übertragen. Darüber hinaus kann eine weitere Spezifizierung der Messdaten in den Konfigurator eingegeben werden, um die Auswahl der Feldgeräte zu konkretisieren. Entsprechend der Angaben erhält der Anwender eine Geräteübersicht, aus der er das passende Gerät auswählt. Die Datenübergabe des ausgewählten Produktes nach Comos 10.0 erfolgt automatisch vom Konfigurationstool aus und steht dann über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage zur Verfügung. So können die Daten in den nächsten Schritten des Engineerings verwendet werden, beispielsweise für die Erstellung der Bill of Materials (BOM) und die Bestellliste




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